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Georg Manecke

Georg Manecke (* 13. Juni 1916; † 1990) war ein deutscher Chemiker.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Georg Manecke studierte an der Universität Berlin Chemie, wo er 1941 auch promovierte. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete er ab 1949 bei Karl Friedrich Bonhoeffer in dessem Institut für physikalische Chemie und Eletrochemie. Georg Manecke entwickelte neue Polymere und die ersten immobilisierten, an Polymermatrizes gebundene Enzyme, die heutzutage eine große Bedeutung für die Biotechnologie haben.[1] Manecke habilitierte und wurde an die FU Berlin berufen, wo er ab 1964 Direktor des Instituts für Organische Chemie wurde. 1979 wurde er von der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) für seine wissenschaftliche Arbeit mit dem Hermann-Staudinger-Preis ausgezeichnet. 1999 richtete die GDCh die Georg-Manecke-Stiftung zur Unterstützung junge Polymerchemiker ein.[2]

Werk

Sein Hauptwerk galt der Untersuchung von Polymeren, an denen Enzyme kovalent gebunden sind. Diese immobilisierten Enzyme können als heterogene Katalysatoren verwendete werden.

Literatur

Einzelnachweise

  1. http://www.fhi-berlin.mpg.de/history/h5.epl
  2. http://idw-online.de/pages/de/news21235 Bericht über die Verleihung des Preises an die Dresdner Professorin Brigitte Voit
Personendaten
Manecke, Georg
deutscher Chemiker
13. Juni 1916
1990