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Lemgo

Wappen Deutschlandkarte
Koordinaten: 52° 2′ N, 8° 55′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Detmold
Kreis: Lippe
Höhe: 83–347 m ü. NN
Fläche: 100,86 km²
Einwohner: 41.958 (31. Dez. 2006)[1]
Bevölkerungsdichte: 416 Einwohner je km²
Postleitzahl: 32657
Vorwahl: 05261
Kfz-Kennzeichen: LIP, alt: DT; davor: LE
Gemeindeschlüssel: 05 7 66 044
Stadtgliederung: 14 Ortsteile
Adresse der Stadtverwaltung: Marktplatz 1
32657 Lemgo
Webpräsenz:
www.lemgo.net
Bürgermeister: Dr. Reiner Austermann (CDU)
Lage der Stadt Lemgo im Kreis Lippe

Die alte Hansestadt Lemgo [ˈlɛmgoː] ist eine mittlere kreisangehörige Stadt in Nordrhein-Westfalen im Regierungsbezirk Detmold (Ostwestfalen-Lippe) und gehört zum Kreis Lippe. Bis 1973 war Lemgo Sitz des Kreises Lemgo.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Geographische Lage

Lemgo liegt im Landesteil Lippe im Nordosten des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen, mittig zwischen den Städten Minden im Norden, Bielefeld im Westen und Paderborn im Süden.

Durch die Stadt fließt die Bega, ein rechter Nebenfluss der Werre.

Geologie

Lemgo liegt in einem Urstromtal, die Innenstadt steht auf einer Sand-/Kiesbank.

Ausdehnung des Stadtgebiets

Mit Eingemeindungen erstreckt sich das Stadtgebiet über ca. 125 km2.

Nachbargemeinden

Lemgo grenzt im Uhrzeigersinn beginnend im Norden an die Städte und Gemeinden Kalletal, Dörentrup, Blomberg, Detmold, Lage, Bad Salzuflen (alle Kreis Lippe) und Vlotho (Kreis Herford).

Stadtgliederung

Neben der Kernstadt gehören folgende Ortsteile zu Lemgo:

  • Brake
  • Brüntorf
  • Entrup
  • Hörstmar
  • Leese
  • Lieme
  • Rhiene
  • Lüerdissen
  • Matorf-Kirchheide
  • Trophagen
  • Voßheide
  • Wahmbeck
  • Welstorf
  • Wiembeck

Klima

Lemgo liegt im atlantischen Klimabereich, ist niederschlagsreich und von den Temperaturen her verhältnismäßig ausgeglichen. Siehe auch: Klima in Ostwestfalen-Lippe

Geschichte

Lemgo wurde um 1190 von Bernhard II. gegründet und war wegen seiner Lage am Kreuzungspunkt zweier wichtiger Handelswege des Mittelalters für lange Zeit die größte und bedeutendste Stadt Lippes. Durch ihre Zugehörigkeit zur Hanse kam die Stadt im Mittelalter zu ansehnlichem Wohlstand.

Bevor die Grafschaft Lippe 1538 zum evangelischen Bekenntnis übertrat, formierte sich in Lemgo in den 1520er Jahren eine reformatorische Bewegung, die 1533 den Abschluss der Reformation der Stadt erreichte. 1605 trat Graf Simon VI. offiziell zum evangelisch-reformierten Bekenntnis über, so dass in Lippe nach dem Prinzip cuius regio, eius religio der Wechsel vom lutherischen zum reformierten Bekenntnis durchgeführt wurde. Nach jahrelangen Auseinandersetzungen erlaubte der Röhrentruper Rezess 1617 der Stadt, dennoch beim lutherischen Bekenntnis zu bleiben.

Das außerhalb der Stadt gelegene Schloss Brake wurde 1584 kurzzeitig zur Residenz der Grafen zur Lippe.

