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Westerhausen

Dieser Artikel beschreibt die Gemeinde Westerhausen. Für den gleichnamigen Ortsteil von Hennef, siehe Westerhausen (Hennef) & es gibt auch den Ortsteil Westerhausen, im Stadtteil Oldendorf (Melle).
Wappen Deutschlandkarte

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Koordinaten: 51° 48′ N, 11° 4′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Harz
Verwaltungsge-
meinschaft:
Thale
Höhe: 166 m ü. NN
Fläche: 17,42 km²
Einwohner: 2151 (31. Dez. 2006)
Bevölkerungsdichte: 123 Einwohner je km²
Postleitzahl: 06484
Vorwahl: 03946
Kfz-Kennzeichen: HZ
Gemeindeschlüssel: 15 0 85 375
Adresse der Gemeindeverwaltung: Straße des Friedens 312
06484 Westerhausen
Bürgermeister: Eberhard Heintze

Westerhausen ist eine Gemeinde, die zur Verwaltungsgemeinschaft Thale im Landkreis Harz des deutschen Bundeslandes Sachsen-Anhalt gehört.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Westerhausen liegt im nördlichen Harzvorland direkt an der Bundesstraße 6 zwischen den beiden Städten Blankenburg (Harz) und Quedlinburg. Der Ort grenzt an den Ortsteil Warnstedt der Stadt Thale, an die Stadt Blankenburg mit ihrem Ortsteil Börnecke, an die Gemeinde Harsleben und die Stadt Quedlinburg. Der Ort wird von West nach Ost vom Zapfenbach durchflossen. Das Wahrzeichen des Ortes ist die Felsengruppe Königstein.

Geschichte

In Westerhausen sind 6000 Jahre alte Siedlungsaktivitäten nachgewiesen[1].

In Westerhausen war zum Schutz des Überganges an einer wichtigen Ost-West und Nord-Süd-Staßenverbindung über die Nordharzer Seen und Sümpfe eine fränkische Wasserburg errichtet worden, deren -hausen-Name bald auf den ganzen Siedlungskomplex überging[2]. Vor 827 war die Halberstädter Missionskirche St. Stephan errichtet worden.

Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte am 19. Februar 1046 in einer in Wallhausen ausgestellten Urkunde des Königs Heinrich III., in der er die Schenkung verschiedener Güter des Markgrafen Ekkehard II. von Meißen, darunter auch Wesderhvson, an die Abtei Gernrode bestätigt, deren Besitz noch im 13. Jahrhundert nachweisbar ist[3]. Am 20. Juli 1064 erfolgte in Goslar eine weitere Nennung in einer Urkunde, in der König Heinrich IV. Schenkungen seiner Mutter, Kaiserin Agnes, darunter Witesleib (Weddersleben) und Westerhvsvn, an das Peterskloster in Goslar bestätigt[4].

Seit dem 12. Jahrhundert wird in Westerhausen Landbesitz der Halberstädter Klöster St. Paul und St. Johann sowie auch Rechte des Rechsstiftes Quedlinburg deutlich. Das Kloster St. Johann hat mit seinem Propst Wichmann (dem späteren Erzbischof von Magdeburg) Mitte des 12. Jahrhunderts mit Hilfe flämischer Familien für erste Entwässerungsmaßnahmen in der Westerhäuser Umgebung Sorge getragen[5]. Das Quedlinburger Freigut am Plan, das zur Propstei gehörte und das die Grafen von Blankenburg-Regenstein zum Lehen und ein v. Rustleben zum Afterlehen hatte, wurde 1541 an zwei private Halbspänner verkauft, deren Dienste zwar an das Amt geleistet werden mussten, aber dessen Oberlehnshoheit erst 1802 endgültig an Preußen fiel.

