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Michael Bartels

Dieser Artikel beschäftigt sich mit Michael Bartels (Rennfahrer); für den Politiker gleichen Namens, siehe Michael Bartels (Politiker).

Michael Bartels (* 8. März 1968 in Plettenberg im Sauerland) ist ein deutscher Rennfahrer. Sein Vater war der als „Bergkönig“ bekannte deutsche Bergrennen-Pilot Willi Bartels.

Biografie

Bartels begann seine Karriere Anfang der 1980er Jahre im Kartsport. So gewann er 1985 in Teningen die Pop 100 Senioren-Meisterschaft. Er galt Ende der achtziger Jahre neben Michael Schumacher als eine der großen Hoffnungen des deutschen Motorsports, sein damaliger Manager war Keke Rosberg.

Bartels fuhr unter anderem in der Formel 3 und 1991 einen Nissan Primera. In den Jahren 1992 und 1993 fuhr Bartels Formel 3000. Als Teamkollege von Mika Häkkinen versuchte er zudem viermal, einen Lotus-Judd für einen Formel-1-Grand Prix zu qualifizieren.

Er war anschließend sehr erfolgreich bei verschiedenen Tourenwagen-Serien und fuhr ab 2001 in der V8-Star-Rennserie. In seiner ersten Saison ist er auf Anhieb Gesamt-Zweiter geworden.

Im Juni des Jahres 2000 gewann er zusammen mit Bernd Mayländer, Uwe Alzen und Altfrid Heger auf einem Porsche 996 GT3 das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring.

Im Jahr 2005 fuhr er neben Thomas Biagi und Timo Scheider einen Maserati MC12 für das deutsche Vitaphone Racing Team in der FIA GT-Meisterschaft.

Im Jahr 2006 wurde er FIA GT Meister.

In der Öffentlichkeit bekannt wurde Bartels 1992 als der Lebensgefährte von Steffi Graf. Er war bis 1999 mit ihr liiert. Michael Bartels lebt derzeit mit seiner Freundin Katrin in Monte Carlo. Er engagiert sich für die Nachwuchsförderung im Rennsport. In der Formel 3 unterstützt er aktiv einen jungen griechischen Rennfahrer.

Personendaten
Bartels, Michael
deutscher Rennfahrer
8. März 1968
Plettenberg, Sauerland