Die Stadt wurde aufgrund der Hexenverfolgung und -verbrennung im 16. und insbesondere 17. Jahrhundert, die zur Amtszeit des Bürgermeisters Hermann Cothmann (1667–1683) ihren Höhepunkt erlebte, als „Hexennest“ tituliert. Maria Rampendahl war 1681 die letzte als Hexe angeklagte Frau in Lemgo.

Der Dreißigjährige Krieg setzte Lemgo durch Einquartierungen und Kontributionsleistungen arg zu. Erst im 19. Jahrhundert erholte sich das Gemeinwesen wieder.

Während des Zweiten Weltkriegs befand sich am 3. April 1945 in der Bleidorn-Kaserne (später Spiegelberg-Kaserne) in Lemgo kurzzeitig der Gefechtsstand des General Paul Goerbig und dem ihm unterstellten Kampfkommandanten von Lemgo Hauptmann Heckmann. Am Rieper Berg und bei Hörstmar wurden Panzersperren gegen die anrückende 2. US-Panzerdivision vorbereitet. Lemgo sollte bis zum letzten Mann verteidigt werden. Der Fabrikant Lüpke und der Bürgermeister Wilhelm Gräfer (1885-1945) wollten mit den US-Truppen unter Lieutenant Colonel Hugh R. O'Farrell bei Hörstmar eine Übergabe der Stadt verhandeln. Bei der Rückkehr wurde beide vom Kampfkommandanten verhaftet. Lüpke konnte bei einer Transportfahrt fliehen, Bürgermeister Gräfer wurde am 4. April in Lügde vor ein Standgericht gestellt und von General Goerbig zum Tode verurteilt und am 5. April 1945 in Bodenwerder durch SS-Soldaten auf dem Marktplatz hingerichtet. Der westliche Teil von Lemgo geriet unterdessen unter Beschuss und 27 deutsche Soldaten starben. Zwischen Lemgo und Groß-Berkel gerieten außerdem 603 deutsche Soldaten in Kriegsgefangenschaft.

Lemgo kam nach Kriegsende zur britischen Besatzungszone und unterstand dem Kommandanten Harwey, der den Landrat a.D.Clemens Becker als Bürgermeister der Stadt einsetzte. Der Bevölkerungszuwachs nach 1945 bewirkte einen sozialen und strukturellen Aufwärtstrend.

Die britische Rheinarmee (BAOR) unterhielt in Lemgo ab April 1945 die Stornoway Barracks (vormals Spiegelberg Kaserne). Am 15. März 1946 wurde durch die Britische Kontrollkommission die Schaffung der Deutschen "Beratungsstelle für Arbeits-, Wohnungs- und Siedlungswesen" (German Labour and Housing Agency) mit Sitz in Bad Oeynhausen angeordnet. Im Juli 1946 wurde der ehemalige Präsident des Landesarbeitsamtes Nordrheinprovinz, Dr. Hermann Link, mit der Errichtung der Dienststelle beauftragt. Als ihre vorgesetzte Dienststelle, die Manpower Division der Control Commission for Germany (British Element) nach Lemgo umsiedelte, wurde am 12. Juli 1946 auch die "Beratungsstelle" dorthin verlegt und in der Spiegelberg Kaserne (ehemals Bleidorn Kaserne) untergebracht. Die Personalstärke belief sich auf ca. 30 Mitarbeiter. 1947-1949 unter der Bezeichnung Zentralamt für Arbeit in der Britischen Zone.

Verschiedene britische Einheiten wurden in Lemgo während des Kalten Krieges stationiert: 1st Air Support Signal Unit (ASSU), 22nd Signal Regiment (1950-1962), 1st Bn Northumberland Fusiliers (1962-1966), 3rd Bn Queens Regiment (Royal Sussex) (1966-1970), 1st Bn The Light Infantry (1970-1974), 2nd Bn The Light Infantry (1974-1978), 1st Bn Royal Welsh Fusiliers (1978-1982), 1st Bn Royal Regiment of Wales (1982-1989), 2nd Bn Royal Irish Regiment (1989-1993). Am 24. August 1993 wurde der Militärstützpunkt geschlossen und die Einrichtungen zu modernen Wohngebäuden umgebaut.


