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Diskussion:Zelle (Biologie)

Inhaltsverzeichnis

Ribosomen keine Zellorganellen

So weit ich informiert bin sind die Ribosomen nicht als Zellorganellen anzusehen! Sie besitzen keine Membran (eine derartige Kompartimierung ist ein wesentliches Merkmal für eine Zellorganelle) und es handelt sich jediglich um einen "sehr großen" Enzymkomplex. Ich denke das ist in dem Artikel Zelle ein wenig missverständlich gegliedert, meiner Meinung nach sollte dies korrigiert werden.

Ansonsten aber ein super Artikel, wunderschön verlinkt!!

Eukaryont - Eukaryot?

Eukaryonten, aber eukaryotisch? ist das inkonsequent oder gibts da nen Grund für?

Historisch, denk ich. |-)

demokratische rechtschreibprüfung: eukaryonten haben einen leichten vorsprung (3000 treffer) vor den eukaryoten (2300 treffer). dafür belegt wikipedia mit den eukaryonten platz eins ;-) --Sebastian 16:05, 3. Dez 2002 (CET)

Die Schreibweise Eukaryonta ist etymologisch nicht exakt und sollte daher vermieden werden. Eukaryota setzt sich zusammen aus dem Wort eu (griechisch echt, gut) und karyotos (griechisch: mit einem kern versehen).

Eine Goolge Suche liefert erfreulicherweise dann auch rund 240000 Treffer für Eukaryota aber mit 237 nur ein Tausendstel davon für Eukaryonta.

Das wurde mal geändert, früher gab es im Deutschen häufig die Version mit n, inzwischen hat man aber -- wie im Englischen -- nur noch Prokaryoten und Eukaryoten --Pinguin.tk 15:37, 8. Jun 2004 (CEST)

Zellwände oder nicht - Zellaufbau

da stimmt zumindest sprachlich etwas nicht: Wenn tierische Zellen keine Zellwände habe, warum laufen sie dann nicht auseinander? Aus dem Insulinstoffwechsel und dem Immunsystem erinnere ich mich, dass tierische Zellen von Zellwänden aus Protein umgeben sind, in die spezialisierte Proteine für den Stoffwechseltransport durch die Membran sorgen. Cellulose ist bei tierischen Zellen natürlich nicht vorhanden. Zumindest sprachlich müsste das klarer gefasst werden.

Was mir auch gerade auffällt: Wenn schon die Pflanzenzelle detailliert beschrieben wird, sollte auch die so tierische Zelle nicht nachstehen, da ja zwei ganze Absätze im Text den Unterschieden gewidmet werden.

Ciao

Dass die Pflanzenzelle noch mal einen eigenen Abschnitt erhalten hat liegt daran, dass das vorher ein eigener Artikel war, der hier integriert wurde. Vieles ist daher doppelt erwähnt. Wie man das genau lösen könnte weiß ich noch nicht- ideal ist es so aber nicht, das stimmt.
Tierische Zellen haben _keine_ Zellwände. Sie werden als Zellverband zum Beispiel durch die Extrazelluläre Matrix stabilisiert und zusammengehalten, vielleicht meinst du das mit "Zellwand aus Protein"? Der Stoffwechseltransport über die Membran wird z. B. von Membranproteinen übernommen. Nina 21:20, 21. Nov 2004 (CET)

beachte tierische zellen und pflanzliche zellen besitzen eine zellmembran aus lipiden, Poteinen etc. pflanzliche zellen bilden zudem eine zellwand (!) aus welche aus mehreren schichten bestehen kann. zentraler bestandteil ist hier die cellulose, die durch verschiedene andere biomoleküle verknüpft wird. die oben angesprochene extrazelluläre membran ist eine zusäzliche struktur in vielzelligen organismen welche die gewebebildung ermöglicht. hier sind die zellen z.b. verankert. zählt aber nicht zur zellmembran

Zellgrafik

Hallo liebe biomenschen!

