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Dole

Dieser Artikel behandelt die Stadt. Für weitere Bedeutungen, siehe Dole (Begriffsklärung).
Dole
Staat Frankreich
Region Franche-Comté
Département Jura
Arrondissement Dole (Unterpräfektur)
Kanton Dole-Nord-Est und Dole-Sud-Ouest
Geographische Lage 47° 6′ N, 5° 29′ OKoordinaten: 47° 6′ N, 5° 29′ O
Höhe 213 m
(196 m–341 m)
Fläche 38,38 km²
Einwohner
– mit Hauptwohnsitz
– Bevölkerungsdichte
(1999)
24.949 Einwohner
650 Einw./km²
Postleitzahl 39100
INSEE-Code 39198
Website http://www.dole.org

Dole ist eine Stadt im französischen Département Jura. Sie liegt vor der Einmündung des Doubs in den Canal du Rhône au Rhin und hat 24.949 Einwohner.

Von 1431 bis 1481 besaß die Stadt eine Universität. Zwischen 1978 und 1984 hielt in Dole der internationale Fernzug TEE Cisalpin.

Entwicklung der Einwohnerzahl:

Inhaltsverzeichnis

Sehenswürdigkeiten

Sehenswert ist die Stiftskirche Notre-Dame aus dem 16. Jahrhundert. Sie besitzt einen 75 m hohen Turm. Im Innern können die Klänge der großen Orgeln von Karl Joseph Riepp Musikliebhaber in Begeisterung versetzen. Um diese Kirche herum erstreckt sich das alte Dole mit seinen Gassen, in denen sich zahlreiche Gebäude aus dem 16. bis 18. Jahrhundert erhalten haben. Das ehemalige jesuitische Collège d’Arc beherbergt heute eine Schule und ein Museum für Malerei. Ebenfalls Museum ist das Geburtshaus von Louis Pasteur.

Sonstiges

Wichtige Industriezweige sind Maschinenbau, Metall-, Nahrungsmittel- und holzverarbeitende Industrie.

Deutsche Partnerstadt von Dole ist Lahr/Schwarzwald.

Söhne und Töchter der Stadt

Fond-de-Dole

Die Ortschaft Fond-de-Dole war am 18. Mai 1323 der Schauplatz der Hochzeit zwischen Guigues VIII. Dauphin von Viennois, und Isabelle de France, Tochter des Königs Philipp V. von Frankreich († 1322) und der Pfalzgräfin Johanna II. von Burgund († 1330). Dies ist das einzige Mal, dass der Begriff Fond-de-Dole in der Geschichte auftritt.

Johanna II. kehrte nach dem Tod ihres Ehemanns in die Freigrafschaft Burgund zurück, um ihren Besitz zu regieren, und Dole war damals die Hauptstadt der Freigrafschaft. Auch wenn Johanna II. vornehmlich in Gray oder Salins lebte, so lag wohl nichts näher, als ihre Tochter in Dole zu verheiraten. Es kann wohl davon ausgegangen werden, dass Fond-de-Dole eine frühere Bezeichnung für Dole oder wie Villette-les-Dole und Lavans-lès-Dole eine Ortschaft in der unmittelbaren Umgebung war.