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Opel Kadett B

Opel
Kadett B
Hersteller: Adam Opel AG
Produktionszeitraum: 19651973
Klasse: Untere Mittelklasse
Karosserieversionen: Limousine, Sportlimousine, Kombi, Coupé
Motoren: 1,1 l Ottomotor, 33/37/40/44 kW
1,2 l Ottomotor, 44 kW
1,7 l Ottomotor, 55 kW
1,9 l 66/78 kW
Länge: 4105 (Limousine)
4182 (Coupés und Limousine-L/LS)
4100 (Caravan)
4177 (Caravan-L) mm
Breite: 1573 (2/3türig)
1614 (4/5türig) mm
Höhe: 1400 (Limousine)
1405 (Coupé und L-Limousine) mm
Radstand: 2416 mm
Leergewicht: 745 bis ca. 900 kg
Vorgängermodell: Opel Kadett A
Nachfolgemodell: Opel Kadett C

Der Opel Kadett B war ein Fahrzeug der Kompaktklasse der Adam Opel AG.

Der Opel Kadett B wurde im September 1965 als Nachfolger des Kadett A vorgestellt und bis 1973 zusammen mit dem Olympia A über 2,7 Millionen mal gebaut. Er gilt damit als eines der erfolgreichsten Opel-Modelle. Die Grundkonstruktion (Fahrwerk/Motor/Getriebe) wurde auch für den Sportwagen Opel GT verwendet – der Kadett B LS war Basis für den luxuriösen Ableger Olympia A. Ein bekannter Slogan der Firma aus den Sechzigern war: "Opel Kadett - Kurz gesagt O.K."

Inhaltsverzeichnis

Bis-Modell und Ab-Modell

Im Rahmen der permanenten Modellpflege gibt es bei dem Kadett einen besonderen Einschnitt, nämlich mit dem Ende der Werksferien 1967. Die Fahrzeuge, die ab diesem Zeitpunkt vom Fließband liefen, hatten sich optisch (äußerlich vor allem im Heckbereich mit größeren Leuchten (außer Kombi) sowie ein entschärfter Innenraum) und technisch (Die Zentralgelenk-Hinterachse statt mit Blattfedern nun mit Schraubenfedern, Panhardstab und Längslenkern) merkbar verändert. Das erste Fahrzeug mit diesen Verbesserungen hatte die Fahrgestellnummer 1234068. Im Teilekatalog wird demnach zwischen bis Fg. Nr. 1234067 und ab Fg. Nr. 1234068 unterschieden, kurz: Bis-Modell und Ab-Modell.

Karosserie- und Ausstattungsvarianten

Bis-Modelle: (Interne Typbezeichnung, erste Ziffern der Fahrgestellnummer)

Ab-Modelle: (Typnummer)

Die „Luxus-Ausstattung“ der L- und LS-Modelle umfasste eine Menge Chromzierrat außen und innen, Ausstellfenster bei den zweitürigen Modellen (die der dreitürige Caravan übrigens auch als Standard-Modell trägt), Stoßstangenhörner, Aschenbecher im Fond, Beleuchtung für Motorraum, Kofferraum und Handschuhfach, eine Uhr, einen beleuchteten Zigarrenanzünder, Teppichboden, Motorhaubenentriegelung von innen usw.

Die Standard-Limousine verkaufte sich besser als die L-Version, aber der L hat eine höhere Erhaltungsquote und ist heute sogar häufiger zu sehen. Lieferbar war der B-Kadett erstmals auch als viertürige Variante, zunächst nur für die Limousine, nach den Werksferien 1967 auch als Kombi und LS. Aufpreispflichtige Extras beim Kadett B waren u. a.: Stahlkurbeldach, 3-Gang Vollautomatikgetriebe mit hydr. Drehmomentwandler, Kopfstützen vorne, H4-Scheinwerfer, Scheibenbremsen vorn (ab 55 PS serienmäßig), Bremskraftverstärker etc.

