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Diskussion:Medizin im Nationalsozialismus

Inhaltsverzeichnis

Nachwirkungen

Vielleicht wäre es sinnvoll, hier noch einen Abschnitt über die Nachwirkungen der Medizin im Nationalsozialismus auf die Medizin in unserer Zeit einzubauen.

Dä wären etwa die Untersuchungen aus Dachau, wü experimentell Hirnabcesse gesetzt wurden, die Ergebnisse dieser Untersuchungen sind heute noch Lehrstoff der Pathologie. Als ich im Studium, dahinterstieg, war ich drauf und dran, die Ausbildung hinzu schmeissen, hab dann aber doch weitergemacht.

Man denke auch an das schlechte Image, das die Humangenetik immer noch hat, unsere Kollegen sind damals mit viel Begeisterung hinter der Nazi- Ideologie hergelaufen.

Die ehemaligen NS- Größen sterben ja, die Zeit heilt Wunden, so nach und nach aus. Es wird also nicht mehr allzu oft passieren, daß ein Präsident der Bundesärztekammer als ehemaliger Parteibonze auffällt.

Den meisten, die hier mitarbeiten, ist sicher "die Gnade der späten Geburt" zuteil geworden, aber es ist unser Erbe, ob wir das nun wollen oder nicht.--Scuba-limp 16:28, 27. Aug 2005 (CEST)

Standesorganisationen

Mir fehlt hier noch etwas über die Standesorganisationen, Gleichschaltung, Berufsverbote für jüdische Ärzte/innen, der neue gesellschaftliche Auftrag (Arbeitsfähigkeit, Wehrkraft...) könnte noch vertieft werden, aber freue mich, diesen Artikel gefunden zu haben. -- Simplicius 14:08, 21. Sep 2005 (CEST)

Psychologie und Psychotherapie im Nationalsozialismus

Ich vermisse in der Wikipedia das Thema "Psychologie und Psychotherapie im Nationalsozialismus". Kennt sich jemand damit aus und kann einen guten Übersichtsartikel darüber schreiben? --Stilfehler 22:11, 26. Jan 2006 (CET)

Ich habe in [Kategorie: Medizin (Nationalsozialismus)] entdeckt, dass es den Artikel Psychologie und Psychotherapie im Nationalsozialismus inzwischen gibt. --RainerSti 10:36, 4. Jun. 2007 (CEST)

Literatur

Obwohl die Literaturliste schon lang ist, füge ich drei Werke hinzu:

--RainerSti 09:50, 27. Mai 2007 (CEST)

Einleitung

Bevor mir ideologische oder schlimmere Motive unterstellt wedren: Ich habe den Satz Die Ermordung mehrerer Millionen Juden kann als horrende Eskalation angesehen werden. aus der Einleitung entfernt. M. E. hat diese Formulierung nichts mit dem Thema zu tun. Dass die Ermordung von Millionen Menschen durch den NS-Staat eine horrende Eskalation war, hatte nicht zwingend etwas mit der Medizin zu tun. °ڊ° Alexander 11:19, 14. Nov. 2007 (CET)

"Zwingend" hatte es nicht damit zu tun. Darin stimme ich Dir zu. Medizinhistoriker haben diesen Zusammenhang beschrieben; ich habe die Quelle im Moment aber nicht greifbar und lasse Deine Fassung daher stehen. --RainerSti 12:16, 14. Nov. 2007 (CET)