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Aubord

Aubord
Staat Frankreich
Region Languedoc-Roussillon
Département Gard
Arrondissement Nîmes
Kanton Vauvert
Geographische Lage 43° 45′ N, 4° 19′ OKoordinaten: 43° 45′ N, 4° 19′ O
Höhe 41 m
(17 m–64 m)
Fläche 9,42 km²
Einwohner
– mit Hauptwohnsitz
– Bevölkerungsdichte
(1999)
1910 Einwohner
203 Einw./km²
Postleitzahl 30620
INSEE-Code 30200
Website

Aubord ist eine Gemeinde im Departement Gard in Frankreich.

Inhaltsverzeichnis

Physische Geographie, Naturraum und Agrargeographie

Aubord liegt ca. 15 km südwestlich von Nîmes am Übergang der geomorphologischen Landschaftseinheiten Vistrenque und Costières du Gard. Im Osten grenzt Aubord an die Gemeinde Générac. Im Nordwesten grenzt Aubord an Bernis.

Geographisch gesehen wird Aubord als Tor zur kleinen Camargue (Porte de la petite camargue) bezeichnet. Zwischen Bernis und Aubord beginnt das weitläufige Mündungsdelta des Vistre welches bei Vauvert in die petite camargue übergeht.

In Aubord wird hauptsächlich Aprikosenanbau betrieben, daneben spielt der Weinbau und Pfirsichanbau noch eine bedeutende Rolle. Die auf den Villafranchium-Schottern der Costières du Gard gelegen Rebflächen sind als AOC Costières de Nîmes Terroir klassifiziert. Dort werden hochwertige AOC Weine angebaut.

Human und Wirtschaftsgeographie

Die Bevölkerungsentwicklung von Aubord ist beachtlich. Die Einwohnerzahl stieg von 249 im Jahr 1962 auf 1910 im Jahr 1999. Sie hat sich damit fast verzehntfacht. Damit gehört Aubord zu den Gemeinden mit dem größten Bevölkerungszuwachs der letzten 30 Jahre in Frankreich. Die beachtliche Bevölkerungsentwicklung von Aubord ist vor allem auf den wirtschaftlichen Aufstieg von Nîmes in den letzten zwanzig Jahren zurückzuführen. Im Gegensatz zu vielen Umlandgemeinden von Nîmes (wie z.B. Générac (Gard) oder Bernis) gehört jedoch Aubord nicht der Metropolregion Nîmes (franz. Communauté d'agglomération Nîmes Métropole) an.



Quelle der Graphik: niederländische Wikipedia Seite auf Grundlage von INSEE Daten.

Besonderheiten

In Aubord befindet sich eine überregionale Musikschule, die zwei Ausbildungsschwerpunkte anbietet (Schlagzeug, Jazz).

Sonstiges

Der deutsche Geograph Dieter Anhuf führte Anfang der 1990er Jahre eine agrarökologisch-hydrologische Studie zum Aprikosenanbau in Aubord durch.

Literatur