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Muskatamadine

Muskatfink
Systematik
Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Passeri)
Familie: Prachtfinken (Estrildidae)
Gattung: Bronzemännchen
Art: Muskatfink
Wissenschaftlicher Name
Lonchura punctulata
L., 1758

Die Muskatamadine (Lonchura punctulata), auch Muskatfink genannt, ist eine Art aus der Familie der Prachtfinken.

Inhaltsverzeichnis

Erscheinungsbild

Insgesamt werden 12 Unterarten der Muskatamadinen beschrieben. Die Nominatform ist der 12 Zentimeter große Indische Muskatfink, der 1758 von Carl von Linné beschrieben wurde. Bei dieser in Indien und auf Sri Lanka vorkommenden Unterart sind Kopf, Kehle, Halsseite und Nacken sowie die gesamte Körperoberseite von einem einheitlichen schokoladen bis mahagonibraun. Auf der Körperunterseite zeigt sich eine deutliche abgesetzte Schuppenzeichnung, wobei die Grundfarbe weiß und die Zeichnung schwarzbraun bis schwarz ist. Die mittleren Schwanzfedern sowie die Oberschwanzdecken sind braungelb. Die übrigen Schwanzfedern sind dunkelbraun mit braungelben Säumen.

Die Mitte des Bauches sowie der Steiß und die Unterschwanzdecken sind völlig weiß. Der Schnabel ist schwarz und die Füße sind von blaugrauer Farbe.Die Augen sind rotbraun gefärbt.

Von der Nominatform unterscheiden sich die anderen Unterarten durch ein helleres Braun, eine in Farbe und Form veränderte Schuppenzeichnung, dunklere Augenfarben und anders gefärbte Oberschwanzdecken.

Muskatfinken zeigen keinen Geschlechtsdimorphismus. Sie sind anhand der Körperfärbung von den Männchen nicht zu unterscheiden.

Verbreitungsgebiet

Muskatamadinen kommen von Indien und den Süden Chinas über Taiwan, Sri Lanka, Laos, Kambodscha, Vietnam, Sumatra, die Philippinen, Bali, Lombok, Timor, Celebes und Java vor. Im Osten Australiens wurde der Chinesische Muskatfink (L. p. topela) eingebürgert und hat sich dort sehr stark ausgebreitet.

Stimme

Die Muskatamadine zeigt ein in Stufen abfallendes Trillern, zu dem auch ein Schnurren und Pfeifen gehört. Die Muskatamadinen zeigen jedoch ein sehr unterschiedliches Gesangsrepertoire. Noch ist nicht vollkommen geklärt, ob diese Gesangsunterschiede individueller Natur sind oder ob der Gesang von der Unterart abhängig ist.

Literatur

 Commons: Muskatamadine – Bilder, Videos und Audiodateien