Ich bin grade dabei eine neue grafik zu diesem artikel zu machen. Meine vorlage dabei ist die wunderschöne zelle die man unter [1] sehen kann. Ich wollte jetzt mal wissen, ob ich auf dem richtigen weg bin und ob sich in meine grafik schon fehler eingeschlichen haben bzw. ob die vorlage evtl. fehlerhaft ist.

Lohnt es sich weiter zu machen?? --Horst Frank 23:12, 23. Dez 2004 (CET)

Auf jedenfall würde ich sagen! Das Bild sieht perspektivisch und von den Farben sehr stimmig aus. Wird wohl später schwierig trotz der Fülle an Organellen die Übersicht nicht verschwinden zu lassen. --Muffin 10:18, 7. Jan 2006 (CET)

da ist ein fehler: um den zellkern, diese struktur, die ist perspektivisch falsch, diese "schächte" müssten anders aussehen, wenn man von der seite guckt, ausserdem wird ddie grafik an sich schwierig es gut hinzu kriegen wen du so weitermachst, hör lieber auf

Irrtümer über Prokaryoten

Ich habe deshalb (neben ein paar stilistischen Änderungen) entsprechende Korrekturen im Artikel vorgenommen. -- Brudersohn 18:03, 31. Dez 2004 (CET)

Definition Alge

Hallo und Guten Tag, Zum gegenwärtigen Stand des Artikels werden die Algen unter dem Begriff der Eukaryonten genannt. Nach meiner bisherigen Kenntnis sind Blaualgen aber prokaryont. Bin ich da auf dem falschen Weg?

Hallo Anonymus. Ja, du bist auf dem falschen Weg. Blaualgen werden nämlich nicht mehr zu den Algen gerechnet, und zwar weil sie keine Eukaryoten sind. Sie werden schon seit langem zu den Bakterien gezählt (Cyanobakterien). Man teilt heute alle Lebewesen in drei Domänen ein: Archaeen, Bakterien und Eukaryoten. Diese Domänen sind klar durch die Eigenschaften ihrer Angehörigen getrennt. Prokaryoten werden niemals mit Eukaryoten zusammen in ein Taxon gesteckt. Also beschränkt man auch den Begriff Algen auf Eukaryoten und schließt die prokaryotischen Cyanobakterien aus. Der Ausdruck Blaualgen ist längst veraltet. --Brudersohn 16:08, 17. Okt. 2006 (CEST)
Hallo Brudersohn, bist Du Dir bei der Nomenklatur da ganz sicher? Bezüglich der Zuordnung zu Pro- und Eukaryonten hast Du natürlich recht, aber ich war der Meinung, das die Blaualgen schon noch so heißen, zumindest habe ich das Wort Blaubakterien noch nie gehört. "Algen" wären demnach schlicht keine taxonomische Einheit - ähnlich wie die Begriffe Würmer oder Bäume. Selbst auf die Eukaryonten beschränkt heißt Alge ja eigentlich nur "Im Wasser lebender Organismus mit Photosynthese". Rotalgen haben mit Grün oder Braunalgen nicht wirklich was zu tun. Bin aber kein Algenexperte, das ist nur das, was vom Studium hängengeblieben ist. --Dietzel65 18:09, 17. Okt. 2006 (CEST)
Hallo Dietzel65. Tatsächlich ist der Ausdruck Blaubakterien nicht gebräuchlich, man verwendet statt dessen den Ausdruck Cyanobakterien. Und Du hast recht, wenn Du darauf hinweist, dass im Begriff Algen Taxa von Eukaryoten zusammengefasst werden, die systematisch sehr weit auseinanderstehen. Aber man beschränkt sich wegen des tiefen Grabens zwischen Eukaryoten und Prokaryoten beim Begriff Algen auf Eukaryoten. Deine Definition müsste also ergänzt werden zu „Im Wasser lebender eukaryotischer Organismus mit Photosynthese“. Zumindest ist das in der Wikipedia so gehandhabt, lies mal den Artikel Alge. Gruss --Brudersohn 19:18, 17. Okt. 2006 (CEST)
Und noch zwei Anmerkungen dazu: Erstens müssten nach Deiner Definition auch die Bakterien mit anoxygener Photosynthese unter den Begriff Algen fallen oder man müsste die Definition umwandeln in „Im Wasser lebender Organismeus mit oxygener Photosynthese“. Zweitens würden nach Deiner Definition die Organismen, die zwar oxygene Photosynthese betreiben und keine Pflanzen sind, aber nicht im Wasser leben, nicht zu den Algen zu rechnen sein, also etwa die Algen auf Steinen, Baumrinden und in Flechten. Ich denke, wir belassen es bei der Definition, wie sie im Artikel Alge verwendet wird. --Brudersohn 22:57, 18. Okt. 2006 (CEST)