Damit hob sich der Kadett B technisch und ausstattungsmäßig von vielen seiner Konkurrenten ab. Eine Ausnahmestellung bildete in dieser Klasse zu dieser Zeit der viertürige Kadett B 1700 (75 PS) mit Automatikgetriebe, der als vollwertige, bequeme und vor allem familientaugliche Limousine galt und fast 150 km/h Reisegeschwindigkeit, mit dem Viergang-Schaltgetriebe sogar knapp 160 km/h erreichte. Der 1900-S-Motor mit 90 PS aus dem Opel Rekord-C war nur für den zweitürigen „Kadett B Rallye“ und den „Luxus-Kadett“ Olympia-A lieferbar und kratzte damit schon mal an der 170-Km/h-Marke. Der 1900er wurde auch als Caravan ausgeliefert. Im August 1970 wurden die Modellvarianten Coupé L („Kiemencoupe“), Kombinationswagen fünftürig (normal und Luxus), Fließheck-Limousine LS (zwei- und viertürig) sowie die Motorvarianten 15-S (nur für Export lieferbar) und 17-S eingestellt.

Ursprünglich war der im Sommer 1970 präsentierte Ascona A als Nachfolger des Kadett B vorgesehen. Da die Kölner Ford-Werke zur gleichen Zeit ihre Palette erweiterten, startete das eigentlich als Kadett C gedachte Modell als Ascona A und rangierte klassenmäßig höher. Der Kadett B genoss hierdurch eine drei Jahre längere Bauzeit bis 1973 der Kadett C erschien. Hierdurch wurde der Kadett B eines der am längsten hergestellten Opel-Modelle überhaupt.

Den Kadett B gab es auf Wunsch auch mit 3-Gang Vollautomatik.

Viele Schrägheck-Versionen

Der Opel Kadett B ist insofern bemerkenswert, als gleich vier verschiedene Schrägheck-Karosserievarianten entstanden, unterscheidbar an den hinteren Seitenscheiben und deren hinteren Ecken:

  1. Die hintere Seitenscheiben-Ecke ganz hochgezogen,
  2. dann halbhoch in mittlerer Höhe (siehe Rallye-Kadett),
  3. und die Variante der Ecke unten mit den LS-Karossen, die es zweitürig und
  4. viertürig gab. Eine Viertürer-LS-Variante zeigt das weiße Auto rechts hinter dem Rallye-Coupe.

Die vier Versionen gab es nicht alle zur gleichen Zeit, sondern nur zwei jeweils parallel: zuerst entstand das sogenannte „Kiemencoupé“ (die Kiemen zur Innenraum-Entlüftung finden sich in dem Dreieck der C-Säule) und parallel die LS-Version. Dann entfiel die Kiemen-Bauart, statt dessen kam die halbhohe Seitenscheiben-Spitze, die der Rallye-Kadett zeigt. Das Kiemen-Coupe hat eine schwache C-Säule. Es ist allerdings heute wegen der Seltenheit die begehrteste Ausführung des Kadett B.

Motoren

Im Kadett B wurden zwei Motorenarten verbaut: Die meisten erhielten einen OHV-Motor (Motor mit seitlicher Nockenwelle: 10N bis 12S, 40–60 PS), der schon in zwei Varianten im Kadett A eingebaut war. Darüber hinaus wurde zusätzlich der CIH-Motor (Nockenwelle im Zylinderkopf) aus dem Opel Rekord C (15S bis 19H, 65–106 PS) angeboten.

OHV-Motoren:

CIH-Motoren:

Der 19S war in Deutschland offiziell dem Rallye-Coupé vorbehalten, jedoch gab es im USA-Export den 19S in allen Modellen.

Der 19HL (HL für „Hochleistung“, später nur noch mit Bezeichnung „19H“) war im Kadett Rallye 1900 auf Sonderwunsch zu haben. Diese Variante wurde sowohl von den Opel-Händlern als auch von der Fa. Steinmetz vertrieben und konnte normal bestellt werden. Dazu musste man allerdings Kenntnis von dieser Möglichkeit haben, denn in offiziellen Preislisten taucht diese Variante nicht auf. Somit blieb die Zahl der in Deutschland verkauften Rallye Sprint recht gering. Im Ersatzteilkatalog gibt es beim Kapitel „Motor“ eine Ergänzungsseite mit sämtlichen beim Sprint-Kadett gegenüber dem normalen 1900er Rallye-Kadett abweichenden Teilen. Nach Schweden wurde der Kadett B Rallye mit der Sprint-Maschine häufiger verkauft.

