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Liste der Naturparks in Deutschland

Die Liste der Naturparks in Deutschland enthält die 98 Naturparks in Deutschland, die nach Paragraph 22, Absatz 4 des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) eingerichtet sind. Sie umfassen etwa 25 Prozent der Gesamtfläche Deutschlands und sind im Verband Deutscher Naturparks zusammengefasst.[1] Naturparks, die in Nachbarländer übergreifen, werden von der Europarc geführt. Der älteste deutsche Naturpark ist der 1958 gegründete Naturpark Hoher Vogelsberg. Der größte mit 3750 Quadratkilometern ist der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord und der kleinste der Naturpark Siebengebirge mit einer Fläche von 48 Quadratkilometern. Zu jedem Naturpark wird das Bundesland, in dem er liegt, das Gründungsdatum und die Fläche genannt, zusätzlich werden die charakteristischen Merkmale kurz beschrieben.

Die 14 Nationalparks, die nach Paragraph 24 des Bundesnaturschutzgesetzes festgelegt sind, werden hier nicht behandelt. Siehe hierzu Nationalparks in Deutschland.

Inhaltsverzeichnis

Erklärung

BR
BE
BW
BY
HE
MV

Brandenburg
Berlin
Baden-Württemberg
Bayern
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern

NI
NW
RP
SH
SL
SN

Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Schleswig-Holstein
Saarland
Sachsen

