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Friedrich Wilhelm Bogler

Friedrich Wilhelm Bogler (* 18. Oktober 1902 in Hofgeismar, † 22. Mai 1945 in Zell am See) war ein deutscher Maler.

Bogler orientiert sich zunächst am Bauhaus, später an der Neuen Sachlichkeit. Die Landschaft des Knüll-Gebirges und dessen Bewohner waren seine bevorzugten Motive, er galt als virtuoser Aquarellist.

Bogler, ein Enkel des Architekten Wilhelm Bogler, absolvierte zunächst eine Schreinerlehre und begann anschließend ab 1921 sein Studium am Staatlichen Bauhaus in Weimar. Zu seinen Lehrern zählten Johannes Itten und Gertrud Grunow. Zudem zählt er zu den Hauptakteuren der Bühnenwerkstatt des Bauhauses unter Leitung von Oskar Schlemmer.

1929 zog sich Bogler in die ländliche Einsamkeit des südlich von Kassel gelegenen Knüllgebirges zurück, als dessen Maler er gilt. Er gehörte der Willingshauser Malerkolonie an, lebte in dieser Zeit in der so genannten Bogler Kate nahe dem Knüllköpfchen. 1940 wurde er zur Wehrmacht eingezogen, 1944 wurde er leicht verwundet. Bogler starb am 22. Mai 1945 an einer Lungenentzündung in einem Lazarett in Zell am See.

Heute erinnert eine Schulungsstätte des Schwalm-Eder-Kreises nahe dem Knüllköpfchen an das Wirken Friedrich Wilhelm Boglers. Die Schulungsstätte entstand an der Stelle der Bogler Kate.

Ausstellungen

Literatur


Personendaten
Bogler, Friedrich Wilhelm
Maler
18. Oktober 1902
Hofgeismar
22. Mai 1945
Zell am See