Sondermodelle

Kadett Rallye

Ein Hauptmerkmal des Rallye-Kadett war der stärkere Motor, entweder 1,1 l SR mit Zwei-Vergaser-Anlage und 60 PS oder 1,9 l S mit 90 PS. Ab Modellwechsel 71/72 anstelle des 1,1 l SR 60 PS Motors dann mit 1,2 l S 60 PS Motor und modernisiertem Seitenstreifen. Das zweite wesentliche Merkmal war die Vermeidung jeglicher Lichtreflexionen – sprich mattschwarze Lackierung der Motorhaube, schwarzer Seitenstreifen, mattschwarz lackierte Türschweller und fast alle Innenausstattungsteile in schwarz (Himmel, Sonnenblenden und deren Befestigung, etc.). Auf Wunsch konnte der Rallye-Kadett auch ohne mattschwarze Haube und Seitenstreifen geordert werden, die schwarzen Schweller und die spezielle Innenausstattung blieben aber auch dieser „Understatement-Ausführung“ erhalten. Von dieser Möglichkeit machten aber nur sehr wenige Kunden Gebrauch. Weiteres Merkmal der Rallye-Kadetts waren die Zusatzinstrumente: Drehzahlmesser (anstatt der Uhr rechts neben dem Tacho) sowie Öldruck- und Amperemeter (zusammen mit einer kleinen Uhr in einer Extra-Mittelkonsole untergebracht). Den Kadett Rallye gab es nur in den beiden Coupe-Varianten. In der bis-Fgstnr.-Reihe gab es für den Rallye-Kadett nur den 11SR-Motor mit 60 PS.

Kadett Sport

Das weitere sportliche Sondermodell: Der Kadett „SPORT“

Der Prospekt dieses Sondermodells warb mit dem Spruch „Kadett Holiday Sport – für sportliche Fahrer!“ Diese Prospektüberschrift ließ keinen Zweifel zu: Der Kadett Sport gehörte zur Holiday-Familie. Der Sport wurde nur im Jahrgang 1973 gebaut. Beim Sport handelte es sich allerdings nicht – wie bei den sonstigen Holidays – um eine aufgewertete Luxus-Limousine. Der Sport ist eine mit sportlichen Extras aufgewertete Standard-Limousine mit einer „Kriegsbemalung“ ähnlich wie beim Rallye-Kadett. Allerdings ist der „Sport“ auf keinen Fall mit dem Rallye-Kadett zu verwechseln, da der Sport nur als zweitürige Standard-Limousine angeboten wurde und der Rallye als Basis ein Luxus-Coupe hat.

Mit dem Sport wurden eindeutig junge Fahrer angesprochen, denen der Sport für 8.228,- DM als günstige Alternative zum 9.399,- DM teuren Kadett Rallye angeboten wurde. Der Preisunterschied zwischen beiden Fahrzeugen betrug immerhin 1.171,- DM.

Einziger lieferbarer Motor beim Sport war der 1,2 l S (60 PS) in Verbindung mit der Sportschaltung. Der Sport wurde nur als Zweitürer ausgeliefert. Zur serienmäßigen Standard-Ausstattung kamen hinzu:

Neben den im Prospekt ausgewiesenen Ausstattungen verfügte der Sport über weitere außergewöhnliche Details, wie z. B. mattschwarz auslackierte Scheinwerferrahmen, Scheibengummis ohne Chromkeder, schwarz umrahmte Rückleuchten, schwarze Kennzeichenbeleuchtung, mattschwarzer Aussenspiegel, usw.

Lieferbare Farben lt. Prospekt: ziegelrot, ocker und citrusgelb.

Kadett Holiday

Der Kadett Holiday (nur Modelljahr 1973) setzt sich lediglich aus bekannten Ausstattungs-Details zusammen. Dies waren: Sportfelgen, Nebelscheinwerfer (große Ausführung) und Nebelschlussleuchte, hohe Vordersitzrückenlehnen mit Kopfstützen und ein aufgeklebter, rundumlaufender, schmaler, schwarzer Zierstreifen.

