Heim

Pfadi Winterthur

Pfadi Winterthur
Voller Name Pfadi Winterthur
Spitzname(n) Pfadi
Gegründet 1938
Stadion Eulachhalle
Plätze 2.300 Plätze
Präsident Beat Arbenz
Liga Swiss Handball League
2007/08 5. Platz, Swiss Handball League
Heim
Auswärts

Der 1938 gegründete Verein Pfadi Winterthur war im Handball während der 1990er Jahre die stärkste Mannschaft der Schweizerliga. Sie wurde insgesamt 9 Mal Schweizer Meister.

Inhaltsverzeichnis

Vereinsgeschichte

Pfadi Winterthur wird 1938 anlässlich des Pfadfinder-Bundeslagers in Zürich gegründet.

Im Jahre 1947 kann der noch junge Verein erstmals in die oberste Spielklasse aufsteigen.

Pfadi und der in die erste Liga abgestiegene Fussballklub Winterthur entschliessen sich, Doppelspiele (Feldhandball und Fussball) durchzuführen. Diese Idee wird eindrücklich belohnt. Bis zu 4000 Zuschauer pilgern zu den Partien auf die Schützenwiese.

1950 wurde anlässlich der Generalversammlung erstmals ein Nicht-Pfadfinder in die Mannschaft aufgenommen.

Pfadi spielt 1983 erstmals in der neu gebauten Eulachhalle.

Mit der Verpflichtung von Erik Veje Rasmussen, Roman Brunner und Stefan Schärer landet Pfadi 1990 einen Husarenstreich auf dem Transfermarkt und läutet damit die erfolgreichen 90er Jahre ein.

In der Saison 1991/92 holt Pfadi seinen ersten Meistertitel und den ersten Titel in einer Mannschaftssportart für die Stadt Winterthur seit 75 Jahren.

1993 wird Robert Meyer neuer Präsident bei Pfadi. Der Bankdirektor läutet zusammen mit dem ehemaligen Pfadi-Spieler Ernst Liniger als Manager und dem Werbefachmann Walter Baer eine neue Ära ein. Diese Konstellation hält bis ins neue Jahrtausend.

In der Saison 1997/98 schafft Pfadi als Gruppensieger in der EHF Champions League über Ademar León, Belgrad und Drammen HK den Einzug ins Viertelfinale. Gegner dort ist der Finalist von 1997, Badel Zagreb. Nachdem das Hinspiel in Kroatien mit 24:27 knapp verloren geht, kommt es beim Rückspiel der heimstarken Pfader in Winterthur zum Skandal. Die beiden russischen Schiedsrichter Danelia und Kisseljow pfeifen die Partie dermassen und offensichtlich einseitig, dass es am Schluss zu aussergewöhnlichen Tumulten kommt und der Vorwurf der Bestechung laut wird. Die Schiedsrichter mussten unter Polizeischutz aus der Halle gebracht werden. Einige lokale Bekanntheiten aus Politik und Wirtschaft beteiligten sich an den Tumulten, was von Lokalzeitungen genüsslich aufbereitet wurde und für aufgeregte Leserbriefe sorgte. Pfadi legt schliesslich bei der EHF einen Protest ein, welcher – verbunden mit der Ankündigung von Verbesserungen und punktuellen Massnahmen – mangels Beweisen jedoch in zweiter Instanz abgewiesen wird.

Zur Saison 2007/08 verpflichtet der Verein den deutschen Nationalspieler Markus Baur als Spielertrainer. Am 30. Oktober 2007 gibt Pfadi bekannt, dass Baur trotz des laufenden Vertrags den Verein bereits zum Jahresende wieder verlässt und das Traineramt beim TBV Lemgo übernimmt. Gleichzeitig vereinbart Pfadi eine Partnerschaft mit dem TBV.[1]

Erfolge

Kader Saison 2007/08

(Stand: 16. August 2007)

1 Martin Pramuk Torhüter
16 Gian Ryffel Torhüter
4 Marcel Misteli Rückraum rechts
7 Alexander Mierzwa Flügel links
9 Philipp Rüeger Kreisläufer
11 Marco Kurth Rückraum/Flügel rechts
15 Mike Kipili Rückraum Mitte
17 Daniel Schmid Rückraum rechts
20 Erich Studer Kreisläufer
21 Oliver Scheuner Flügel rechts
24 Daniel Stahl Rückraum
25 Ladislav Tarhai Rückraum links

Bekannte ehemalige Spieler

Ernst „Zulu“ Züllig Rückraum
Martin Ott Rückraum
Nico Andric Rückraum
Rolf Spiller Kreis
Stefan Schärer Flügel
Urs Schärer Rückraum
Iwan Ursic Kreisläufer
Matthias Zumstein Kreisläufer
Christian Meisterhans Torwart
Pascal Stauber Torwart
Jürg Langhard Torwart
Meinrad „Meini“ Landolt Torwart
Manuel Liniger Flügel links
Daniel Spengler Flügel
Thomas Gautschi Rückraum
Marc Baumgartner Rückraum
Gábor Vass Kreisläufer
Goran Perkovac Rückraum
Julius Marcinkevičius Rückraum links
Cho Chi-hyo Rückraum
Kang Jae-won Rückraum
Paek Won-chul Rückraum
Morten Schønfeldt Rückraum und Trainer
Erik Rasmussen Rückraum
Markus Baur Rückraum Mitte und Spielertrainer

Einzelnachweise

  1. Pressemitteilung von Pfadi Winterthur, PDF