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Callenberg

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen werden unter Callenberg (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Koordinaten: 50° 51′ N, 12° 38′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Regierungsbezirk: Chemnitz
Landkreis: Chemnitzer Land
Höhe: 241- 484 m m ü. NN
Fläche: 39,82 km²
Einwohner: 5623 (31. Dez. 2006)[1]
Bevölkerungsdichte: 141 Einwohner je km²
Postleitzahl: 09337
Vorwahlen: 03723 und 037608
Kfz-Kennzeichen: GC
Gemeindeschlüssel: 14 1 73 030
Gemeindegliederung: 7 Ortsteile
Adresse der Gemeindeverwaltung: Rathausstraße 40, Ortsteil Falken
09337 Callenberg
Webpräsenz:
www.callenberg.de
Bürgermeister: Andreas Matthäi
Lage der Gemeinde Callenberg im Landkreis Chemnitzer Land

Callenberg ist eine Gemeinde im Westen des Landkreises Chemnitzer Land Der Sitz der Verwaltung befindet sich im Ortsteil Falken.

Inhaltsverzeichnis

Geografie und Verkehr

Callenberg liegt an der B 180 (Altenburg-Stollberg) zwischen den beiden Städten Limbach-Oberfrohna und Glauchau. Beide Städte sind ca. 13 km entfernt. 4 km südlich verläuft die A 4. Diese ist über den Anschluss Hohenstein-Ernstthal (ca. 4 km) zu erreichen.

Geologie

Bei Callenberg befindet sich die größte Nickelerzlagerstätte Mitteleuropas. Seit den 1960er Jahren des vorherigen Jahrhunderts wurde hier Nickelerz im Tagebau abgebaut und in der Nickelhütte St. Egidien verarbeitet. Die Restlöcher der Tagebaue wurden nach 1990 saniert. Eines davon ist der heutige Stausee Oberwald. Im Jahr 1977 wurde im Nickeltagebau Callenberg Nord I das sehr seltene Mineral Krokoit oder Rotbleierz (ein Blei(II)-chromat) gefunden.

Nachbargemeinden

Angrenzende Gemeinden sind St. Egidien, die Städte Glauchau, Hohenstein-Ernstthal, Limbach-Oberfrohna und Waldenburg im Landkreis Chemnitzer Land sowie die kreisfreie Stadt Chemnitz.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Callenberg, Grumbach, Reichenbach mit Obercallenberg, Falken, Langenberg, Langenchursdorf und Meinsdorf.

Geschichte

Alle sieben Ortsteile wurden im 12. bis 13. Jahrhundert gegründet. Der namensgebende Hauptort Callenberg wird 1244 als Kallenberc erstmals urkundlich erwähnt. Der Name bedeutet soviel wie Ort am kahlen Berg. Im Jahr 1973 bildet sich aus den Dörfern Callenberg, Grumbach, Reichenbach, Langenchursdorf, Falken, Langenberg und Meinsdorf ein Gemeindeverband. Ein Jahr später kommt noch der Ort Grumbach hinzu. Am 1. Januar 1999 wird im Zuge der zweiten sächsischen Gebietsreform die neue Gemeinde aus dem Gemeindeverband, der die Ortsteile Callenberg, Grumbach, Reichenbach, Langenchursdorf, Falken, Langenberg und Meinsdorf umfasst, gebildet und bekommt den Namen Callenberg.

Einwohnerentwicklung

Am 3. Oktober 1990 zählte Callenberg 5501 Einwohner. Folgende Einwohnerzahlen beziehen sich auf den 31. Dezember des voranstehenden Jahres:

1998 bis 2002

  • 1998 - 5759
  • 1999 - 5750
  • 2000 - 5720
  • 2001 - 5764
  • 2002 - 5755

2003 bis 2006

  • 2003 - 5760
  • 2004 - 5694
  • 2005 - 5689
  • 2006 - 5623

2007 bis 2010

  • 2008 - 5532
Datenquelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen

Sehenswürdigkeiten