ST
TH

BEL
LUX
NED

Sachsen-Anhalt
Thüringen
Nachbarländer:
Belgien
Luxemburg
Niederlande

Naturparks

Name Land
Jahr
Fläche
Beschreibung
Altmühltal  BY 1969 2962 Der Naturpark wird von sanft gewellten Hochflächen und steilwandigen Tälern mit schroffen Felsen der südlichen Frankenalb geprägt. Die Altmühl fließt durch eine eindrucksvolle Tallandschaft von West nach Ost in dem etwa zur Hälfte bewaldeten Naturpark.
Am Stettiner Haff  MV 2005 537 Der Naturpark erstreckt sich von der Haffküste bis zu den Brohmer Bergen im Süden, geprägt von einer ebenen und hügeligen Endmoränenlandschaft, der Haffküste und umfasst weite, geschlossene Waldkomplexe der Ueckermünder Heide.
Arnsberger Wald  NW 1961 482 Der Naturpark umfasst den Arnsberger Wald im Westen und den Warsteiner Wald im Osten. Er ist ein waldreiches Mittelgebirge mit mehreren Bergrücken. Begrenzt wird er von der Möhne im Norden und der tief eingeschnittenen Ruhr im Süden.
Augsburg-Westliche Wälder  BY 1974 1175 Der Naturpark wird von der Donau, Wertach, Schmutter und Mindel begrenzt und reicht bis an den Rand des Unterallgäus. Die sanfte, hügelige, von Bächen zergliederte Landschaft ist durch eiszeitliche Alpengletscher aufgeschüttet worden und knapp zur Hälfte bewaldet.
Aukrug  SH 1970 384 Der Naturpark umfasst eine flache und lehmige Grundmoränenlandschaft und ein wesentlich stärker gegliedertes, hügeliges Gebiet, den Aukrug. Geprägt wird die Landschaft, die im Süden von der Stör durchflossen wird, von Moränen, Heide, Wald und einer Vielzahl von Teichen.
Barnim  BR
 BE
1999 749 Der Naturpark umfasst die eiszeitlich gebildete Hochfläche Barnim. Er liegt zwischen den Urstromtälern von Eberswalde im Norden und Berlin im Süden und ist zu mehr als der Hälfte bewaldet. Geprägt ist die Region durch viele einzelne Seen und ehemalige Schmelzwasserrinnen.
Bayerische Rhön  BY 1967 1245 Der Naturpark umfasst Bereiche der Rhön und liegt zwischen mehreren Mittelgebirgen. Im Süden reicht er bis zur Fränkischen Saale, hat aber auch mit der baumfreien Langen Rhön Anteil am Kerngebiet der Hohen Rhön. Die sanft wellige Oberfläche wird teilweise durch Bergkuppen aus Basaltschloten durchbrochen.
Bayerischer Spessart  BY 1963 1710 Der Naturpark wird von einer nach Südosten geneigten Buntsandsteinplatte gebildet. Er umfasst das größte zusammenhängende Mischlaubwaldgebiet in Deutschland und wird durch tiefe Täler, sanfte Hänge und Höhen geprägt.
Bayerischer Wald  BY 1967 3008 Der Naturpark liegt zwischen der Donau und den Hochlagen des Bayerischen Waldes. Der zur Hälfte bewaldete Naturpark umfasst die Kammlagen des Gebirges ebenso wie die südwestliche Abdachung, ist von tiefen Tälern durchzogen und grenzt an den Nationalpark Bayerischer Wald.
Bergisches Land  NW 1973 1917 Der Naturpark umfasst den nördlichen Teil des Rheinischen Schiefergebirges und das nördliche Siegerland und ist ein typisches bewaldetes Mittelgebirge. Es steigt allmählich von West nach Ost an und weist teilweise dichtbesiedelte Täler auf.
Bergstraße-Odenwald  HE
 BY
1960 2300 Der Naturpark umfasst die waldreiche Mittelgebirgslandschaft des Odenwaldes und reicht im Osten bis an das Maintal heran. Begrenzt wird er von den Flüssen Rhein, Main und Neckar. Die Region weist Felsenmeere aus mächtigen Granitblöcken und bizarre Felsengebilde auf.
Dahme-Heideseen  BR 1998 594 Der Naturpark ist geprägt von der Seenlandschaft der Dahme und zahlreichen Fließgewässern. Die Region ist durchzogen von Talsandebenen, Mooren, markanten Endmoränenerhebungen und durch den Wind vielerorts gebildeten Binnendünen.
Diemelsee  HE
 NW
1965 334 Der Naturpark ist ein Teil des Rothaargebirges und von großen geschlossenen Waldgebieten geprägt. Im Südosten und Osten grenzt er an die Waldecker Ebene, im Norden und Nordwesten an die Paderborner Hochfläche und den Arnsberger Wald.
Drömling  ST 1990 278 Der Naturpark ist eine Niederung, die früher hauptsächlich Sumpfgebiete umfasste. Die heutige Landschaft ist geprägt durch die Entwässerungs- und Kultivierungsmaßnahmen im 18. Jahrhundert und umfasst ausgedehnte Grünlandflächen und Horstwälder sowie ein engmaschiges Grabensystem.