Westerhausen gehörte seit Mitte des 12. Jh. als Halberstädter Lehen den Grafen von Blankenburg- Regenstein, die hier ein Küchengut, später ein Vorwerk des Amtes Blankenburg einrichteten, das 1525 im Bauernkrieg zerstört wurde. Bereits 1523 hatte in der St. Stephan-Kirche Henning Radecke im Sinne Martin Luthers gepredigt; 1530 war Radecke an der Einführung der Reformation in der Grafschaft beteiligt. Die Grafenfamilie selbst, die sich besonders im 16. Jahrhundert mit einer erheblichen Verschuldung und daraus resultierenden Verpfändungen auseinandersetzen musste, trat aus politischen Gründen erst 1539 zum lutherischen Glauben über.[6]

Nach dem Aussterben der Blankenburg-Regensteiner 1599 kam es an die Herzöge von Braunschweig. 1643 kam die "Grafschaft Reinstein" an den Grafen von Tättenbach, was im Westfälischen Frieden ausdrücklich bestätigt wurde. Sie richteten hier ein Amt ein. 1670 besetzten Truppen des Kurfürsten von Brandenburg, der seit 1648 Oberlehsherr war, gewaltsam Westerhausen. Tättenbach waren wegen seiner Beteiligung an der ungarischen Magnatenverschwörung gegen Kaiser Leopold I. seine Lehen abgesprochen worden. Die Besonderheit des Amtes (Reinstein-)Westerhausen innerhalb des preußischen Fürstentums Halberstadt drückte sich in seinem nunmehrigen Sigelbild aus: Es trug die Umschrift SIGEL DER AMBTS WESTERHAUSEN, unter dem Kurhut lag ein viergeteiltes Wappen mit dem Regensteiner Gehörn und dem aufgelegten Kammerzepter[7]. Die Bemühungen Braunschweigs, wieder in den Besitz von Westerhausen zu gelangen, blieben erfolglos. Letzmalig versuchte Braunschweig im Vorfeld des Reichsdeputationshauptschlusses 1803 Reinstein-Westerhausen gegen seine Rechte am Rammelsberg bei Goslar zu tauschen[8]. Zum Amt Westerhausen gehörten die Orte Warnstedt, Weddersleben, Thale und Neinstedt (zeitweilig anteilig) und in der Tättenbacher Zeit auch das Amt Westerburg mit den Orten Rohrsheim, Dedeleben, Deersheim, Dingelstedt, die wüste Burg Regenstein, zahlreiche wüste Feldmarken, Forsten und die Lehnsherrschaft über die Wasser-Burg Westerburg (Pfand der v. Steinberg) und anteilig die Lehnsherrschaft über das Städtchen Derenburg (Pfand der v. Veltheim) gehörten, wobei Dedeleben und Dingelstedt anteilig zum preußisch Halberstädter Amt Schlanstedt gehörten und in Thale (v. Knigge) und Deersheim eigene Patrimonialgerichtsbezirke bestanden. Die Reinstein- Tättenbacher Ritterschaft bildeten die v. Hoym (Stecklenberg), v. Knigge (Thale), v. Steuben (Thale), v. Steinacker (Deersheim) und v. Hünecke (Dedeleben)[9].

In der preußischen Zeit bildeten die Ämter Westerhausen, das 1718 durch Ankauf des Adeligen Hofes (Wasserburg) durch König Friedrich Wilhelm I. erweitert worden war[10] (nach Schleifung der Festung 1758 war auch der Regenstein als Kammergut zum Amt gekommen), und Stecklenberg einen eigenen Kreis Westerhausen im Fürstentum Halberstadt. Dieser zählte 1808-1813 zum Kanton Quedlinburg-Land des westphälischen Saaledepartements. Ab 1815 war Westerhausen ein Amtsbezirk im Kreis Aschersleben-Quedlinburg der preußischen Provinz Sachsen. 1844 wurden gegen das Herzogtum Braunschweig im Bruch neue Grenzsteine gesetzt, die die im Besitz Westerhäuser Landwirte befindlichen Flächen zu Lasten Braunschweigs der Gemeinde Westerhausen und somit Preußen zuordneten[11]. Nachdem Aschersleben 1901 (bis 1950) Stadtkreis geworden war, gehörte Westerhausen durchgänging bis 2007 zum Kreis Quedlinburg, der allerdings in seiner Geschichte unterschiedlich groß war und zu unterschiedlichen Bezirken gehörte. 1913 wurden vom preußischen Fiskus Teile des Forstbezirkes Eselsstall gekauft. 1929 wurde der Gutsbezirk Westerhausen der Gemeinde angegliedert. Seit dem 1. Juli 2007 gehört Westerhausen zum Harzkreis (Kreisstadt Halberstadt).

