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VW Passat B6

Volkswagen

VW Passat B6 Variant

Passat
Hersteller: Volkswagen AG
Produktionszeitraum: 2005–heute
Klasse: Mittelklasse
Karosserieversionen: Stufenheck, viertürig
Kombi, fünftürig
Motoren: Ottomotoren:
1,4–3,6 Liter
(75–220 kW)
Dieselmotoren:
1,9–2,0 Liter
(77–125 kW)
Länge: 4.765–4.774 mm
Breite: 1.820 mm
Höhe: 1.472–1.517 mm
Radstand: 2.709 mm
Leergewicht: 1.343–1.747 kg
Vorgängermodell: VW Passat B5
Nachfolgemodell: keines

Der VW Passat B6 (Typ 3C) wird seit März 2005 sowohl im Werk Emden als auch in Mosel/Sachsen als Nachfolger des Modells B5 gefertigt.

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Der VW Passat gleicht in vielen Komponenten dem VW Golf V (Plattform PQ35). Um einen großen Anteil technischer Gleichteile nutzen zu können, wurde der 3C wieder auf einen quer eingebauten Motor umgestellt. Gegenüber seinem Vorgänger wuchs der 3C in allen Dimensionen. Der Passat in der sechsten Generation orientiert sich beim Aussehen an dem Oberklassewagen VW Phaeton. Die beim Vorgänger vertikal ausgerichteten Heckleuchten, verlaufen nun horizontal und ziehen sich in den Kofferraumdeckel. Markant ist der voll verchromte Kühlergrill, der bis in den Stoßfänger reicht. Das Profil des 3C wird durch eine Sicke und die relativ langen Überhänge geprägt. Als Innovationen werden eine halbautomatische, elektrische Feststellbremse und ein Starterknopf („keyless start“) serienmäßig verbaut. Der Passat ist weltweit der erste PKW, der ab Werk mit einem SAP-Telefon ausgestattet werden kann (Freisprecheinrichtung Premium, ab 10/2005). Dies kann jedoch fast ausschließlich nur von Nokia Handys genutzt werden. Den Passat gibt es in sieben Ausstattungsvarianten: Trendline, Comfortline, Sportline, Highline, BlueMotion, R36 und Individual. Der aktuelle Passat besitzt wieder eine quer eingebaute Antriebseinheit; daher werden die W8- oder V6-Motoren aus dem Audi A4/A6 nicht mehr in diesem Modell angeboten.

Auf Basis des Passat B6 (Fahrwerk, Plattform und Motoren), aber mit dem Radstand des VW Golf wird auch ein Cabrio der Mittelklasse angeboten, das VW unter der Bezeichnung Eos vertreibt.

2006 wurden in Deutschland 124.611 Passat neu zugelassen.

Im Sommer 2007 wurde der neue Passat BlueMotion eingeführt. Dieser besitzt den 1.9 TDI Motor mit 77 kW (105 PS) und hat einen geringeren Dieselverbrauch als der herkömmliche 1.9 TDI. Dies wird durch Leichtlaufreifen, ein in den höheren Gängen länger übersetztes Getriebe und luftwiderstandoptimierten Unterboden erreicht. Damit wird der Verbrauch um etwa 0,5 l pro 100 km gesenkt. Dies ist bereits die zweite BlueMotion Variante nach dem Polo BlueMotion, der im Sommer 2006 auf den Markt kam und ein großer Erfolg ist. VW hofft, diesen Erfolg mit dem Passat BlueMotion noch zu übertreffen. Der Aufpreis zum „normalen“ 1.9 TDI beträgt ca. 1.000 €.

Anfang 2008 startete als Topmodell der Passat R36 (3,6 l Hubraum) mit 220 kW (299 PS) als Limousine und Variant.

Im Februar 2008 sind die bisher eingesetzten 2,0-Liter-Dieselmotoren mit 103 kW (140 PS) und Pumpe-Düse-Einspritzung nach und nach durch gleichstarke Motoren mit Common-Rail-Einspritzung ersetzt worden. Die neuen Motoren sind leiser und laufruhiger. Zudem sinkt der Verbrauch laut Hersteller bei Modellen mit Direktschaltgetriebe um 0,7 Liter auf 5,8 Liter bei der Limousine und 5,9 Liter beim Variant. Diese Motoren sind auch für den kommenden A3 und den Golf VI vorgesehen. In der neuen Generation des Audi A4 sowie im VW Tiguan wird dieser Motor bereits angeboten.

Ausstattungsvarianten

Motoren

Quellen

 Commons: Volkswagen Passat B6 – Bilder, Videos und Audiodateien