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Turan Schah

Turan Schah († 1. April 1250) war der siebente Sultan der Ayyubiden in Ägypten. Er herrschte im Jahre 1250.

Al-Muazzam Turan Schah trat nach dem Tod von Ayub as-Salih (1240–1249) mit Hilfe von Schadschar ad-Durr die Thronfolge in Ägypten an. Er musste sich zunächst mit den Kreuzfahrern auseinandersetzen, die in Ägypten gelandet und die Festung Damiette erobert hatten (siehe: 6. Kreuzzug). Als die Kreuzfahrer aber nach Kairo vorstoßen wollten, wurden sie bei al-Mansura von den Ayyubiden zum Rückzug gezwungen und mussten am 6. April 1250 kapitulieren. Nur gegen die Zahlung eines Lösegelds von 800.000 Dinaren durften die Kreuzfahrer sich aus Ägypten zurückziehen.

Trotz dieses großen Erfolgs währte die Herrschaft von Turan Schah nicht lange. Als er nach dem Sieg über die Kreuzfahrer versuchte, den Einfluss der Mamlukentruppen zu begrenzen, wurde er am 1. April 1250 vor Damiette durch den Mamlukenemir al-Faris Aqtay ermordet. Der Tod von Turan Schah bedeutete das faktische Ende der Dynastie der Ayyubiden. Zwar regierte nun Schadschar ad-Durr (1250–1257), doch wurde die Macht zunehmend von den Mamelucken übernommen.

Personendaten
Turan Schah
siebente Sultan der Ayyubiden in Ägypten
1. April 1250