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Drzewica

Drzewica
DEC
Drzewica
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Łódź
Landkreis: Opoczno
Geographische Lage: 51° 27′ N, 20° 28′ O7Koordinaten: 51° 27′ 0″ N, 20° 28′ 0″ O
Einwohner: 3.985 (30. Juni 2007[1])
Postleitzahl: 26-410
Telefonvorwahl: (+48) 48
Kfz-Kennzeichen: EOP
Wirtschaft und Verkehr
Straße: RadomŁódź
Nächster int. Flughafen: Flughafen Łódź
Gemeinde
Gemeindeart: Stadt- und Landgemeinde
Fläche: 118,42 km²
Einwohner: 11.088 (30. Juni 2007)
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Janusz Reszelewski
Adresse: ul. Staszica 2
26-340 Drzewica
Webpräsenz: www.drzewica.pl

Drzewica ist eine Stadt in Polen in der Woiwodschaft Łódź.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die ersten Belege für eine Siedlung an der Stelle des heutigen Drzewica stammen aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Das Stadtrecht nach Magdeburger Recht erhielt der Ort am 5. Mai 1429 von König Wladyslaw II. Jagiello verliehen. Mit der Rechtevergabe erhielt der Ort das Recht zum Abhalten eines wöchentlichen Markts und von vier Jahrmärkten im Jahr. Stanislaus II. August erlaubte 1766 Handwerkern sich in der Stadt anzusiedeln und eine Zunft zu bilden. 1785 wurden die Rechte bestätigt. Während der Dritten Teilung Polens wurde die Stadt 1795 Teil Österreichs. Mit der Bildung des Herzogtums Warschau wurde Drzewica Teil desselben und 1815 dann Teil Kongresspolens. 1869 verlor der Ort sein Stadtrecht. Während des Zweiten Weltkrieges wurde der Ort von der Wehrmacht besetzt und es wurde ein Ghetto errichtet. 1945 erreichte die Rote Armee die Stadt, womit der Krieg für Drzewica zu Ende war. Erst 1948 wurde der Ort an das Schienennetz angeschlossen. Während einer Verwaltungsreform wurde der Ort 1975 Teil der Wojewodschaft Radom. Eine erneute Reform löste die Wojewodschaft auf und Drzewica wurde Teil der Wojewodschaft Łódź.

Am 1. Januar 1987 erhielt der Ort wieder das Stadtrecht verliehen.

Einwohnerentwicklung

1820 gab es im Ort fünf gemauerte und 45 hölzerne Häuser. Bewohnt wurden sie von 254 Christen und 77 Juden.


Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke


Fußnoten

  1. Główny Urząd Statystyczny, „LUDNOŚĆ - STAN I STRUKTURA W PRZEKROJU TERYTORIALNYM“, Stand vom 30. Juni 2007