Religionen

Lemgo ist durch die Reformation geprägt, weswegen die Mehrheit der Bevölkerung evangelischer Konfession ist.

Politik

Stadtrat

Der Lemgoer Stadtrat besteht aus 40 Ratsfrauen und Ratsherren:

Parteien und Wählergemeinschaften %
2004
Sitze
2004
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 46,2 18
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 36,3 15
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 11,5 5
FDP Freie Demokratische Partei 6,0 2
Gesamt 100,0 40
Wahlbeteiligung in % 59,3

(Stand: Kommunalwahl vom 26. September 2004)

Städtepartnerschaften

Seit 1979 pflegt Lemgo partnerschaftliche Beziehungen mit der lothringischen Stadt Vandœuvre-lès-Nancy und der Stadt Beverley im Westen Englands. Mit der Kreisstadt Stendal im Norden Sachsen-Anhalts besteht eine Städtepartnerschaft seit 1988.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Erhalten geblieben ist der städtebauliche Gesamtcharakter mit den kostbaren Zeugnissen aus der Zeit der Renaissance, denn Lemgo wurde im Zweiten Weltkrieg von Bomben verschont.

Museen

Bauwerke

Hexenbürgermeisterhaus

Das bekannteste Haus Lemgos ist das sog. Hexenbürgermeisterhaus aus dem Jahre 1571 mit einer Fassade im Stile der Weserrenaissance. Seinen ungewöhnlichen Namen hat es von seinem im 17. Jh. in Lemgo amtierenden Bürgermeister Cothmann, der aus Machtgier den Hexenwahn als Bestandteil des christlichen Glaubens nutzte, um seine politischen Gegner aus dem Feld zu räumen. Damit dies nicht zu deutlich wurde, ließ er einige weitere Dutzend Bürger umbringen, Frauen wie Männer.

Am Unterbau der Fassade gibt es eine breite, reich durchfensterte Zone aus angesetzten und auf die Straße vorgeschobenen Vorbauten, die „Utluchten“ genannt werden, ein auch in der Fachliteratur selten gebrauchter Begriff. Üblich wurden solche Utluchten an Steinbauten der Renaissance und an Fachwerkbauten des 17. und 18. Jahrhunderts. Am rechten Teil der Fassade befindet sich dagegen ein Erker, der im Gegensatz zur Utlucht nicht ebenerdig ist und auf Konsolen aufgefangen wird. Die darüber liegende Fassade ist durch Halbsäulen und Gesimse gegliedert.

Rathaus

siehe auch Hauptartikel Rathaus (Lemgo)

Das in die UNESCO-Liste der Kunstwerke von europäischem Rang aufgenommene Rathaus im Stile der Weserrenaissance besteht aus zu verschiedenen Zeiten erbauten Teilen. So eine Entstehungsgeschichte ist für große Profanhäuser wie Rathäuser nicht unüblich, weil durch die wachsende Einwohnerzahl und die zunehmende Verwaltungstätigkeit der Städte immer mehr Räumlichkeiten benötigt wurden. Anstelle eines Rathausneubaus, wurden die benachbarten Häuser dazugekauft odr der Bau erweitert.

Der älteste Hauptbau ist ein langgestreckter Saalbau, der ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Der mittlere Gebäudeteil ist gotisch und stammt aus der Zeit um 1480–90. In ihm befinden sich die Ratskammer und darunter die Gerichtslaube. Solche geöffneten Erdgeschosse gehören meist zu mittelalterlichen Rathäusern, weil hier die ebenfalls öffentlichen Gerichtsverhandlungen stattfanden.

Die jüngsten Bauglieder der Weserrenaissance stammen aus dem 15. und 16. Jahrhundert: Der Apothekenerker ist ein Prunkstück des Rathauses mit strenger wie verspielter Formensprache gleichermaßen. Ähnlich in der Ausführung ist die Ratslaube mit der Kornherrenstube im Obergeschoss auf der Nordseite des Rathauses. Der Neue Ratstubenbau ist schlichter ausgeführt und fasst die Marktfassade des Gebäudes symmetrisch mit dem Apothekenerker ein.