Dübener Heide  SN
 ST
1992 788 Der Naturpark umfasst große Teile der Dübener Heide und ist etwa zu zwei Dritteln bewaldet. Geprägt ist die Landschaft durch eine in der Saaleeiszeit gebildete abwechslungsreiche hügelige Heidelandschaft. Er liegt zwischen den Flussauen von Elbe und Mulde.
Dümmer  NI
 NW
1972 472 Der Naturpark umfasst die Dammer Berge, den Dümmer, den Stemweder Berg und zahlreiche Moorgebiete. Die Höhenzüge der Region sind von flachen Senken durchzogen, die durch Gletscher der Saale-Eiszeit und aufgestauchte Moränen gebildet wurden.
Ebbegebirge  NW 1964 777 Der Naturpark liegt im abwechslungsreichen Ebbegebirge und ist zu etwa zwei Dritteln bewaldet. Er enthält mehrere Taalsperren wie die Biggertaalsperre und wird von mehreren Flusstälern wie das der Lenne durchzogen.
Eichsfeld-Hainich-Werratal  TH 1990 870 Der Naturpark ist charakterisiert durch die Hügelketten des Hainichs und die Plateaus des Eichsfeldes. Die Werra hat sich im Südwesten tief in das Gebiet eingeschnitten und prägt die Landschaft.
Elbufer-Drawehn  NI 1968 750 Der Naturpark umfasst zwei recht unterschiedliche Großlandschaften, den bewaldeten Höhenzug Drawehn und das Elbufer. Geprägt ist es durch ein abwechslungsreiches Relief mit starker Hangbildung und vielfältiger Zertalung im Drawehn und im weitläufigen Elburstromtal.
Elm-Lappwald  NI 1976 470 Der Naturpark umfasst die nördlich des Harzes gelegenen bewaldeten Höhenzüge von Lappwald, Dorm und Elm, sowie das Gebiet der Helmstedter Mulde im Osten. Geprägt ist es durch welliges Hügelland. Fossilienreich sind die Muschelkalkschichten der Bergrücken.
Erzgebirge/Vogtland  SN 1990 1495 Der Naturpark umfasst mit dem Erzgebirge und dem Vogtland eine abwechslungsreiche Mittelgebirgslandschaft. Geprägt ist die waldreiche Region durch eine wellige Hochfläche im Vogtland, die nach Süden sanft ansteigt. Das Erzgebirge ist von tief eingesenkten Tälern durchzogen.
Feldberger Seenlandschaft  MV 1997 345 Der Naturpark ist zu etwa 38 Prozent bewaldet und durch Hügel, Täler und sandige Ebenen geprägt. Der westliche Teil der eiszeitlich geformten Region mit Grundmoräne, Endmoräne, Sander und Urstromtal, gehört zum Nationalpark Müritz.
Fichtelgebirge  BY 1971 1028 Der Naturpark umfasst die bewaldeten Hochlagen des Fichtelgebirges und die angrenzende, landwirtschaftlich genutzte Hochfläche. Er wird begrenzt vom Thüringer Wald, Frankenwald, Oberpfälzer Wald und Erzgebirge. Geprägt ist die Region durch ausgedehnte Felsmeere und Felsburgen wie der Luisenburg.
Fläming  ST 2005 824 Der Naturpark umfasst die Region zwischen den Elbauen und dem nördlich benachbarten Naturpark Hoher Fläming. Die sanften Hügel des südlichen Fläming senken sich hier allmählich hinab zur Lutherstadt Wittenberg.
Frankenhöhe  BY 1974 1105 Der Naturpark hat Anteil an der südwestdeutschen Schichtstufenlandschaft und senkt sich mit Steilabfall nach Westen und Osten zur Hohenloher Ebene und zum Tauberland ab. Nach Südosten zum Mittelfränkischen Becken ist der Übergang sanfter.
Frankenwald  BY 1971 1022 Der Naturpark grenzt unmittelbar an die Naturparks Thüringer Wald und Thüringer Schiefergebirge-Obere Saale an. Er besteht aus einem welligen Plateau, wird von einzelnen Bergkuppen überragt und besteht zu mehr als der Hälfte aus Wald.
Fränkische Schweiz-
Veldensteiner Forst
 BY 1968 2346 Der Naturpark umfasst abwechslungsreiche Täler und Hochflächen der Fränkischen Alb, teilweise mit bizarren Felspartien. Zudem bildeten sich durch Auslaugung zahlreiche Höhlen. Im zentralen Bereich liegt die Fränkische Schweiz.
Habichtswald  HE 1962 474 Der Naturpark umfasst den eigentlichen Habichtswald, ein waldreiches Mittelgebirge, welches ein nördlicher Teil des weitläufigen Hessischen Berglands ist. Die Berglandschaft fällt im Süden und Südwesten in das Edertal ab.
Harz  NI
 ST