Die 1987 durchgeführte 1050-Jahrfeier beruhte leider auf einem zweifachen Irrtum. Es wurde sich auf eine Urkunde von 937 bezogen, die im 1764 erschienenen Codex Diplomaticus Quedlinburgensis von Anton Ulrich von Erath[12] falsch datiert wurde. In dieser Urkunde wird Uuesterhuse als einer von mehreren Orten genannt, mit welchen das neugegründete Nonnenstift Quedlinburg dotiert wurde. Die falsche Datierung war u.a. bereits mit der Berichtigung der Datierung im ersten Band der Diplome der Quellenedition Monumenta Germaniae Historica auf den 13. September 936[13] korrigiert worden, was in der Vorbereitungsphase 1985/86 noch nicht bekannt und ein Vorziehen auf 1986 organisatorisch deshalb nicht möglich war. Deshalb wurde die mit beachtlichem Aufwand der örtlichen Wirtschaft und Einrichtungen vorbereitete Feier wie ursprünglich geplant im Juli 1987 unter großer Anteilnahme der Bevölkerung durchgeführt. Auch die inzwischen in der wissenschaftlichen Forschung erfolgte richtige örtliche Zuordnung des in der Urkunde von 936 genannten Ortes zu Westerhüsen bei Magdeburg sowie der gleiche Bezug in den Corveyer Traditionen (Tr 035 von 822/26) war damals nicht bekannt, wurde aber von der Ortsgeschichtsforschung inzwischen korrigiert.[14]

Gedenkstätten

In der St. Stephani-Kirche befinden sich Gedenktafeln an die Gefallenen des Siebenjährigen Krieges, der Völkerschlacht bei Leipzig 1813 und den Deutschen Einigungskriegen 1864, 1866, 1870/71. Nach Bildung einer Kommission 1919 beschloss der Gemeinderat 1920, für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges ein Kriegerdenkmal am Kirchplatz Richtung Hauptstraße zu errichten, das nach Entwürfen von Ebert von Zeitzmann und Kranz errichtet und am 16. Oktober 1921 eingeweiht wurde. Für die Gefallenen und Opfer aus Westerhausen des Zweiten Weltkrieges wurden am 17. November 1996 am Halbrondell Gedenktafeln eingeweiht.[15]

Auf dem Ortsfriedhof erinnert eine Grabstätte an einen namentlich bekannten Polen, der während des Zweiten Weltkrieges nach Deutschland verschleppt und ein Opfer von Zwangsarbeit wurde.

Gegenüber dem Kriegerdenkmal befindet sich ein Gedenkstein an die 1987 durchgeführte 1050-Jahrfeier (s. Geschichte), das von Wilhelm Hartlep geschaffen wurde und das das von ca. 1975 bis 1994 gültige Ortswappen von Westerhausen zeigt.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat aus Westerhausen setzt sich aus 13 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.

(Stand: Kommunalwahl am 13. Juni 2004)

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Baudenkmal Kirche St. Stephani, Archidiakonatssitz, bereits 1523 Predigten im Geiste Luthers durch Henning Radecke, Reformation 1523/30, später Sitz einer ev. Superintendentur. Die ursprüngliche Missionskirche war vor 827 auf dem Hügel St. Stephan errichtet und um 1180 auf das Gelände des Wirtschaftshofes der Grafen von Blankenburg-Regenstein verlegt und im romanischen Stil neu erbaut worden. Nach Zerstörung durch die Herren von Hondelage in der Veltheimer Fehde 1430 wurde um 1450 an den romanischen Turm ein gotisches Schiff und ab 1695 in Form eines kreuzförmigen Grundrisses ein Kirchenschiff im barocken Stil angebaut. Die prachtvolle Ausstattung im Stil des Norharzer Barock stammt von Valentin Kühne aus Groß Quenstedt. Im Vorfeld wurden zur Finanzierung des von ihm 1697/98 geschaffenen Kanzelaltars die Figuren des gotischen Altars an die Kirchengemeinde Wienrode verkauft, wo sie sich heute noch befinden. 1997 wurde eine umfassende Renovierung abgeschlossen; die Turmsanierung ist noch offen.