Weitere Sehenswürdigkeiten

Bürgerhäuser

Im historischen Stadtkern hat sich eine Reihe von Kaufmannshäusern aus der Spätgotik und der Renaissance erhalten. In der Breiten Straße, der Hauptstraße der Neustadt, sind neben dem Hexenbürgermeisterhaus (Nr. 19) vor allem die Steinbauten Nr. 57 (erbaut 1580, Fassade stark verändert) und 67 (erbaut um 1580) sowie die sogenannten Neustädter Zwillinge (Nr. 45 und 47, zwei Fachwerkhäuser der Zeit um 1580 mit annähernd identischen Schnitzgiebeln) hervorzuheben. In ihrer Verlängerung, der Kramerstraße, findet sich das Wippermannsche Haus (Nr. 5, erbaut 1576, mit für die damalige Zeit altmodischem gotischem Treppengiebel).

In der Papenstraße finden sich neben dem Zeughaus und dem Ballhaus noch drei steinerne Giebel (Nr. 8, 17 und 24) sowie zwei Steinbauten mit mächtigen Fachwerkgiebeln (Nr. 32 und 34, um 1610 erbaut). Außerdem ist der ehemalige Adelshof Nr. 22 erwähnenswert, dessen Fachwerkobergeschoss jedoch im 19. Jahrhundert stark entstellt wurde.

In der Echternstraße sind vor allem die ehemaligen Adelshöfe Nr. 6/8 (Steinbau mit Fachwerkobergeschoss, um 1560), Nr. 116 (um 1500, stark verändert), Nr. 117 (Steinbau mit Fachwerkobergeschoss, um 1580) und 137/139 (Steinbau mit Fachwerkgiebel, ebenfalls um 1580) sowie die Bürgerhäuser Nr. 85 (mit Fächerschnitzereien, um 1560) und Nr. 92 (mit Beschlagwerkschnitzerei, um 1600) zu erwähnen.

Die bedeutendsten Bürgerhäuser befinden sich jedoch entlang der Mittelstraße, der Hauptstraße der Stadt. Neben spätgotischen (Nr. 26, 29, 52, 54 und 104) und renaissancezeitlichen (Nr. 40/42, 56, 58, 64 und 81) Steinhäusern gibt es auch viele Bauten in Mischbauweise (Steinunterbau mit Fachwerkgiebel, Nr. 13, 17, 27, 36 und 128/130) und Fachwerkbauweise (Nr. 9, 11, 14, 24, 27, 39, 124).

Neben diesen besonders hervorzuhebenden Häusern finden sich vor allem in der Altstadt hunderte kleinerer Fachwerkhäuser aus der Zeit vom 15. bis zum 19. Jahrhundert.

Stadtbefestigung

Die Stadtbefestigung wurde im 18. und 19. Jahrhundert größtenteils abgetragen (das über 30 m hohe Ostertor wurde 1863 niedergelegt, das deutlich kleinere Regenstor erst 1876). Heute finden sich nur noch geringe Reste der Stadtmauer (ein 25 m langes Stück an der Hirtenstraße, ein 10 m langes Stück am Langenbrücker Tor und ein 120 m langes Stück entlang der Straße Im Rembken) sowie der Pulverturm (Neue Straße) und der teilweise rekonstruierte Hohe Turm ob dem Rembken (Im Rembken). Am Kastanienwall hat sich eine Bastion erhalten, die 1990 zum 800-jährigen Stadtjubiläum saniert wurde.

An der Südseite haben sich die Befestigungswälle in einer Höhe von bis zu 10 m erhalten, an den übrigen Seiten wurden sie vor 1900 eingeebnet und zu Parkanlagen umgestaltet.

Der Stadtgraben wurde an der Südseite entlang des Abteigartens vor einigen Jahren wieder freigelegt. Weitere Teile harren noch der Offenlegung.