1960 2335 Der Naturpark umfasst das Mittelgebirge Harz, ohne die Teile des Hochharzes, die zum Nationalpark Harz gehören. Geprägt ist das waldreiche Gebirge durch kurze, steile Täler, die von Bergrücken und Einzelbergen abgelöst werden.
Haßberge  BY 1974 804 Der Naturpark ist durch die hügelige Landschaft der Haßberge geprägt. Der langgestreckte Höhenrücken fällt im Westen steil und nach Osten hin ganz allmählich ab, was mit den Lagerungsverhältnissen der geologischen Schichten zusammenhängt. Im Süden grenzt der Naturpark an das Maintal.
Hessische Rhön  HE 1963 700 Der Naturpark umfasst die nordwestliche Rhön, sowie Teile des Vorlandes. Über die langgestreckte Hochfläche verläuft die Grenze zum Naturpark Bayerische Rhön. Geprägt ist die Mittelgebirgslandschaft von bewaldeten Kuppen und waldfreien Hochlagen.
Hessischer Spessart  HE 1962 729 Der Naturpark ist durch Eichen- und Buchenwälder, tiefe Täler, sanfte Hänge und Höhen des Spessarts geprägt. Im Süden schließt sich der bayerische Teil des Spessarts an; im Norden wird der Naturpark durch die Kinzig begrenzt.
Hirschwald  BY 2006 278 Der Naturpark war früher ein kurfürstliches Jagdgebiet und ist der kleinste Naturpark in Bayern. Er ist der älteste Forst und eines der größten Waldgebiete in der gesamten Region. Geprägt ist er von Talauen und den steilen Hängen zu Vils und Lauterach.
Hochtaunus  HE 1962 1202 Der Naturpark umfasst den Hauptkamm des eigentlichen Taunus, eines bewaldeten, welligen bis gebirgigen Mittelgebirges. Im Norden wird er von der Lahn begrenzt. Im Hochtaunus herrscht Nadelwald vor, im Hintertaunus Laubwald.
Hohe Mark  NW 1964 1040 Der Naturpark umfasst den bewaldeten Höhenzug der Hohen Mark, die sanfte Höhen aufweist und im südlichen Münsterland liegt. Die Region ist durch eine vielfältige und abwechslungsreiche Landschaftsform geprägt. Angrenzend liegen die Haard und die Borkenberge.
Hoher Fläming  BR 1997 827 Der Naturpark umfasst zwei unterschiedliche Regionen, im Norden die flache Niederungslandschaft der Belziger Landschaftswiesen und im Süden die hügelige und waldreiche Landschaft des Hohen Fläming. Geprägt ist die Region durch große, zusammenhängende Waldflächen und ein Netz von Bächen und Quellen.
Hoher Vogelsberg  HE 1958 384 Der Naturpark umfasst den zentralen Bereich des Vogelsberges, eines ehemaligen Schildvulkans mit der größten Basaltmasse in Europa. Geprägt ist er von Mischwald, dessen Anteil etwa 34 Prozent beträgt, sowie von Grünland und Feuchtbiotopen.
Hohes Venn – Eifel  RP
 NW
 BEL
1960 1751 Der Naturpark umfasst die Eifel mit der Hocheifel und das Hohe Venn. Die südliche Hocheifel ist geprägt von bewaldeten Bergrücken, die von der Prüm und der Kyll durchschnitten werden. Das Vennvorland besitzt sanfte Erhebungen.
Holsteinische Schweiz  SH 1986 753 Der Naturpark umfasst eine Vielzahl von Seen, wie den Plöner See, die in der Weichseleiszeit entstandenen Jungmoränenlandschaft des Schleswig-Holsteinischen Hügellandes eingebettet sind. Durchflossen wird die hügelige Landschaft von den Flüssen Schwentine und Kossau.
Homert  NW 1965 550 Der Naturpark liegt zwischen dem Ruhrtalgebiet im Nordosten und dem Lennetal im Südwesten. Die abwechslungsreiche, waldreiche Region ist durch Kuppen und Bergrücken, Flusstäler, bizarre Klippen und Felsformationen geprägt.
Hüttener Berge  SH 1970 219 Der Naturpark umfasst mit den Hüttener Bergen das nördlichste Hügelgebiet Deutschlands und ist größtenteils Bestandteil der Schleswigschen Geest. Geschaffen wurde die Hügellandschaft durch Gletscheraufschiebungen in der letzten Eiszeit.
Insel Usedom  MV 1999 632 Der Naturpark umfasst die Insel Usedom sowie das Gewässer zum Festland hin und einen kleinen Festlandstreifen. Etwa 30 Prozent der Region sind bewaldet und weisen auf kleinstem Raum eine große Vielfalt landschaftlicher Formen auf.
Internationaler Naturpark
Bourtanger Moor-Bargerveen
 NI
 NED
2006 140 Der Naturpark umfasst mit dem Bourtanger Moor das größte zusammenhängende Hochmoor Europas. Es bietet ein buntes Landschaftsbild und ist durch Heideflächen, Landwirtschaft, Wasserflächen und Torfabbau geprägt.
