Heim

Wilde Erdbeeren

Dieser Artikel behandelt den schwedischen Film. Für die Bezeichnung der wild wachsenden Pflanze siehe Erdbeeren
Filmdaten
Deutscher Titel: Wilde Erdbeeren
Originaltitel: Smultronstället
Produktionsland: Schweden
Erscheinungsjahr: 1957
Länge (PAL-DVD): 88 Minuten
Originalsprache: Schwedisch
Stab
Regie: Ingmar Bergman
Drehbuch: Ingmar Bergman
Produktion: Allan Ekelund
Musik: Erik Nordgren
Kamera: Gunnar Fischer
Schnitt: Oscar Rosander
Besetzung
  • Victor Sjöström: Professor Isak Borg
  • Ingrid Thulin: Marianne Borg
  • Bibi Andersson: Sara
  • Gunnar Björnstrand: Evald Borg
  • Jullan Kindahl: Agda
  • Folke Sundquist: Anders
  • Björn Bjelfvenstam: Viktor
  • Naima Wifstrand: Isaks Mutter
  • Sif Ruud: Tante Olga
  • Gunnar Sjöberg: Sten Alman
  • Gunnel Broström: Berit Alman
  • Gertrud Fridh: Karin Borg, Isaks Gattin
  • Åke Fridell: Karins Liebhaber
  • Yngve Nordwall: Onkel Aron
  • Per Sjöstrand: Sigfrid Borg
  • Gio Petré: Sigbritt Borg
  • Gunnel Lindblom: Charlotta Borg
  • Maud Hansson: Angelica Borg
  • Max von Sydow: Henrik Åkerman
  • Ann-Marie Wiman: Eva Åkerman
  • Eva Norée: Anna Borg
  • Lena Bergman: Kristina Borg, twin
  • Monica Ehrling: Birgitta Borg, twin

Wilde Erdbeeren (orig.: Smultronstället) ist ein Filmdrama des schwedischen Regisseurs Ingmar Bergman aus dem Jahr 1957. Bergman schrieb das Drehbuch während eines Krankenhausaufenthalts. Obwohl der Film zu den Frühwerken Bergmans zählt, gilt er als einer seiner besten. Er bedient sich hier Sujets und Stilmitteln, die später zu den Charakteristika seines Schaffens wurden.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Der Film erzählt die Geschichte des Medizinprofessors Isak Borg (Victor Sjöström). Borg leidet an Albträumen und Tagträumen. Sein Alter und der nahende Tod machen ihm schwer zu schaffen. Für die Feier anlässlich seines 50-jährigen Promotionsjubiläums reist er in Begleitung seiner Schwiegertochter Marianne (Ingrid Thulin) mit dem Auto von Stockholm quer durch Schweden nach Lund. Auf der Fahrt, die die beiden durch verschiedene Stätten von Borgs Leben führen, erkennt er, wie er sich durch eigene Entscheidungen und verpasste Chancen zu einem egoistischen, gefühlskalten Sonderling entwickelt hat. Der Film beinhaltet diverse Tag- und Albtraumszenen, die ihn teils in eine surreale, expressionistische Traumwelt führen, teils in die eigene Kindheit und Jugend.

Auszeichnungen

Bergman wurde für Wilde Erdbeeren bei der Berlinale 1958 mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet. Zwei Jahre darauf war der Film unter den Nominierten für einen Oscar für das beste Drehbuch.

Kritiken

Die Filmbewertungsstelle Wiesbaden verlieh der Produktion das Prädikat besonders wertvoll.