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Diskussion:Krokodil (Lokomotive)

Dass die Loks grün waren, lag eher an der für alle Loks gleichen Anstrichsvorschrift als an der Baureihe selbst. Die grüne Farbe mag zum Spitznamen beigetragen haben, aber wirklich relevant ist das in diesem Zusammenhang nicht. Übrigens waren die SBB-Krokodile bis in die 50er Jahre hinein allesamt braun....--Philipp Gross 20:15, 30. Sep 2004 (CEST)

Krokodile müssen übrigens nicht elektrisch angetrieben sein. Die Fachwelt ist sich (nach langen Diskussionen in diversen Foren) einig, daß ein Krokodil aus zwei getrennten Antriebsgestellen besteht und des Führerhaus darüber gelenkig aufgehängt ist. Deshalb sind nämlich die Diesellokomotiven der FO Gm 4/4 70 (Elch) bzw. ex. LSE Gm 4/4 111 (Jumbo), heute D4 bei der Härtsfeldbahn, ebenfalls Krokodile.

Gerald Stempel, 2.3.2007

Die LSE Maschine kann ich nicht direkt einordnen --SonniWP2 18:44, 28. Jul. 2007 (CEST)

italienisches Krokodil

In Speyer steht ein "italienisches Krokodil Nr 43 1037, hier finde ich keine Infos dazu, auf dem it-WP Datenschatz auch nicht. --SonniWP2 18:36, 28. Jul. 2007 (CEST)

Zur Bezeichnung "Krokodil"

Der Name "Krokodil" für solche Lokomotiven komme laut http://www.gotthardbahn.ch/2_geschichte/geschichte/KAP10/kap10-1.htm nicht vom gleichnamigen Tier, sondern von einem Engländer "Coceril", der als erster Lokomotiven mit solchen Anbauten konstruiert habe. Der Engländer heisst jedoch nicht "Coceril" sondern "John Cockerill" (http://de.wikipedia.org/wiki/John_Cockerill) und hat 1790 bis 1840 gelebt. Eine seiner Lokomotiven ist hier zu sehen: http://de.wikipedia.org/wiki/SStB_%E2%80%93_Seraing