Verbesserungen des Artikels

an der seite sollte noch einiges generelles verbessert werden. zunächst sollten zum beipiel die zellorganellen aufgelistet werden und nicht nur deren inhalt(zellkern)


Plastiden kommen nicht nur in Photosynthese betriebenden Zellen vor. Plastiden sind Chloroplasten, Amyloplasten usw.... nur Chloroplasten haben Chlorophyll und können Photosyntese betreiben. Die Kartoffel hat sehr viele Amyloplasten, also auch Plastiden, betreibt aber keine Photosynthese. Sollte im Artikel verbessert werden (Der vorstehende, nicht signierte Beitrag stammt von 87.123.145.8 (Diskussion • Beiträge) 10:30 12.Nov. 2007 (CET)) --Roo1812 13:10, 12. Nov. 2007 (CET)

Das steht so in etwa schon im Artikel drin. Es wird nur etwas ausführlicher auf die Chloroplasten eingegangen. --Roo1812 13:10, 12. Nov. 2007 (CET)
Dieser Satz steht wörtlich im Artikel: "Plastiden existieren nur in Eukaryoten, die Photosynthese betreiben, also Pflanzen und Algen." und ist definitiv falsch. Man müsste Plastiden in diesem Fall durch Chloroplasten ersetzen. Wie gesagt, Plastiden ist ein Sammelbegriff und z.B. Amyloplasten kommen auch in Zellen vor, die keine Photosynthese betreiben.(Der vorstehende, nicht signierte Beitrag stammt von 87.122.213.193 (Diskussion • Beiträge) 23:57, 18. Nov. 2007) --Roo1812 08:41, 19. Nov. 2007 (CET)
Plastiden existieren nur in Eukaryoten... Ja, dieser Satz steht im Text. Und er stimmt. Plastiden ist ein Sammelbegriff - wie Du rictig feststellst - für Zellorganellen, die man nur in Pflanzen und Algen findet. Und die betreiben bekanntlich Photosynthese. Photosynthese bezieht sich hier also auf den ganzen Organismus (Eukaryot) und nicht auf die einzelne Zelle, die im Zweifelsfall mit der Photosynthese wenig am Hut hat. Viele Grüße --Roo1812 08:41, 19. Nov. 2007 (CET)
Ganz so eindeutig ist es vermutlich nicht: Es gibt ja parasitisch lebende Samenpflanzen, die keine Photosynthese treiben. Ich vermute aber, dass die trotzdem Plastiden haben. Was die Auflistung der Organellen angeht: Die gibt es auch im Artikel Organell, der gerade hier im Review steht. In wie fern mach es Sinn, das hier nochmal zu doppeln? --Dietzel65 09:59, 19. Nov. 2007 (CET)
Mal abgesehen von diesen "Exoten" soll wohl das Grundsätzliche rüberkommen: Pflanzen haben Plastiden, Tier und Pilze nicht, genausowenig die Prokaryoten. Und das alles nochmals zu doppeln macht bestimmt keinen Sinn und gibt im Zweifelsfall nur einen Redundanz-Baustein. Es geht hier wohl eher um die Regeln, nicht um die Ausnahmen. LG --Roo1812 11:19, 19. Nov. 2007 (CET)


