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Ken Curtis

Ken Curtis (* 2. Juli 1916 in Lamar, Colorado; † 29. April 1991 in Fresno, Kalifornien, eigentlich Curtis Wain Gates) war ein US-amerikanischer Country-Sänger sowie Schauspieler.

Curtis wuchs auf in Las Animas in der Nähe von Lamar im Südosten des Bundesstaates Colorado. Sein Vater Dan Gates war der örtliche Sheriff und seine Familie lebte im Obergeschoss des Gefängnisses, für dessen Insassen seine Mutter Nellie Sneed Gates das Essen zubereitete.

Bevor sich Curtis der Schauspielererei zuwendete, war er Sänger, u.a. in der Country-Formation „Sons of the Pioneers“, mit denen er dann auch in Filmen der singenden Cowboys Roy Rogers und Gene Autry auftrat und dabei Geschmack am Schauspielern fand. In allein sieben Filmen stand Curtis später an der Seite von Hollywood-Legende John Wayne und er spielte auch mit weiteren bekannten Stars zusammen, wie Henry Fonda, James Cagney, William Powell und Jack Lemmon.

In Deutschland wurde Curtis hauptsächlich als kauziger Hilfs-Sheriff Festus Haggen in der US-amerikanischen Western-Fernsehserie „Rauchende Colts“ (Gunsmoke) an der Seite von Sheriff Matt Dillon (James Arness) bekannt, einen Charakter, den er von 1964 bis 1975 verkörperte und mit der er am zweitlängsten in der Serie dabei war (den Rekord in der Serie hält Hauptdarsteller James Arness, der ununterbrochen mitspielte).

Die erste Folge, in der er mitspielte, hieß Us Haggens und Festus kommt in die Stadt Dodge City, um den Tod seines Zwillingsbruders Fergus Haggen zu rächen (der dann aber nie wieder erwähnt wird). Einmal spielte Curtis in der Folge Alias Festus Haggen auch eine Doppelrolle, als Festus und einen Killer, der ihm ähnlich sieht und den er überführen muss, um nicht selbst für dessen Taten verurteilt zu werden.

Der Schauspieler Gerd Duwner sprach in der deutschen Fassung der Serie die unverwechselbare Fistelstimme von Festus.

In vielen weiteren Fernsehserien war Curtis als Gaststar aktiv, so in „Perry Mason“, Wagon Train, Tausend Meilen Staub (Rawhide), Abenteuer unter Wasser (Sea Hunt), Have Gun - Will Travel, Petrocelli, Vegas (Vega$) oder auch in Airwolf.

Zweimal betätigte sich Curtis auch als Produzent, bei den Low-Budget-Filmen „Die Nacht der unheimlichen Bestien“ (The Killer Shrews, 1959, in dem er auch selbst eine Rolle übernahm) und bei The Giant Gila Monster (auch 1959).

Curtis war von 1952 bis 1964 mit Barbara Ford, der Tochter des Regisseurs John Ford verheiratet.

1981 wurde Ken Curtis in die Western Performers Hall of Fame im National Cowboy & Western Heritage Museum in Oklahoma City, Oklahoma aufgenommen.

Bekannte Lieder

Aber auch Songs in deutscher Sprache sind von ihm erschienen, u.a.:

Literatur

Eyman, Scott: Print the legend : the life and times of John Ford. - New York: Simon and Schuster, 1999. - ISBN 0-684-81161-8

Personendaten
Curtis, Ken
US-amerikanischer Sänger
2. Juli 1916
Lamar, Colorado
29. April 1991
Fresno, Kalifornien