Raymond Queneau
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Raymond Queneau

Raymond Queneau (* 21. Februar 1903 in Le Havre, † 25. Oktober 1976 in Neuilly bei Paris) war ein französischer Dichter und Schriftsteller.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Schon in seiner Jugend hatte er Kontakt zu den französischen Surrealisten. 1949 gehörte er zu den ersten Unterzeichnern des Manifestes des 'Collège de Pataphysique' Künstlergruppe 'Pataphysik', das auf den Dichter und Dramatiker Alfred Jarry zurückgeht. In der Folge gründete er zusammen mit François Le Lionnais die Künstlerbewegung OuLiPo, zu deren Mitgliedern u. a. auch die Schriftsteller Georges Perec und Italo Calvino zählen.

Gleichzeitig arbeitete er als Direktor der Encyclopédie de la Pléiade für den angesehenen Verlag Gallimard. 1951 wurde er Mitglied der Akademie Goncourt.

Mit seinem 1959 erschienen und 1960 von Louis Malle verfilmten Roman „Zazie dans le métro“ (Zazie in der Metro, deutsche Erstaufführung 23. Dezember 1960), der die Abenteuer eines Landmädchens in Paris beschreibt, wurde Queneau berühmt.

Werke

Die Übersetzungen von Queneaus Werken ins Deutsche wurden größtenteils von Eugen Helmlé besorgt.

Romane

Lyrik

Essays, Aufsätze und Artikel

Diverse

Die Anekdote „Autobus S“ wird in 99 Varianten erzählt und dient dem Experimentieren Queneaus mit der französischen Sprache durch alle Stile, Slangs und Dialekte bis hin zur Lautschrift. Die Lektüre muss wegen der Sprach- und Lautspiele im französischen Original empfohlen werden, wenngleich die deutsche Übersetzung als geistig ebenbürtig gilt.

Literatur

Personendaten
Queneau, Raymond
französischer Dichter und Schriftsteller
21. Februar 1903
Le Havre
25. Oktober 1976
Neuilly bei Paris