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Rickie Lee Jones

Rickie Lee Jones (* 8. November 1954 in Chicago, Illinois, USA) ist eine US-amerikanische Pop- und Jazz-Musikerin (Sängerin, Gitarristin, Pianistin und Songautorin). Sie prägte einen neuartigen und oft kopierten Stil des Song-Arrangements.

Chuck E. Weiss war die Person ihres Hits "Chuck E.'s in Love" aus dem Debutalbum. Im Lied heißt es, dass er verliebt sei "in das kleine Mädchen, das diesen Song singt". Sie selbst nannte den Inhalt des Liedes fiktiv.

Sie wohnte in dieser frühen Phase in Los Angeles im Tropicana Hotel mit ihrem Lebensgefährten Tom Waits, tief verwurzelt in einer regen Musikszene, geprägt durch Künstler wie Jackson Browne, Warren Zevon, Frank Zappa, The Eagles, Linda Ronstadt und viele mehr.

Ein weiterer wichtiger Einfluss war Sal Bernardi. Sie lernten sich um 1975 kennen. Über ihn schrieb sie in den Siebzigern "Weasel And The White Boys Cool". In den frühen 80ern begann er mit Jones zu touren und im Studio zu arbeiten. Ihre Zusammenarbeit brachte Kompositionen zustande wie "Traces of the Western Slopes" vom 1982er Album Pirates und "Theme for the Pope" von The Magazine aus dem Jahre 1984, "Flying Cowboys", dem Titelstück des gleichnamigen Albums von 1990, "Tigers" und "Beat Angels" vom '93er Album Traffic from Paradise.

Doch den ersten Erfolg ebnete kein geringerer als Lowell George (Little Feat), der sie bei seiner damaligen Plattenfirma Warner Bros. unterbrachte. "Easy Money", ebenfalls ein Stück von Jones' Debut, findet sich auf seinem Album "Thanks I'll Eat It Here" aus dem Jahre 1978 – noch bevor das Original erschien.

Mit The Sermon On Exposition Boulevard, das auf Blue Rose erschien, stieg Jones im April 2007 auf Platz 70 der deutschen Albumcharts ein.


Diskografie


Personendaten
Jones, Rickie Lee
US-amerikanische Pop- und Jazz-Musikerin
8. November 1954
Chicago