Am Kadett Holiday sind keine spezifischen Teile verbaut worden.

Kadett Festival

Der Kadett Festival (nur Modelljahr 1973) ist die ultimative Luxusausführung. Als Sport Coupe und Sport Limousine (nicht zu verwechseln mit dem Sondermodell "SPORT"!) glänzte der Kadett mit Metallic- Lackierungen und nur für dieses Modell verwendeten Veloursitzen! Er wurde ausschließlich mit dem 12S Motor geliefert, die 3-Gang Vollautomatic war auf Wunsch auch lieferbar. Die Serienaustattung bestand aus Sportlenkrad, Scheibenbremsen, Bremskraftverstärker, Stabilisatoren vorne und hinten, 35A Drehstromlichtmaschine, Halogen Fernscheinwerfer, heizbare Heckscheibe, Sportfelgen mit 155 SR 13 Gürtelreifen und einem zweifachen dünnen Seitenstreifen. Preise: Coupe: 8190.- (Automatic: 8717.-), Limousine 7850.- (Automatic: 8274.-) Der Festival wurde in den Farben Saharagold, Monzablau und Limonengrün geliefert

Kadett Grand Prix

Der Kadett Grand Prix (ebenfalls nur Modelljahr 1973) ist eine aufgewertete zweitürige Standard-Limousine. Zusätzlich zur Standard-Ausstattung wurden verbaut: Teppichboden, Sportlenkrad, Stahlgürtelreifen 155 SR 13, Drehstromlichtmaschine 45 Amp., heizbare Heckscheibe, 3-Punkt-Sicherheitsgurte, verstellbare Rückenlehne Beifahrerseite, Ausstellfenster hinten, Haubenverschluss mit Innenbetätigung. Der Grand Prix wurde in den Farben ziegelrot, ocker, arktisweiß und sierrabeige ausgeliefert. Gegen Aufpreis war der Grand Prix auch mit dem 1,2 Liter-Motor lieferbar, auf Wunsch auch mit 3-Gang Vollautomatic.

Kadett XE (Preisboxer)

Der XE (für „EX-port“) ist ein ausgesprochenes Spar-Modell mit einfachster Ausstattung. Er war in Europa jahrelang im Angebot, in Deutschland wurde er nur in zwei Sonderaktionen angeboten. Bei der zweiten Aktion hieß er werbewirksam „Preisboxer“.

Kadett Export USA

Ab November 1965 bis Herbst 1972 wurde der Kadett B auch in den USA über ausgewählte Buick-Händler angeboten. Das Export-Modell für die USA unterschied sich von den sonstigen Modellen. Bei den bis-Fgstnr.-Modellen waren die Unterschiede noch gering, z. B. spezielle runde Blinker im unteren Luftleitblech, Warnblinkanlage und andere Luftfiltergehäuse. Ab Modelljahr 1968 bekamen die Export-Modelle für die USA eine dem Olympia A ähnliche Front (sowohl Kühlergrill als auch Lampenzierringe unterscheiden sich aber von denen des Olympia A in Details) mit Sealed-Beam-Scheinwerfern. In den letzten Baujahren hielten noch größere Heckleuchten Einzug in die Serie, die seitlich weiter in die Seitenwände hineinragten. Nach den Werksferien 1967 wurde das Kiemencoupé in den USA nicht mehr angeboten. Außerdem wurde der Viertürer in den USA nur sporadisch angeboten, nämlich in den Modelljahren 1966/67 und 1971/72. Insgesamt verkaufte Opel vom Kadett B in den USA rund 430.000 Stück.

Kadett Export Südafrika

Das über GM in Port Elizabeth vertriebene und in Aloes, P. E. zusammengesetzte Kadett-Modell unterscheidet sich zunächst natürlich dadurch, dass es sich um einen Rechtslenker handelt. Beim Bis-Modell kommen äußerlich vorne und hinten jeweils zwei kleine runde Reflektoren neben den Blinkern hinzu. Technisch unterscheidet sich dieses Exportmodell vor allem durch Motor und Getriebe. Der Motor ist eine Konstruktion von Vauxhall mit 997 cm³ Hubraum. Das Getriebe stammt ebenfalls aus dem Vauxhall Viva. Es ist eine Sportschaltung mit einem speziell angepassten Getriebetunnel.

