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Wilhelm Fabricius (Förster)

Wilhelm Fabricius (* 8. Mai 1894 in Freiburg im Breisgau; † 6. Mai 1989 in Eberbach; Pfadfindername: Hartmut) war ein deutscher Forstwissenschaftler und Schriftsteller. Von 1924 bis 1931 war der gelernte Förster als „Reichsvogt“ ehrenamtlicher Bundesführer des Deutschen Pfadfinderbunds.

Leben

Fabricius wuchs in einer naturverbundenen Familie auf. Dies und seine Mitgliedschaft bei den Pfadfindern ab 1909 beeinflussten ihn, Förster zu werden. Er spezialisierte sich auf die Pflanzung exotischer Baumarten und erhielt deshalb 1929 eine Stelle als Forstassessor in Weinheim, wo er unter anderem den Exotenwald betreute. Fabricius, später Forstamtsleiter, blieb bis zu seiner Pensionierung in Weinheim. Neben seiner beruflichen Tätigkeit engagierte er sich in der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft, deren Präsident er in den 1960er Jahren war.

Im Deutschen Pfadfinderbund war Fabricius nach dem Ersten Weltkrieg zunächst „Landesvogt“ in Baden, bevor er 1924 zum „Reichsvogt“ gewählt wurde. Unter seiner Führung festigte sich der Deutsche Pfadfinderbund nach den Richtungskonflikten der frühen 1920er Jahre wieder (siehe Neupfadfinder und Ringpfadfinder) und konnte sich zum größten Bund der Bündischen Jugend entwickeln.

Seine Erlebnisse in der Pfadfinderbewegung und im Forst verarbeitete Fabricius in zahlreichen Büchern. Darüber hinaus verfasste er zahlreiche Aufsätze für dendronologische Fachzeitschriften.

Werke

Personendaten
Fabricius, Wilhelm
Hartmut (Pfadfindername)
deutscher Forstmann und Schriftsteller
8. Mai 1894
Freiburg im Breisgau
6. Mai 1989
Eberbach