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Fachhochschule Kehl

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Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Kehl
Gründung 1971
Trägerschaft staatlich
Ort Kehl
Bundesland Baden-Württemberg
Staat Deutschland
Rektor Paul Witt (seit April 2007)
Studenten ca. 1000 04.03.2007
Mitarbeiter ca. 30
Website www.fh-kehl.de

Die Fachhochschule Kehl ist eine der beiden Fachhochschulen für öffentliche Verwaltung (FHöV) in Baden-Württemberg. Die Zweite befindet sich in Ludwigsburg. An den Fachhochschulen studieren Regierungsinspektoranwärter, die Beamte des Landes Baden-Württemberg sind und somit die Laufbahn für den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst eingeschlagen haben.


Inhaltsverzeichnis

Studienverlauf seit 2007

Inhalte

Studienverlauf

Vier Semester Fachtheorie an der Hochschule und zwei Semester Fachpraxis in den Verwaltungen.


Studienverlauf bis 2007

Das Studium verläuft sehr praxisorientiert. Es dauert im Regelfall vier Jahre, die sich wie folgt gliedern:

Erstes Jahr: Einführungsjahr

Im ersten Jahr (fachpraktisches Einführungsjahr) machen die VerwaltungspraktikantInnen sich mit Aufgaben und Arbeitsweise der Verwaltung vertraut. Sie erwerben dabei allgemeine Kenntnisse und Fähigkeiten, die für die Arbeit in der Verwaltung erforderlich sind.

Das Einführungsjahr besteht aus

Zweites Jahr: Grundstudium

Die Studierenden haben 33 Wochen Unterricht - ca. 30 Stunden pro Woche. Die restliche Zeit ist (neben dem Urlaub) dem Selbststudium vorbehalten.

Unterrichtsform: neben wenigen Aulavorlesungen findet vor allem Gruppenunterricht (ca. 30 Studierende) statt. Im Grundstudium muss mindestens ein Proseminar besucht werden. Zusätzlich werden Seminare, Verhaltenstrainings mit Videoaufzeichnungen, Sprachkurse sowie Übungen in Kleingruppen angeboten.

Am Ende des Grundstudiums müssen sich die Studierenden entscheiden, ob sie das Hauptstudium (viertes Ausbildungsjahr) im Studienbereich "Verwaltung" (V-Zweig) oder "Wirtschaft" (W-Zweig) wählen. Daneben müssen sie sich ein Wahlpflichtfach für das Hauptstudium aussuchen.

Das Grundstudium endet mit der Zwischenprüfung. Die Zwischenprüfung besteht aus je einer schriftlichen Aufgabe aus den folgenden Bereichen:

Drittes Jahr: Praxisjahr

Das 3. Jahr soll die praktische Anwendung der theoretischen Kenntnisse in ausgewählten Sachgebieten der öffentlichen Verwaltung ermöglichen. Die Studierenden sollen ihre Kenntnisse vertiefen und praktische Erfahrungen sammeln. Je nachdem, ob für das Hauptstudium der Schwerpunkt "Verwaltung" (V-Zweig) oder "Wirtschaft" (W-Zweig) gewählt wurde, unterscheiden sich die Ausbildungsstellen.

Im Praxisjahr ist man im Vorbereitungsdienst mit Wahlmöglichkeiten in der öffentlichen Verwaltung im In- oder Ausland tätig - beim Schwerpunktbereich "Wirtschaft" (W-Zweig) auch in öffentlichen Betrieben und privaten Einrichtungen mit öffentlichen Aufgaben. Es kann auch ein zwei- bis dreimonatiges Auslandspraktikum in dieser Zeit absolviert werden.

Außerdem findet im Praxisjahr ein etwa dreimonatiger Praxisunterricht statt - teilweise an der FH, teilweise dezentral an verschiedenen Ausbildungsstandorten im Land.

Viertes Jahr: Hauptstudium

Es dauert wie das Grundstudium 2 Semester. Die Lehrinhalte sind jeweils bezogen auf den Schwerpunkt "Verwaltung" (V-Zweig) oder "Wirtschaft" (W-Zweig). Im Frühjahr des letzten Ausbildungsjahres muss eine Diplomarbeit erarbeitet werden. Im Sommer finden die schriftliche und mündliche Staatsprüfung statt.

Gerade während der Diplomarbeiten merken die Kehler Studentinnen und Studenten, was sie auch schon während des Studiums mitbekommen haben: Während an einer Massen-Universität wie Köln ein Professor auf etwa 128 Studierende kommt, an einer kleiner Universität wie Greifswald ein Professor auf rund 34 Studierende und im Durchschnitt der deutschen Fachhochschulen ebenfalls ein Professor auf circa 34 Studierende, sind es an der FH Kehl gerade einmal etwa 15 Studierende pro Professor.


Geschichte

Im Jahre 1971 wurde die Fachhochschule gegründet. Ehemalige Rektoren sind Prof. Dr. Hermann Wunsch (Gründungsrektor 1971 - 1990), Prof. Dr. Hartmut Kübler (1990 - 1999) und Prof. Hans-Jürgen Sperling (1999 - 2007).

Berufsaussichten

Nach Beendigung des Studiums bestehen vielfältige Möglichkeiten, in gehobenen oder führenden Positionen tätig zu werden - in der qualifizierten Sachbearbeitung, im Management oder einer gehobene Leitungsfunktion im öffentlichen Sektor:

Koordinaten: 48° 34' 29" N, 7° 49' 3" O