Kellerwald-Edersee  HE 2001 406 Der Naturpark ist durch eine Mittelgebirgslandschaft mit sanften Tälern und Hügeln geprägt. Er umfasst einen Teil des Kellerwaldes, wird von der Eder durchflossen und reicht bis zum Edersee. Im Naturpark steht einer der größten Buchenwälder Europas unter Naturschutz.
Kyffhäuser  TH 1990 305 Der Naturpark ist durch die geologisch sehr unterschiedlichen Gebiete des Kyffhäuser-Gebirges, der Windleite und der Hainleite geprägt. Im Süden grenzt der Naturpark an die Goldenen Aue. Der Naturpark ist völlig bewaldet und weist bis zu 100 Meter hohe Steilwände auf.
Lahn-Dill-Bergland  HE 2007 874 Der Naturpark umfasst die Region Lahn-Dill-Bergland. Im Nordwesten grenzt der Naturpark an das Rothaargebirge, im Südwesten an den Westerwald und im Süden an den Taunus. Der Naturpark ist zu mehr als die Hälfte bewaldet und teilweise mit Felslandschaften durchzogen. Nordwestlich schließt sich der Naturpark Rothaargebirge an.
Lauenburgische Seen  SH 1960 474 Der Naturpark umfasst die Lauenburgischen Seen wie den Ratzeburger See und den Schaalsee und ist mit ausgedehnten Waldgebieten, die etwa ein Viertel des Naturparks einnehmen, überzogen. Geprägt ist er von Endmoränen-Höhen und im Süden von sanftwelligen Sandflächen.
Lüneburger Heide  NI 1995 1070 Der Naturpark umfasst die Lüneburger Heide, die weiträumige typische Heideflächen umfasst und wird von der Wümme, die dort entspringt, durchflossen. Geformt wurde die Hügellandschaft von eiszeitlichen Gletschern. Große Bereiche der Region werden von Kiefernwald eingenommen.
Märkische Schweiz  BR 1990 205 Der Naturpark umfasst eine bewegte Hügellandschaft, den Buckower Wald und zahlreiche Seen, welche durch die Gletscher der letzten Eiszeit gebildet wurden. Die Region ist mit Tälern durchzogen und quer durch den Naturpark geht die Buckower Rinne, welche vom Schmelzwasser der Gletscher ausgewaschen wurde.
Mecklenburgische Schweiz
und Kummerower See
 MV 1997 673 Der Naturpark ist nur gering bewaldet und umfasst den Malchiner See, den Kummerower See und den Teterower See. Durchflossen wird er durch die Peene. Geprägt ist die Region durch die Hügelketten im Zentrum des Naturparks und durch die Eiszeit geformten Niederungen.
Mecklenburgisches Elbetal  MV 1998 426 Der Naturpark umfasst die ursprüngliche Flusslandschaft des Elbestroms mit seinen Nebenflüssen. Geprägt ist die Landschaft von den Binnendünengebieten mit Sandtrockenrasen und den steilen Elbuferhängen. Die Region ist von Wäldern und Heiden durchzogen.
Meißner-Kaufunger Wald  HE 1962 421 Der Naturpark umfasst Bereiche des Kaufunger Walds, der Söhre und des Hohen Meißners. Er ist durch eine abwechslungsreiche Mittelgebirgslandschaft, die im Nordwesten an den Naturpark Münden stößt, geprägt, und liegt zwischen Werra und Fulda.
Münden  NI 1959 374 Der Naturpark umfasst den Nordteil des Kaufunger Walds, den Bramwald und den Dransfelder Stadtwald. Im Süden stößt er an den Naturpark Meißner-Kaufunger Wald. Geprägt ist er von einer Mittelgebirgslandschaft mit Hochebenen und großen, zusammenhängenden Waldgebieten.
Nassau  RP 1963 590 Der Naturpark liegt im Rheinischen Schiefergebirge und wird von der tief eingeschnittenen, gewundenen Lahn in Ost-West-Richtung duchzogen. Mehrere abgeschiedene Nebentäler führen steil zu den Höhen des Westerwaldes hinauf.
Neckartal-Odenwald  BW 1980 1292 Der Naturpark umfasst die waldreiche Mittelgebirgslandschaft des Odenwaldes mit tief eingeschnittenen Tälern. Angrenzende Landschaften sind das Bauland im Osten, die Bergstraße im Westen und das tief eingeschnittene Neckartal im Süden.
Niederlausitzer Heidelandschaft  BR 1996 484 Der Naturpark ist geprägt von Grundmoränen und Endmoränenzügen, aber auch von Urstromtälern und Sanderflächen, die aus der Saaleeiszeit stammen. Im Norden erstrecken sich auf sandigen Hochflächen große, zusammenhängende Waldgebiete.
Niederlausitzer Landrücken  BR 1997 586 Der Naturpark umfasst den Höhenzug Niederlausitzer Landrücken, eine typische Endmoränenlandschaft aus der Eiszeit. Durchzogen ist die Region von dem nordwestlich verlaufenden Baruther Urstromtal, zu welchem der Naturpark steil abfällt.
