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Hongkong-Grippe

Die Hongkong-Grippe brach 1968 aus. Sie war die letzte große Grippepandemie bei der weltweit im Zeitraum von 1968 bis 1970 ca. 800.000 Menschen starben. Andere Zahlen sprechen von 750.000 bis 2 Millionen Toten. In Deutschland fielen rund 30.000 Menschen der Krankheit zum Opfer. Verursacher der Pandemie war das Influenzavirus A/H3N2.

Wegen der nahen Verwandtschaft zur Asiatischen Grippe von 1957 war der Verlauf der Hongkong Grippe milder, da die Immunabwehr bei den meisten Menschen noch Antikörper gegen den ähnlichen Influenzatyp H2N2 enthielt.

Die Hongkong-Grippe entstand aus einer Kombination der Vogelgrippe mit menschlichen Influenzaviren. Diesen Vorgang nennt man Reassortierung und das Ergebnis der genetischen Neukombination Antigenshift.

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