Im Ort befinden sich zahlreiche Fachwerkbauten des 16.- 20. Jahrhunderts. Besonders erwähnenswert sind auch die Kleindenkmale preußischer Rundsockel-Meilenstein am Ortsausgang in Richtung Warnstedt und die Grenzversteinung gegen das Reichsstift Quedlinburg am Steinholz aus dem 18. Jahrhundert[16] sowie das Flächenhafte Naturdenkmal Königstein, 190 m NN, dessen Gestein wie das der Teufelsmauer (Harz) eine Schichtrippe der Unterkreide ist und an dessen Südseite sich Weinberge des Harzer Weingutes Kirmann befinden.

Als Bildungs- und Erholungsstätten sind das Freibad, das Tiergehege, Sportplätze, die Motocrossstrecke, der Heimatgeschichtliche Lehrpfad (seit 1997) und das Heimatmuseum (z. Z. geschlossen) zu nennen. Die Gemeinde verfügt über Einrichtungen für Vorschulkinder und eine Grundschule.

Regelmäßige Veranstaltungen

Wichtige Veranstaltungen im Gemeindeleben sind Motocrossrennen (teilweise Läufe zur Deutschen Meisterschaft), das Schützenfest, das Tierparkfest und das Frühlingssingen in der St.Stephani-Kirche.

Der Westerhäuser Museumstag wird als bedeutende regionalhistorische Tagung im Harz seit 1995 aller zwei Jahre unter einem bestimmten Rahmenthema vom Verein für Heimatgeschichte und Naturschutz Westerhausen/Harz in Zusammenarbeit mit dem Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e. V., dem Harzverein für Geschichte und Altertumskunde e. V. und weiteren zum bestimmten Anlass eingeladenen Institutionen durchgeführt. Die Einzelbeiträge werden in der Regel veröffentlicht.

Naturschutz

Die Gemarkung Westerhausen liegt im Landschaftsschutzgebiet Harz und Vorländer (früher Nördliches Harzvorland).

Sie erstreckt sich anteilig im Naturschutzgebiet (in Klammern: Jahr der Schutzanordnung)

Harslebener Berge und Steinholz (1967).

Die Seggen- und binsenreiche Nasswiesen im Helsunger Bruch sind ein Geschütztes Biotop (1999).

Flächenhafte Naturdenkmale sind der Acker Helmstein (1990), der Alte Torfstich im Helsunger Bruch (1994, Änderung 1996), der Königstein (Großes Kamel) (Naturschutz schon 1932, 1965 Naturdenkmal, 1997 Fächenhaftes Naturdenkmal) und Hirtenwiese (2000).

Flächennaturdenkmale sind der Dalgenberg (1965), der Kuckucksberg (1965) und das Kleine Kamel (1965, Vorarbeiten seit 1927).

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

Die Gemeinde verfügt über Zweigstellen der Ostharzer Volksbank e. G., der Harzsparkasse sowie über eine Agentur der Deutschen Post AG.

Westerhausen ist Sitz des zum Weinbaugebiet Saale-Unstrut gehörenden Harzer Weingutes Kirmann.

Verkehr

Durch den Ort führt die Bundesstraße 6 nach Quedlinburg bzw. Blankenburg, auf der auch öffentliche Buslinien verkehren. Die B 6 stellt auch den Streckenabschnitt der Straße der Romanik vom Kloster Michaelstein bzw. der Deutschen Fachwerkstraße von Wernigerode nach Quedlinburg dar. In unmittelbarer Nähe des Ortes gibt es eine Auffahrt zur neu entstandenen Bundesstraße 6n. Im Ort gibt es Verbindungsstraßen zur B 79 (Harsleben, Halberstadt), nach Warnstedt, Thale und nach Börnecke. Westerhausen liegt am Europaradweg R1 und am Wanderweg deutscher Kaiser und Könige (ausgeschildert).