Nördlicher Oberpfälzer Wald  BY 1975 1380 Der Naturpark umfasst die hügelige Mittelgebirgslandschaft des nördlichen Oberpfälzer Waldes. Im Westen wechseln sich Wälder, Felder, Wiesen und Weiden ab. Größere Höhen werden im Osten, im Bayerischen Wald, erreicht.
Nossentiner-Schwinzer Heide  MV 1994 365 Der Naturpark besteht zu 60 Prozent aus Wald und fast 60 teilweise verlandeten Seen und umfasst eine weithin ebene Landschaft, die nur vereinzelt von einigen Hügeln überragt wird. Geprägt ist die Region durch weite Sandflächen, die vereinzelt zu Dünen aufgeweht wurden.
Nuthe-Nieplitz  BR 1999 623 Der Naturpark ist von den feuchten Niederungen der Flüsse Nuthe und Nieplitz und von naturnahen Buchenwäldern geprägt. Das zentrale Gebiet der Region wurde am Ende der Weichseleiszeit als Zwischenurstromtal der abtauenden Gletscher geformt.
Obere Donau  BW 1980 857 Der Naturpark umfasst die höchsten Bereiche der Schwäbischen Alb zwischen dem Bodensee und dem Schwarzwald. Die Albhochfläche ist von ausgedehnten Waldflächen bedeckt und senkt sich sanft nach Süden ab. Die Region wird von der tief in die Kalksteinschichten eingesenkten Donau durchschnitten.
Oberer Bayerischer Wald  BY 1965 1738 Der Naturpark umfasst den Nordwesten des Bayerischen Waldes und erstreckt sich von der Kammlinie bis zum Falkensteiner Vorwald. Die Landschaft ist von weitgeschwungenen Bergrücken und den darin eingebetteten Tälern und Dörfern geprägt.
Oberpfälzer Wald  BY 1971 724 Der Naturpark ist knapp zur Hälfte bewaldet und wird von einer ausgedehnten welligen bis hügeligen Landschaft mit vielen kleinen Flüssen und Bächen geprägt. Er umfasst im Wesentlichen den Hinteren und den Vorderen Oberpfälzer Waldes.
Pfälzerwald  RP 1958 1798 Der Naturpark umfasst mit einem Waldanteil von 76 Prozent das größte zusammenhängende Waldgebiet in Deutschland. Geprägt ist es durch eine vielgestaltige und eindrucksvolle Buntsandsteinlandschaft, wie sie sich nirgendwo anders in Deutschland zeigt.
Rhein-Taunus  HE 1968 808 Der Naturpark umfasst den westlichen Teil des Taunus und reicht über das Idsteiner Becken bis zum Rhein. Geprägt ist er von einer zu etwa 60 Prozent bewaldeten Mittelgebirgslandschaft, die zum Durchbruchstal des Mittelrheins steil abfällt.
Rhein-Westerwald  RP 1962 446 Der Naturpark gehört zum Niederwesterwald, Teil des Rheinischen Schiefergebirges. Der Naturpark wird in einer breiten Talmulde und teilweise einem schluchtartig engen Tal von der Wied durchflossen. Etwa 45 Prozent sind bewaldet.
Rheinland [3]  NW 1978 1052 Der Naturpark ist von einer landschaftlichen Vielfalt geprägt und liegt zwischen der Rheinebene mit den Randbereichen der Kölner Bucht und der Erft. Quer durch den Naturpark zieht sich die Ville, ein langgestreckter Höhenrücken, der parallel zum Rhein verläuft.
Rothaargebirge  NW 1963 1355 Der Naturpark umfasst das Rothaargebirge und ist zu etwa 65 Prozent mit Fichten und Buchen bewaldet. Geprägt ist die Region durch eine vielseitige Mittelgebirgslandschaft zwischen der oberen Ruhr und der Lahn. Westlich und Nordwestlich schließen sich der Naturpark Ebbegebirge und der Naturpark Homert an, nördlich der Naturpark Diemelsee und südöstlich der Naturpark Lahn-Dill-Bergland.
Saale-Unstrut-Triasland  ST 1991 710 Der Naturpark umfasst Teile des mittleren Saaletales und das untere Unstruttal mit den benachbarten Hochflächen. Geprägt ist es von sanften Hügeln und einer überwiegend offenen Landschaft. Es gibt Weinanbau und Streuobstwiesen.
Saar-Hunsrück  RP
 SL
1980 1938 Der Naturpark umfasst den Hunsrück mit dem Schwarzwälder Hochwald und dem Osburger Hochwald. Die Region ist von einer Mittelgebirgslandschaft mit tief eingeschnittenen Tälern, bewaldeten Bergrücken, Wiesen und Felsen geprägt.
Schlaubetal  BR 1995 228 Der Naturpark umfasst im Norden die Heidelandschaft Reicherskreuzer Heide und ist von Grund-, End- und Strauchmoränenresten, Sanderflächen und Binnendünen geprägt. In der Region liegen die in der Weichseleiszeit geschaffenen Schmelzwassersysteme der Schlaube, Dorche, Oelse und Demnitz.
