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NDR Sinfonieorchester

Das NDR Sinfonieorchester wurde 1945 als Sinfonieorchester von Radio Hamburg gegründet. Hans Schmidt-Isserstedt übernahm damals den Auftrag, dieses Orchester aufzubauen. Er besuchte deutsche Kriegsgefangenenlager in Schleswig-Holstein und forderte Musiker der während der letzten Kriegsjahre aufgelösten Sinfonie- und Opernorchester auf, nach ihrer Entlassung zum Vorspiel nach Hamburg zu kommen. Die Besten unter ihnen wurden verpflichtet. Schon im August 1945 gab es ein erstes Konzert in der von Kriegsschäden verschont gebliebenen Hamburger Musikhalle. Yehudi Menuhin spielte das Violinkonzert von Felix Mendelssohn Bartholdy, begleitet von Schmidt-Isserstedt und dem neuen Sinfonieorchester, das nach Gründung des NWDR den Namen NWDR-Sinfonieorchester führte.

Nach der Aufteilung des Nordwestdeutschen Rundfunks in NDR und WDR erhielt das Orchester 1956 seinen heutigen Namen. Es wurden klassische, romantische und in starkem Maße auch zeitgenössische Kompositionen aufgeführt. Sitz des Orchesters war Hamburg, Hauptspielstätte die Laeiszhalle/Musikhalle. Das Orchester ist in zwischen auf allen Bühnen dieser Welt zu Hause. Besonders erfolgreich war es unter der Leitung von Günter Wand, der 1987 zum Ehrendirigenten ernannt wurde. Mit ihm wurde das Orchester in Japan für "Die beste Aufführung des Jahres 2000" geehrt.

Das NDR Sinfonieorchester soll Residenzorchester in der ab Januar 2007 im Bau befindlichen Elbphilharmonie werden.

Liste der Chefdirigenten

  1. Hans Schmidt-Isserstedt (1945-1971)
  2. Moshe Atzmon (1971-1976)
  3. Klaus Tennstedt (1979-1981)
  4. Günter Wand (1982-1991)
  5. John Eliot Gardiner (1991-1994)
  6. Herbert Blomstedt (1996-1997)
  7. Christoph Eschenbach (1998-2004)
  8. Christoph von Dohnányi (seit 2004)

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