Literatur

Einzelnachweise

  1. Karl Schirwitz: Die vorgeschichtliche Besiedlung der Hessenberge bei Westerhausen, in: Jahresschrift für mitteldt. Vorgeschichte, Bd. 41, Halle 1957, S. 127-138; Berthold Schmidt: Ein Hügelgräberfeld der jüngeren Bronzezeit bei Westerhausen, in: ebd., Bd. 51 (1961), S. 165-191, Taf. 16-24; Adolf John in Westerhäuser Heimatblätter 3 (1995)
  2. Walther Schulz: Merowingerfunde zwischen Ohre und Harz, in: Zs. f. d. Vorgeschichte der sächs.-thür. Länder, XII (1925), S. 80-87, Taf. XVI; Martin Prell: Befund und Methodisches zur Wegführung, in: Ausgrabungen u. Funde, Bd. 23 (1978), S. 266-270, Taf. 42-44; Bernd Feicke in Harz-Forschungen 22 (2006), Abb. 3 = Karte nach Prell (1982)
  3. Urkunde Nr. 150 in MGH Diplomata: Die Urkunden Heinrichs III. (Heinrici III. Diplomata). Herausgegeben von Harry Bresslau  (†) und Paul Kehr. Berlin 1931, S. 189–191 (Digitalisat). Papstbestätigungen für das Reichsstift Gernrode 1207, 1227: in Ercstede (heute wüst) et in Westerhusen sedecim mansos, vgl. Hans K. Schulze: Das Stift Gernrode (= Mitteldt. Forschungen, Bd. 38), Köln, Graz 1965, Regesten S. 130 ff.
  4. Urkunde Nr. 133 in MGH Diplomata: Die Urkunden Heinrichs IV. (Heinrici IV. Diplomata). Teil 1: 1056–1076 Herausgegeben von Dietrich von Gladiss. Berlin 1941, S. 174–175 (Digitalisat).
  5. Hermann Lorenz: Flamländer im und am Harz, in: Am Heimatborn, Beilage zum Quedlinburger Kreisblatt Nr. 345 (26.6.1934), S. 1393 f.; Bernd Feicke: Stifts- und Klosterbesitz im Halberstädter Archidiakonatssitz Westerhausen am Harz, in: Harz-Forschungen, Bd. 22 (2006), S. 246
  6. E. Jacobs: Ulrich XI., Graf von Regenstein (1499-1551), in: Zs. d. Harzvereins 34 (1901), S. 151-443
  7. Abb. in Ztg. Freiheit, Halle, 9.10.1956
  8. Bernd Feicke: Die Auswirkungen des Reichsdeputationshauptschlusses im Westharz. In: Beiträge zur Regional- u. Landeskultur Sachsen-Anhalts, H. 29, Halle 2004, S.41-45
  9. Walter Möllenberg: Die Grafschaft Regenstein zu Ausgang des dreißigjährigen Krieges, in: Zeitschrift des Harzvereins 54 (1921), S. 51-58; Bernd Feicke: Westerhausen im 18. Jh., in: Nordharzer Jahrbuch 18/19 (1995), S. 123-132, Kt.
  10. Zedler, Universallexikon, Bd. 55 (1748), Sp. 853f.
  11. André Schürger: Ein Grenzstein von 1844 und die Annektierung des Westerhäuser Bruchs durch Preußen. In: Archäologie in Sachsen-Anhalt, Sonderbd. 4, Halle 2006, S. 263-264
  12. Anton Ulrich von Erath: Codex Diplomaticus Quedlinburgensis, Frankfurt/M. 1764, Urk. V (der Hinweis auf die Urk. erfolgte von der Sektion Geschichte der Martin-Luther-Universität Halle, wurde aber schon damals von der Ortsgeschichtsforschung als problematisch angesehen, vgl. Bernd Feicke, Adolf John: Zur Siedlungsgeschichte von Westerhausen. Ein Beitrag aus Anlaß der 1050jährigen ersten bekannten urkundlichen Erwähnung, in: Nordharzer Jahrbuch, Bd. 12, Halberstadt 1987, S. 45-53, Taf. 3, bes. S. 53, Anm. 8
  13. MGH, DD O I, Nr. 1
  14. Leopold Schütte:Die alten Mönchslisten und die Traditionen von Corvey, Paderborn 1992, Bd. 6, T. 2, S. 93-94; Bernd Feicke: Urkundliche Nachrichten zur Geschichte von Westerhausen, in: Westerhäuser Heimatblätter 4-5 (1996/97), S. 1-2
  15. Adolf John: Das Kriegerdenkmal, in: Westerhäuser Heimatblätter (6-7) 1998/1999, S. 11-12
  16. Bernd Feicke: Barocke Grenzversteinungen des Amtes (Reinstein-)Westerhausen..., in: Westerhäuser Heimatblätter 6-7 (1998/99), S. 4-7