Schönbuch  BW 1972 156 Der Naturpark umfasst den Schönbuch und ist in der Region Stuttgart das größte zusammenhängende Waldgebiet. Südlich wird es durch das Ammer- und das Neckartal begrenzt. Die östliche Grenze ist das Filderplateau und im Westen die Ebene des Gäu.
Schwäbisch-Fränkischer Wald  BW 1979 904 Der Naturpark ist in fünf kleinere Regionen, Welzheimer, Murrhardter und Mainhardter Wald sowie Waldenburger und Löwensteiner Berge gegliedert. Geprägt ist die Region von bizarren Felsgebilden und steilen Keuperhängen.
Schwalm-Nette [4]  NW
 NED
1965 435 Der Naturpark geht in niederländisches Gebiet über und ist im Grenzbereich durch ausgedehnte Wälder geprägt. Die Region ist eine abwechslungsreiches Gebiet, von den namensgebenden Flüssen Schwalm und Nette durchzogen und umfasst die Bereiche Süchtelner Höhen und Hardter Wald.
Schwarzwald Mitte/Nord  BW 2000 3750 Der Naturpark ist von einer vielfältigen Landschaft des Schwarzwaldes mit tief eingekerbten Tälern, Felsen, Bächen und großen, zusammenhängenden Waldgebieten geprägt. Die Hochlagen selbst sind baumfrei. Im Süden schließt sich der Naturpark Südschwarzwald an.
Siebengebirge  NW 1959 48 Der Naturpark umfasst das Siebengebirge und ist als einziger in Deutschland komplett als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Die Region ist durch eine einzigartige Felsenlandschaft vulkanischen Ursprungs, durch Abtragung und Freilegung herauspräpariert, geprägt.
Solling-Vogler  NI 1966 527 Der Naturpark umfasst die beiden Mittelgebirge Solling und Vogler und den dazwischenliegenden Höhenzug Burgberg. Westlich grenzt er an das Wesertal. Geprägt ist der Naturpark durch schmale Bergrücken, steile Hänge, tief eingeschnittene Täler und große Waldgebiete.
Soonwald-Nahe  RP 2005 736 Der Naturpark weist auf kleinem Raum unterschiedliche Landschaften auf, umfasst die Hochflächen des Hunsrücks, die Quarzitkämme des Soonwalds mit tiefen, eingeschnittenen Bächen und das Tal der Nahe. Die Region ist durch ausgedehnte Laubwälder geprägt.
Stechlin-Ruppiner Land  BR 2001 683 Der Naturpark ist zu 62 Prozent bewaldet und grenzt an den Naturpark Uckermärkische Seen. Geprägt ist die Region durch eine lange Seenkette, darunter viele hierzulande seltene Klarwasserseen. Ökologisch wertvoll sind die großflächigen Buchenwälder.
Steigerwald  BY 1971 1280 Der Naturpark wird von einer sanften, mit Buchen- und teilweise lichten Eichenwäldern bestandenen waldreichen Mittelgebirgslandschaft geprägt. Im Norden wird der Steigerwald vom großen Mainbogen und im Süden von der Aisch begrenzt.
Steinhuder Meer  NI 1974 310 Der Naturpark umfasst den größten Binnensee Nordwestdeutschlands, das Steinhuder Meer, und ist recht waldarm. Geprägt ist die Region durch Moore, die etwa ein Viertel des Naturparks einnehmen. Gebildet wurde die Region als Urstromtal der Saale-Eiszeit.
Steinwald  BY 1970 246 Der Naturpark umfasst den Steinwald, ist eingebettet zwischen Fichtelgebirge und Oberpfälzer Wald und weist eine große landschaftliche Vielfalt auf. Im Wesentlichen ist er durch eine Basaltkuppenlandschaft mit bizarren Blockmeeren und Felsburgen geprägt.
Sternberger Seenland  MV 2005 540 Der Naturpark umfasst das mittlere Warnowtal und die Sternberger Seenlandschaft. Geprägt ist die Region von bewaldeten Sanderflächen, Urstromtälern der Warnow und der Mildenitz sowie Schmelzwasserseen und Endmoränen
Stromberg-Heuchelberg  BW 1980 328 Der Naturpark umfasst die Landschaft Stromberg und den Höhenzug Heuchelberg und ist durch eine waldreiche Hügellandschaft geprägt. Geologisch gehört er zum Keuperbergland. Die Nordhänge tragen meistens Wald, die Südhänge Weinberge.
Südeifel  RP
 LUX
1958 432 Der Naturpark umfasst den westlichen Teil der Südeifel. Geprägt ist er durch eine hügelige Landschaft mit weitgespannten Hochflächen, tief eingeschnittenen Tälern und schroffen Felspartien. Der Naturpark ist Teil des länderübergreifenden Deutsch-Luxemburgischen Naturparks.
