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Erdfunkstelle

Im Satellitenfunk wird die Funkstation auf der Erde als Bodenstation oder Erdfunkstelle (Abk.: EFuSt) bezeichnet. Auch die Termini Erdefunkstelle und Relaisstation sind in Gebrauch.

Üblicherweise verfügt die Erdfunkstelle über eine oder mehrere große Parabolantennen zur Bündelung der Funksignale von und zu den Satelliten. Der Empfangs- bzw. Sendeteil (Erreger) befindet sich im Brennpunkt des Paraboloids. Die Antennenschüsseln sind dreh- und schwenkbar, damit man sie erstens auf verschiedene Satelliten ausrichten kann und zweitens die Positionsänderungen des gewählten Satelliten ausgleichen kann. Die dazu erforderlichen Nachführbewegungen sind umso größer, je stärker sich die Umlaufbahn des Satelliten von der eines geostationären Satelliten unterscheidet.


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