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Thionville

Thionville
Staat Frankreich
Region Lothringen
Département Moselle
Arrondissement Hauptort von Thionville-Est und Thionville-Ouest
Kanton Hauptort von Thionville-Est und Thionville-Ouest
Geographische Lage 49° 22′ N, 6° 10′ OKoordinaten: 49° 22′ N, 6° 10′ O
Höhe 150 m
(147 m–423 m)
Fläche 49,86 km²
Einwohner
– mit Hauptwohnsitz
– Bevölkerungsdichte
(2005)
41.600 Einwohner
834 Einw./km²
Postleitzahl 57100
INSEE-Code 57672
Website www.mairie-thionville.fr

Thionville (deutsch: Diedenhofen) ist eine Stadt im Département Moselle im Nordosten Frankreichs. Im örtlichen Lothringer Dialekt wird die Stadt Diddenuewen genannt.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

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Thionville bestand schon zur Zeit der Merowinger als Theudonevilla, Totonisvilla, Theodunvilla und war bereits unter Pippin (753) eine königliche Pfalz, in der mehrere Reichstage abgehalten worden sind, z. B. 835, wo die Absetzung Ludwigs des Frommen für ungültig erklärt wurde

Im deutsch-französischen Krieg von 1870/71 wurde die Stadt von der 14. preußischen Infanteriedivision unter General v. Kameke belagert. Diese Belagerung begann ab dem 9. November 1870 von Metz mit der Einschließung der Festung. Nach einem heftigen Bombardement vom 22. bis 24. November, wodurch auch ein großer Teil der Stadt zerstört wurde musste die Festung kapitulieren. Am 25. November 1870 wurde Thionvill daraufhin von den Deutschen besetzt. 120 Offiziere und etwa 4000 Mann wurden gefangen genommen, 200 Geschütze und viel Kriegsmaterial erbeutet. Die Stadt wurde am 10. Mai 1871 durch den Frankfurter Frieden an Preußen und das neue Deutsche Kaiserreich abgetreten.

Politik

Städtepartnerschaften

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

Bauwerke

Wirtschaft und Infrastruktur

Die Region ist ein Zentrum der französischen Stahlproduktion.
Etwa 8 km nördlich von Thionville liegt das Atomkraftwerk von Cattenom.

Thionville ist Eisenbahnknoten an der Strecke Metz-Luxembourg, hier zweigen die Strecke nach Trier sowie eine Nebenstrecke nach Bouzonville ab.

Persönlichkeiten