Was ich noch gerne als kleinen Punkt anmerken würde ist folgendes. Im Artikel wird von einer "semipermeablen Membran" gesprochen. Dieser Begriff ist veraltet und wird meines Wissens nach nichtmehr benutzt. Denn wörtlich übersetzt bedeutet semi soviel wie halb. Jedoch ist eine Zellmembran nicht "halbdurchlässig" sondern die Durchlässigkeit der Membran ist abhängig von der Polarität eines Stoffes. Von daher würde ich den Begriff "selektiv permeabel" vorziehn, was soviel bedeutet wie "auswählend durchlässig". --Chiffre 21:44, 16. Jan. 2008 (CET)

Entdeckung der Zellbestandteile

Ich wuesste gerne, wann folgende Zellbestandteile entdeckt wurden. (es reicht ung., aber mit Jahreszahl waere am besten)

Zellplasma, Zellkern, Kernkoerperchen, Mitochondrium, Vakuole, Chlorplast, Dictysom, raue Endoplasmatisches Retikulum

Danke Jouline

Gibt es "komplexe Zellen"?

Guten Tag.

Ich habe mal von "komplexen Zellen" gehört.

Meine Google-Suche ergab etwas in Richtung Zellen der Sinneswahrnehmung und/oder Gehirn - vielleicht gibt es die ja auch noch woanders. Meine Kenntnisse in Biologie reichen leider nicht aus - wer kann das erklären und in den Artikel packen (wenn es denn sinnvoll ist). Danke. --Thobo 14:14, 16. Nov 2005 (CET)

Komplexe Zellen existieren im Gehirn (Ich kann allerdings nicht ausschließen das auch andere Zellen als komplexe Zellen bezeichnet werden). Sie spielen bei der Verarbeitung visueller informationen eine wichtige Rolle (Sie verrechnen durch synaptische Integration die von den einfachen Zellen (i.Engl. simple Cells bzw. Complex Cells - siehe Principles of Neural Science (Kandel, Schwartz, Jessel) kommenden Signale, sodass u.a. Linien, Kanten etc. erkannt werden werden können.Ich denke es macht in einem Allgemeinen Artikel zur Zelle jedoch wenig Sinn, hochspezialisierte Zellen und ihre Funktion zu diskutieren, hierfür sollte (falls es nicht schon existiert, habe nicht nachgesehen) einen eigenen Artikel geben. --Sunriser 14:10, 3.3.2008 (CET)

Die Zelle und die Evolution

Von Interesse ist sicher auch die Nennung der Evolutionstheorien, die das Entstehen der ersten Zellen zu erklären versuchen. Mehr in der englischen Wikipedia: "Origin of first cell".

Was nun: 10-100 Billionen oder 1014 bis 1015?

Direkt zu Anfang der Seite steht zB 10-100 Billionen (also 1013 bis 1014), was nicht zum Text in der folgenden Klammer passt. Soll das so sein? --WPview 15:45, 26. Jan 2006 (CET)

Habe es auf 1013 bis 1014 geändert, was den tatsächlichen Zahlen entspricht, 1015 ist zu hoch. --Brudersohn 10:19, 30. Jan 2006 (CET)

Anzahl der Zellen im mneschlichen Körper: Hierstimmt etwas ganz und gar nicht. Der menschliche Körper soll etwas 10^14 Zellen haben. Bei einem menschlichen Körpervolumen von ca 70l sind das 700µm^3 pro Zelle, woraus sich ein Durchmesser von ca. 11µm pro Zelle errechnet. Auf der www.zytologie-online.net liest man nach, dass menschliche Körperzellen bis zu 6000 Mitochondrien haben, im Schnitt 2000/Zelle, wobei ein Mitochondrium ca. 0,8 - 4,9 µm lang ist. Nimmt man also 2000 0,8 µm lange Mitochondrien in eine Reihe, erhält man 1600µm bei einem angeblichen gersamten Zelldurchmesser von 11µm!!! Ich gehe jedoch davon aus, dass weder die Angaben über zahl und Durchmesser der Mitochondrien, noch über die Anzahl der Zellen im menschlichen Körper korrrekt sind. (Ich hoffe, es wird nicht überall in der Biologie so gearbeitet

-)!)

