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Osdorf

Dieser Artikel behandelt die Gemeinde Osdorf in Schleswig-Holstein; zu anderen Bedeutungen siehe Osdorf (Begriffsklärung).
Wappen Deutschlandkarte
Koordinaten: 54° 26′ N, 10° 1′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Rendsburg-Eckernförde
Amt: Dänischer Wohld
Höhe: 19 m ü. NN
Fläche: 19,88 km²
Einwohner: 2346 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 118 Einwohner je km²
Postleitzahl: 24251
Vorwahl: 04346
Kfz-Kennzeichen: RD
Gemeindeschlüssel: 01 0 58 121
Adresse der Amtsverwaltung: Karl-Kolbe-Platz 1
24214 Gettorf
Webpräsenz:
www.amt-daenischer-
wohld.de
Bürgermeister: Ernst-Heinrich Staack (CDU)
Lage der Gemeinde Osdorf im Kreis Rendsburg-Eckernförde

Die amtsangehörige Gemeinde Osdorf (dänisch: Ostorp) liegt im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein. Stubbendorf, Borghorsterhütten und Austerlitz liegen im Gemeindegebiet. Der Einwohnerzahl nach ist Osdorf die größte Gemeinde im Amt Dänischer Wohld.

Inhaltsverzeichnis

Geografie und Verkehr

Osdorf liegt etwa 22 km östlich von Eckernförde in ländlicher Umgebung. Südwestlich verläuft die Bundesstraße 76 von Eckernförde nach Kiel.

Geschichte

Osdorf wurde 1401 erstmals urkundlich erwähnt, der heutige Ortsteil Stubbendorf 1361. Bis 1802 gehörte Osdorf zum Gut Borghorst, das heute im Gemeindegebiet liegt. Bis zum Jahre 1864 war das Gebiet Bestandteil des Herzogtums Holstein, welches sich unter dänischer Oberhoheit befand. Seit 1876 ist Osdorf eine selbstständige Gemeinde. Am 1. Advent 1967 wurde die neuerbaute "Vater-Unser-Kirche" zu Osdorf geweiht.

Gut Borghorst

Das Herrenhaus des als Motte angelegten Guts wurde 1450 grundlegend umgebaut. Im 18. Jahrhundert war Johann Bernhard Basedow als Hauslehrer auf dem Gut tätig. Heute wird das Gut als Reiterhof genutzt.

Gut Augustenhof befindet sich ebenfalls im Gemeindegebiet.

Politik

Von den 17 Sitzen in der Gemeindevertretung hat die CDU seit der Kommunalwahl 2008 neun Sitze, die SPD und die Wählergemeinschaft WgO haben je vier.

Wappen

Blasonierung: „In Silber jeweils zwei Viertel eines roten Wagenrades und eines roten Mühlrades, schragenweise mit der Nabe auf einen gemeinsamen Mittelpunkt weisend aneinandergestellt; in den Oberecken zwei grüne Eichenzweige, jeweils aus zwei Blättern und einer Frucht bestehend.“[1]

Quellen

  1. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein