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Diskussion:Solidargemeinschaft

Unschärfe (1)

Nicht nur der, der ein finazielles Auskommen ( ein für den Lebensunterhalt ausreichendes Einkommen ) hat, muss einen Beitrag zur Solidargemeinschaft leisten. Auch der Empfänger von Sozialleistungen zahlt bei der Ausgabe seiner Mittel einen beträchtlichen Teil hauptsächlich als indirekte Steuern ( Umsatzsteuer und spezielle Verbrauchssteuern ) an den Staat, der einen Teil hiervon als Zuschüsse an die Sozialkassen zahlt. Somit ist er an der Finanzierung der Sozialleistungen beteiligt. Der Bei- trag der Einkommensbezieher ist freilich größer, da sie neben Steuern auch Sozialbeiträge abführen.

Otto Härtig, Leipzig

Unschärfe (2)

Wendet die Politologie den Begriff „Solidargemeinschaft“ nur auf die Sozialversicherung an, oder kann der Begriff generell dort verwendet werden, wo eine Population den Aufwand für soziale Leistungen solidarisch trägt, d.h. zum Beispiel auch für Schulbildung, Kinderbetreuung, Gesundheitsversorgung usw.? Aus dem Artikel geht das leider nicht hervor. --Stilfehler 20:32, 25. Jun. 2008 (CEST)

By the way: verwendet die Politologie den Ausdruck überhaupt (warum gibt es dann keine Interwikis?) oder ist „Solidargemeinschaft“ ein umgangssprachliches Wort, das die Medien kreiert haben? Es wäre hilfreich, wenn im Artikel ein paar einschlägige Literaturquellen genannt würden. --Stilfehler 14:11, 27. Jun. 2008 (CEST)