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Kontinentalkongress

Der Kontinentalkongress (engl. Continental Congress) bestand aus den Delegierten der 13 Kolonien Nordamerikas, die sich gegen Beschränkungen der Freiheit der amerikanischen Bürger wehren wollten. Der Kongress tagte zwischen 1774 und 1789, ging somit unmittelbar dem Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg voraus. Es gab insgesamt zwei Kontinentalkongresse.

Inhaltsverzeichnis

Erster Kontinentalkongress

Der erste Kontinentalkongress tagte zwischen dem 5. September 1774 und dem 26. Oktober 1774 in Philadelphia, Pennsylvania. Auf diesem Kongress wurden Gegenmaßnahmen gegen den Einquartierungsakt beschlossen und Briefe direkt an den König verfasst, die das britische Parlament umgehen sollten. Die wichtigsten Punkte dieses Kongresses bestanden in einer Solidaritätserklärung aller Kolonien und der Verhängung einer einjährigen Export- und Importsperre gegenüber Großbritannien. Wichtiger Berater war der spätere 2. Präsident der USA, John Adams. Vertreter von Virginia war George Washington.

Zweiter Kontinentalkongress

Der zweite Kontinentalkongress wirkte zwischen dem 10. Mai 1775 und dem 2. März 1789. Er tagte an wechselnden Orten. Seit 1775 bereitete der Kongress die amerikanische Revolution gegen England vor. Man schuf eine Kontinentalarmee und eine eigene Währung, den Kontinental-Dollar.

Am 4. Juli 1776 wurde die von Thomas Jefferson verfasste Amerikanische Unabhängigkeitserklärung verabschiedet, erster Unterzeichner war John Hancock, Präsident des Kontinentalkongresses.

Sitzungen des 2. Kontinentalkongresses