Südheide  NI 1963 500 Der Naturpark liegt in der südlichen Lüneburger Heide und ist durch große Wald- und Heideflächen gekennzeichnet. Die Landschaft wurde in der Eiszeit gebildet und wird durch welliges bis sanft hügeliges Gelände und große zusammenhängende Waldgebiete geprägt.
Südschwarzwald  BW 1999 3330 Der Naturpark ist zu zwei Dritteln mit Wald bedeckt und von tief eingekerbten Tälern des Schwarzwaldes geprägt. Im Westen und Süden reicht er bis an den Rhein, im Osten bis an das Alb-Wutach-Gebiet und im Norden an den Mittleren Schwarzwald.
TERRA.vita [5]  NW
 NI
1962 1140 Der Naturpark umfasst Bereiche des Teutoburger Waldes, des Wiehengebirges und des Wesergebirges. Geprägt ist der Naturpark durch eine abwechslungsreiche und vielfältige Mittelgebirgslandschaft, die von vielen Tälern durchzogen ist.
Teutoburger Wald/Eggegebirge  NW 1965 1059 Der Naturpark umfasst die Gebirgszüge des südlichen Teutoburger Waldes und des Eggegebirges. Die Landschaft ist durch eine abwechslungsreiche und vielfältige Mittelgebirgslandschaft geprägt und dicht bewaldet.
Thüringer Schiefergebirge/
Obere Saale
 TH 1990 873 Der Naturpark ist durch tief eingeschnittene Täler, vor allem der Saale, die mit zahlreichen Windungen durch ihr Tal zwischen den Bergrücken fließt, geprägt. Die welligen Hochflächen sind teilweise mit dichtem Fichtenwald besetzt.
Thüringer Wald  TH 1990 2082 Der Naturpark umfasst bis auf kleine Ausläufer den kompletten Thüringer Wald. Die Region ist überwiegend bewaldet und geprägt von tief eingeschnittenen Tälern, die teilweise bis nahe an den Hauptkamm heranreichen.
Uckermärkische Seen  BR 1997 897 Der Naturpark ist eine eiszeitlich geprägte Landschaft und etwa zur Hälfte bewaldet. Auf engem Raum wechseln sich am Endmoränenwall Hügel und Seen ab. Das Eis hinterließ im Süden neben Geröll ausgedehnte Sanderflächen, in welche viele kleine Rinnenseen und Moore eingesenkt sind.
Unteres Saaletal  ST 2005 408 Der Naturpark umfasst das untere Saaletal und ist von eiszeitlichen Ablagerungen und einer Porphyrkuppenlandschaft geprägt. Die Region ist von Gebirgsbrücken durchbrochen, die steil herausragende Felsen und Hangflächen aufweisen.
Weserbergland  NI 1975 1116 Der Naturpark liegt im Übergangsbereich der Mittelgebirge zur Norddeutschen Tiefebene und wird von der Weser geteilt. Sanft geneigte Hänge, bedeckt von großen zusammenhängenden Waldungen, wechseln sich mit kleinräumigen Tälern ab.
Westensee  SH 1969 260 Der Naturpark umfasst den Westensee, der am Ende der Weichseleiszeit gebildet wurde und von der Eider durchflossen wird, sowie kuppige Höhenzüge. Geprägt ist die Landschaft von sanften Hügeln und Tälern, Wäldern, Seen und Mooren.
Westhavelland  BR 1998 1315 Der Naturpark umfasst das größte zusammenhängende Feuchtgebiet des europäischen Binnenlandes und ist von internationaler Bedeutung. Große Bereiche der Region werden von Binnendünen und Sanderflächen eingenommen. Durchzogen wird die Region von der Havel und ihren Nebenflüssen.
Wildeshauser Geest  NI 1984 1554 Der Naturpark umfasst die Tiefebene zu beiden Seiten des Flüsschens Hunte. Geprägt ist die waldarme Region durch einen Teil des nordwestdeutschen Geestrückens mit stillen Flussniederungen und Heideflächen. Gebildet wurde die Region in der Saaleeiszeit.
Zittauer Gebirge  SN 2007 133 Der Naturpark umfasst das Zittauer Gebirge und liegt im Dreiländereck zu Polen und Tschechien. Geprägt ist das kleinste deutsche Mittelgebirge von vielgestaltigen Sandsteinbergen, Felsengebilden, vulkanischen Kuppen und eingeschnittenen Tälern.

Einzelnachweise

  1. a b c Verband Deutscher Naturparke
  2. a b Der große ADAC-Freizeitführer – Die letzten Paradiese.
  3. Bis zum 12. Dezember 2005 Naturpark Kottenforst-Ville.
  4. Grenzüberschreitend, vollständiger Name lautet Maas-Schwalm-Nette.
  5. Der Naturpark hieß zuvor Nördlicher Teutoburger Wald-Wiehengebirge.

Literatur

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