Kadett Sprint

Der Kadett Sprint (auf Basis Rallye Kadett) zeichnet sich durch den 1,9 l HL-Motor (HL für Hochleistung) mit zwei Weber-Doppel-Fallstromvergasern (40 DFO) und 106 PS aus. Das Fahrzeug, entwickelt für Sportfahrer, wurde von Opel in keiner Kadett-B-Preisliste aufgeführt, konnte aber beim Opel-Händler oder bei der Fa. Steinmetz, die sogar ein spezielles Prospektblatt dafür drucken ließ, als Neufahrzeug geordert werden (Preis bei Steinmetz: 10.000 DM). Der Kadett Sprint wurde in kleinen Serien bei Opel aufgelegt, wenn genug Bestellungen vorlagen. Auf Wunsch war neben zahlreichem Sportzubehör sogar ein 5-Gang Getriebe lieferbar.

Kadett Special

Diese Modell-Bezeichnung gab es nur in der Schweiz, in den Beneluxländern und in Dänemark. Der Special aus der Schweiz hat den Schriftzug „Special“ auf rotem Grund und sowohl am Heck als auch auf der Motorhabe vorne links. Der Special aus den Niederlanden hat den Schriftzug „Special“ auf schwarzen Grund und nur am Heck. Der dänische Special hatte als besonderes Kennzeichen eine in Segmenten mattschwarz lackierte Motorhaube wie der Rallye, eine bei Limousinen sonst nur beim Sondermodell "Sport" erhältliche Variation.

Ascona 1700

Der Ascona 1700 (nicht zu verwechseln mit der erst 1970 eingeführten Opel Baureihe Opel Ascona) ist ein 4-türiger Kadett B Standard mit 1,7 l „S“-Motor, stark modifizierter Innenausstattung und einigen Elementen der Luxus-Ausführung. Abweichend von der Standard-Ausstattung sind Zierleisten unten auf den Türen (oben jedoch nicht), Aschenbecher in den hinteren Türen und Stoßstangenhörner. Innen weist der Ascona 1700 einen Boden-Teppich auf (anstelle des bei Standard-Ausführungen üblichen Gummibodenbelages). An den Seiten der Karosserie ist der Ascona 1700 auf dem Karosserieknick unterhalb der Türgriffe mit einer Zierleiste (Edelstahl mit Gummieinlage) auf ganzer Wagenlänge bestückt, die es bei keinem anderen Kadett B gegeben hat. Ebenfalls an keinem anderen Opel-Modell hat es die bei diesem Modell verwendeten Ascona-Schriftzüge gegeben (die aus Kunststoff mit dünnem Metallüberzug bestehen), die auf dem Handschuhkastendeckel, den Kotflügeln und dem Kofferraumdeckel angebracht sind. Auf den C-Säulen trägt dieses Modell einen 1700-Schriftzug. Er wurde bis auf die ersten vier Exemplare (aus Bochum) im Opel-Werk Biel montiert und ausschließlich in der Schweiz angeboten. Es entstanden insgesamt nur 2.560 Fahrzeuge.

Kadett Brabham

Diese Variante ist nicht von Opel selbst angeboten worden. Sie umfasst Änderungen am Fahrwerk, Optik und der Motorleistung (z. B.: SU-Doppelvergaser) und ist für sportliche Zwecke gedacht. Es gab sie ausschließlich als bis-Fgstnr.-Modelle und wurden vom Autohaus Dechent im Saarland vertrieben. Dies ist keine von Opel vertriebene Variante, sondern vergleichbar mit Produkten der Tuner Irmscher und Steinmetz.

Technische Daten

Trivia

Die Punkband WIZO veröffentlichte 1991 auf dem Album "Für'n Arsch" eine Hymne auf den Kadett B.

Bilder

Quellen

Mike Covello: Standard Catalog of Imported Cars 1946–2002. Krause Publications, Iola 2006, ISBN 0-87341-605-8.

Siehe auch

 Commons: Opel Kadett B – Bilder, Videos und Audiodateien