Heim

Color Line Arena

Blick auf die Color Line Arena aus Sicht der HSH Nordbank Arena

Color Line Arena
Baumeister
Baujahr 2002
Höhe 33 m
Grundfläche 42.000 m²

Die Color Line Arena (auch"CoLinA") ist eine Multifunktionsarena für sportliche und kulturelle Veranstaltungen in Hamburg. Sie liegt im Stadtteil Bahrenfeld in direkter Nachbarschaft des Fußballstadions HSH-Nordbank-Arena.

Die am 8. November 2002 eröffnete Halle ist 150 Meter lang, 110 Meter breit und hat eine Höhe von 33 Metern. Die maximale Kapazität der Arena beträgt bis zu 16.000 Plätzen, bei Spielen der Hamburg Freezers 12.947. Die Arena wurde über einen Zeitraum von 16 Monaten gebaut und die Baukosten betrugen rund 83 Mio. Euro. Finanziert wurde der Bau der Arena vom finnischen Unternehmer Harry Harkimo und von der Stadt Hamburg, die Harkimo das Grundstück für einen symbolischen Preis von einer Mark verkaufte und als vorbereitende Maßnahme für 12 Mio. Mark (etwa 6,1 Mio. Euro) Verbesserungen der Infrastruktur ausführen ließ. Im Oktober 2007 wurde die Halle für geschätzte 75 Millionen Euro an die Anschutz Entertainment Group verkauft.[1]

Inhaltsverzeichnis

Nutzung

Die Color Line Arena dient der Hamburger Eishockey-Mannschaft Hamburg Freezers und der Handballmannschaft HSV Hamburg als Heimat für ihre Heimspiele. Das jährliche FinalFour des DHB-Pokals wird hier auch ausgetragen. 2007 wurden in der Arena einige Spiele der Handball-Weltmeisterschaft ausgetragen. Am 16. November 2005 gastierte auch World Wrestling Entertainment im Zuge der „Survivor Series Tour“ in der Arena. Jedes Jahr tanzt Lotto King Karl in der Color Line Arena in den Mai.

In der Color Line Arena finden regelmäßig Konzerte aus allen Musikrichtungen statt. Künstler haben mit dieser Halle endlich die Möglichkeit bekommen, die für ihre schlechte Akustik bekannte und für viele Veranstaltungen zu kleine Sporthalle Hamburg zu umgehen.

Während der gesamten Eishockeysaison besteht im Innenraum eine Eisfläche. Für Konzerte, Handballspiele und andere Veranstaltungen, bei denen keine Eisfläche benötigt wird, deckt man diese innerhalb kurzer Zeit mit Isolierplatten ab.

Geschichte

Nach einem jahrzehntelangen Streit um Standort, Konzept, Betreiber und Realisierung fand am 13. Juni 2001 die Grundsteinlegung für die Arena statt. Ihren Namen erhielt die Arena offiziell am 8. November 2001 nach der norwegischen Fährschiffreederei Color Line. Im März 2002 feierte man Richtfest und am 8. November 2002 wurde die Color Line Arena mit einem Konzert von Wonderwall, Sasha und Phil Collins feierlich eröffnet. Udo Lindenberg feierte in der Arena am 13. Februar 2004 mit seinem Panikorchester und einer illustren Gästeschar sein 30-jähriges Bühnenjubiläum. Von diesem Konzert ist eine Doppel-DVD erschienen. Die Böhsen Onkelz zeichneten am 5. Oktober 2004 in der ausverkauften Halle die Doppel-CD „Live in Hamburg“ auf und dokumentierten so ihre Abschiedstournee. Das Konzert war zugleich das letzte Hallenkonzert der Band.

Verkehrsanbindung

Der Color Line Arena fehlt eine direkte Anbindung an das Hamburger Schnellbahnnetz. Nächste Station ist der S-Bahnhof Stellingen in etwa 800 Metern Entfernung. Von dort fahren bei Veranstaltungen Shuttle-Busse direkt zur Arena.

 Commons: Color Line Arena – Bilder, Videos und Audiodateien

Quellen

  1. Hamburger Color-Line-Arena an Anschutz Entertainment Group verkauft

Koordinaten: 53° 35' 21" N, 9° 53' 57" O