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Kopfing im Innkreis

Wappen Karte
Basisdaten
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Schärding (SD)
Fläche: 33,34 km²
Koordinaten: 48° 26′ N, 13° 39′ OKoordinaten: 48° 25′ 59″ N, 13° 39′ 0″ O
Höhe: 547 m ü. A.
Einwohner: 2033 (31. Dez. 2005)
Bevölkerungsdichte: 61 Einwohner je km²
Postleitzahl: 4794
Vorwahlen: 0 77 63
Gemeindekennziffer: 4 14 11
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 95
4794 Kopfing im Innkreis
Offizielle Website:
www.kopfing.at
Politik
Bürgermeister: Otto Straßl (FKW)
Gemeinderat: (2003)
(25 Mitglieder)
11 ÖVP, 5 SPÖ, 5 FPÖ, 4 FKW

Kopfing im Innkreis

Kopfing im Innkreis ist eine Marktgemeinde im Bezirk Schärding in Oberösterreich mit 2.033 Einwohnern (Stand: 2005), etwa 25 km von der Bezirkshauptstadt Schärding entfernt. Sie liegt im nördlichen Innviertel und im Gerichtsbezirk Schärding am Inn.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die Gemeinde Kopfing im Innkreis liegt auf 547 m Höhe im nördlichen Innviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd ca. 5,9 km, von West nach Ost ca. 8,5 km. Die Katasterfläche der Marktgemeinde Kopfing im Innkreis betrug im Jahre 2001 33,34 km². Die berechnete Einwohnerdichte ergibt 61 Einwohner/km². 46,4 % der Fläche sind bewaldet, 47,6% der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Ortsteile der Gemeinde sind Au, Beharding, Dürnberg, Engertsberg, Entholz, Glatzing, Grafendorf, Hub, Kahlberg, Kimleinsdorf, Knechtelsdorf, Kopfing im Innkreis, Kopfingerdorf, Leithen, Matzelsdorf, Mitteredt, Neukirchendorf, Paulsdorf, Pratztrum, Raffelsdorf, Rasdorf, Ruholding, Schnürberg, Straß, Wollmannsdorf.

Wappen

Blasonierung: Unter schwarzem Schildhaupt, darin drei goldene, aufrechte Rauten, in Gold ein roter Wellenkeil schräglinks zur Mitte des Schildrandes, oben rechts begleitet von einem roten, vierstrahligen Stern. Die Gemeindefarben sind Schwarz-Gelb-Rot. Entworfen wurde das Gemeindewappen von Josef Ruhland.

Geschichte

Seit Gründung des Herzogtums Bayern war der Ort bis 1779 baierisch und kam nach dem Frieden von Teschen mit dem Innviertel (damals 'Innbaiern') zu Österreich (übrigens: Bayern wird erst seit einem Dekret von König Ludwig I. im Jahre 1825 mit "y" geschrieben, vorher war Baiern bzw. baierisch üblich). Während der Napoleonischen Kriege wieder kurz baierisch, gehört er seit 1814 endgültig zu Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Politik

Derzeitiger Bürgermeister (Stand 2005) ist Otto Straßl von der Partei FKW (Freie Kopfinger Wähler).

Einwohnerentwicklung

Laut Volkszählungsdaten (Quelle: Statistik Austria) hatte die Gemeinde 1991 2.074 und im Jahre 2001 2.028 Einwohner.

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Arbeitsplätze und ansässige Unternehmen

Folgende Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2001, als Quellen dienten Daten des Marktgemeindeamtes Kopfing im Innkreis. Im erwähnten Jahr gab es in der Gemeinde 69 Arbeitsstätten mit insgesamt 690 Beschäftigten (im Vergleich 1991: 58 Arbeitsstätten mit 549 Beschäftigten). Die Zahl der Erwerbstätigen (Summe der Erwerbspersonen in Vollzeit und Teilzeit, geringfügig Beschäftigte, Präsenz- und Zivildiener) insgesamt betrug 964, davon waren 556 Auspendler und 408 Personen Einpendler. 11,7 % der Erwerbspersonen waren in der Land- und Forstwirtschaft tätig, 27,3 % in der Sachgütererzeugung, 16,7 % im Bauwesen und 9,6 % im Bereich Handel, Reparatur von KFZ und Gebrauchsgütern.


Berühmte Kopfingerinnen und Kopfinger

Der ehemalige Landeshauptmann von Oberösterreich Johann Nepomuk Hauser

Ehrenbürger