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Kommunistische Partei Vietnams

Die Kommunistische Partei Vietnams (Vietnamesisch: Đảng Cộng sản Việt Nam) ist die regierende Partei in Vietnam. Die Partei ist offiziell marxistisch-leninistisch orientiert und wird von der Vietnamesischen Vaterländischen Front unterstützt.

Geschichte

Die Partei wurde im Februar 1930 von Ho Chi Minh und weiteren vietnamesischen Exilanten in Hong Kong gegründet. Bereits kurz nach der Gründung wurde der Name in Kommunistische Partei Indochinas (Đảng cộng sản Đông Dương) umbenannt. Die Gründungskonferenz wird ebenfalls als Vereinigung der drei bis dahin bestehenden kommunistischen Organisationen angesehen. Der erste Parteikongress wurde im Jahr 1935 im Geheimen in Macau gehalten.

Die Partei wurde 1951 in Lao Dong (Partei der Werktätigen Vietnams) umbenannt und ist seit 1954 die staatstragende Partei Nord-Vietnams. Auf ihrem 4. Parteitag nahm sie wieder den Namen Kommunistische Partei Vietnams (KPV) an.

Auf ihrem 6. Parteikongress, Dezember 1986, beschloss sie die grundlegende Erneuerung aller Bereiche des gesellschaftlichen Lebens („Đổi mới“). Der 11. Parteikongress beschloss im April 2001 die Intensivierung dieser Erneuerungspolitik.