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Macha

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen werden unter Macha (Begriffsklärung) aufgeführt.

Macha gilt als weiblicher Nachkomme jener Götter, die vor den Göttern der Kelten über Irland herrschten. In vielen Mythen und Sagen ist sie Gattin verschiedener Helden, Könige und Unsterblicher. Als Göttin ist sie ein Teil der Trinität Morrigan, zusammen mit Bodh und Nemain, die in verschiedenen Mythen als Wäscherin an der Furt, Schlachtenkrähe und weibliche Kämpferin mit Streitwagen auftreten. In einem Mythos heißt es, dass der König von Ulster sie zwang, trotz ihrer Schwangerschaft ein Wettrennen gegen die Pferde Cochobars zu bestreiten. Dieses Rennen gewann sie zwar, wurde dann jedoch bei der Geburt ihrer Zwillinge entrückt oder starb. Im Moment des Todes oder ihrer Rückkehr in die Anderswelt legte sie einen Fluch auf Ulster, nach welchem die männlichen Nachkommen Ulsters der nächsten neun Generationen fünf Tage und vier Nächte lang die Wehenschmerzen einer gebärenden Frau ertragen sollten, wann immer das Königreich in Gefahr sei. Dies bildet den Auftakt zum Viehdiebstahl von Cooley, der im Tod des berühmtesten Helden der Iren Cuchulainn gipfelt, welcher wiederum von den drei Morrigna inszeniert wird.

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