Orbita
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Orbita

Dieser Artikel beschäftigt sich mit der knöchernen Augenhöhle, zum gleichnamigen sowjetischen satellitengestützten Fernsehübertragungssystem siehe Orbita System

Die Orbita (knöcherne Augenhöhle) ist eine tiefe Grube am Schädel (Cranium), in der das Auge und seine Hilfsorgane liegen. Beim Menschen ist die Grube etwa 4 bis 5 cm tief.

Beteiligte Knochen

Die Orbita wird von mehreren Knochen des Schädels gebildet. Den knöchernen Rand bilden:

Bei den meisten Säugetieren ist die Orbita rundherum knöchern begrenzt. Bei Raubtieren und Schweinen ist der hintere Rand zur Schläfengrube (Fossa temporalis) hin nur durch ein bindegewebiges Band verschlossen (Ligamentum orbitale). Es verläuft zwischen dem Processus zygomaticus des Stirnbeins und dem Processus frontalis des Jochbeins (siehe Bild Hund, Nr. 1 und 9).

An der Bildung der Innenwände sind außerdem beteiligt:

Öffnungen im Inneren

An den Innenwänden gibt es mehrere Öffnungen zum Durchtritt von Nerven und Blutgefäßen sowie des Tränengangs.

Literatur