Sport

Regelmäßige Veranstaltungen

Kulinarische Spezialitäten

Verkehr

Straßenverkehr

In Lemgo kreuzen sich die Bundesstraßen B 66 und die B 238.
Früher war auch eine Autobahnanbindung über die A 35 geplant, die aber nie realisiert wurde. Auch die A 5 sollte früher über ein Autobahnkreuz bei Lemgo bis Bremen verlängert werden. Doch auch diese Planungen wurden bisher nicht umgesetzt.

Schienenverkehr

Der Bahnhof Lemgo liegt an der eingleisigen, nicht elektrifizierten Begatalbahn (KBS 404). Er wird im Stundentakt, sonntags alle zwei Stunden, von der RB 73 „Der Lipperländer“ nach LageOerlinghausenBielefeld Hbf und weiter als RB 71 über Herford bis Rahden bedient. Ein weiterer Haltepunkt, Lemgo-Lüttfeld in der Nähe der Fachhochschule, des Berufskollegs und der Lipperlandhalle, wurde im Sommer 2007 fertiggestellt und am 28. Juli 2007 eröffnet. Dadurch verlängert sich der von Regionalbahnen bediente Abschnitt der Begatalbahn um 900 m. Die Strecke nach Hameln wurde für den Personenverkehr 1980 stillgelegt, eine Wiederinbetriebnahme bis Barntrup ist geplant, wurde aber auf längere Sicht verschoben. Durchgeführt wird der Schienenpersonennahverkehr von der Eurobahn, die Diesel-Triebwagen vom Typ Bombardier Talent einsetzt.

Busverkehr

Im Straßenpersonennahverkehr betreiben die Stadtwerke Lemgo ein Stadtbusnetz mit fünf Linien. Am Ende der Fußgängerzone wurde dafür vor der Kirche St. Johann ein überdachter Busbahnhof errichtet, der als Treffpunkt für alle Stadtbuslinien dient.
Am Bahnhof Lemgo halten Regionalbusse und eine Stadtlinie, die Abfahrt der Busse ist mit dem Zugfahrplan abgestimmt. Das Stadtbusnetz gilt mit über zwei Millionen Fahrgästen pro Jahr als eines der erfolgreichsten Busnetze einer Mittelstadt in Deutschland.

Für den gesamten öffentlichen Personennahverkehr gilt der regionale Sechser-Tarif (Verkehrsverbund OstWestfalenLippe) und der NRW-Tarif.

Flugverkehr

Der nächste Flughafen ist der Flughafen Paderborn-Lippstadt in etwa 70 km Entfernung.

Wirtschaft und Infrastruktur

Ansässige Unternehmen

Medien

Öffentliche Einrichtungen

Das „Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe” mit Sitz in Lemgo ist ein als kommunaler Zweckverband organisierter Informations- und Kommunikationsdienstleister der drei Kreise Herford, Lippe und Minden-Lübbecke sowie ihrer 35 Städte bzw. Gemeinden

Bildung und Forschung

Die Hochschule Ostwestfalen-Lippe hat Ihren Schwerpunkt in Lemgo (weitere Standorte: Detmold und Höxter) im Bereich der Ingenieurwissenschaften. Sie bietet darüber hinaus z. T. hochspezialisierte Studiengänge, die andernorts in Nordrhein-Westfalen nicht vertreten sind, beispielsweise der Fachbereich 4 Life Science Technologies mit den Studiengängen: Biotechnologie, Lebensmitteltechnologie, Pharmatechnik und Technologie der Kosmetika und Waschmittel.

An der Hochschule OWL wird anwendungsorientierte Forschung, insbesondere auf dem Gebiet der industriellen Informationstechnik und der Lebensmittelsicherheit betrieben. Diese beiden Profilbereiche werden als Kompetenzplattformen vom Land NRW gefördert.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Weitere Persönlichkeiten

Folgende Persönlichkeiten stammen nicht gebürtig aus Lemgo, haben aber in der Stadt gewirkt:

Literatur

Dokumentationen

 Commons: Lemgo – Bilder, Videos und Audiodateien