Ich komm beim VOLUMEN des Menschen auf ca. 200 Liter - ganz grob geschätzt (HxBxT). Und damit sehen die Dimensionen wieder etwas anders aus... --Roo1812 10:43, 6. Jul 2006 (CEST)

Ein Volumen von 70 Litern wäre (wenn ich mich nicht vollkommen täusche) eine Größe von 10 cm x 10cm x 70 cm - recht kleiner Mensch... [äh! deiner rechnung entsprechen 7 Liter!!!] Und zum Thema Mitochondrien und Zelle - schau Dir mal eine Packung Erbsen im Laden genauer an. Die Packung hat ein Volumen von schätzungsweise 500 ml, eine Höhe von vielleicht 15 cm und eine Erbse ist geschätze 0,7 cm groß. Nach Deiner Rechnung bekommt man also etwas über 20 Erbsen in die Packung. Aber zum Glück gibt es ja noch weitere Dimensionen, so dass sogar mehrere Hundert davon in die Packung passen, obwohl sie aneinander gereiht viel länger als 15 cm wären. Und wenn man sich etwas anstrengt, dann bekommt man auch noch ein paar Bohnen in der Erbsenpackung unter. In die Zwischenräume passt jede Menge Sand und wenn man mal davon absieht, dass die Erbsen aufquellen, könnte man sogar auch noch ein gewisses Volumen Wasser mit reinpacken... Übrigens wird in der Biologie häufig so gearbeitet, dass wir nicht so eindimensional denken ;-) Viele liebe Grüße --Roo1812 08:05, 7. Jul 2006 (CEST)

Ja, so kann man sich täuschen. 10 cm x 10 cm x 10 cm ist ein Liter, das Siebenfache also 7 Liter und nicht 70 Liter wie du meinst! Wenn man deine Rechenart richtig anwendet, müsste der Mensch 10 cm x 10 cm x 700 cm groß sein, und das kommt dann mit 70 Litern hin, allerdings hätte er eine recht sonderbare Gestalt. Im Übrigen kommt man schon mit der einfachen Überlegung, dass das spezifische Gewicht von Menschen etwa 1 g/cm3 und das mittlere Gewicht 70 - 80 kg ist, auf ein Volumen von 70 - 80 Litern, wovon allerdings nur ein Teil zellerfüllt ist. - Die Rechnung mit der Erbsenpackung ist völlig abstrus, aber wir wollen hier ja Menschen und nicht Erbsen betrachten. -- Brudersohn 22:20, 10. Jul 2006 (CEST)
200 Liter für das Volumen eines Menschen! Ja, das gibt es. Aber Menschen mit einem Körpergewicht von 200 kg sind glücklicherweise (wegen der Besorgnis über deren Gesundheit) nicht so häufig. Ich meine, wir sollten hier lieber durchschnittliche Menschen betrachten. -- Brudersohn 22:27, 10. Jul 2006 (CEST)
Mea culpa! Mathe war noch nie meine große Stärke :-( Mit der Erbsenpackung wollte ich eigentlich klarmachen, dass eine Zelle (Packung) jede Menge Inhalt haben kann, obwohl der Inhalt aneinandergereiht von der Länge her scheinbar nicht reinpassen kann. Und es steht wohl ausser Frage, dass eine Zelle recht vollgepackt ist. --Roo1812 08:24, 11. Jul 2006 (CEST)
Alles klar! Wir sind uns einig! -- Brudersohn 17:54, 11. Jul 2006 (CEST)
Das freut mich. Liebe Grüße --Roo1812 10:05, 12. Jul 2006 (CEST)


Lieber Brudersohn & Roo1812,

zur Klärung der Streitfrage bezüglich der Zellzahl hier ein Angabe aus einer - so denke ich - seriösen Quelle: Gesamtzahl der Zellen des Menschen ca. 1014 (100 Billionen)! Die Größe einer menschlichen Zelle ist enorm variabel und schwankt von 3-5 µm (Spermium ohne Schwanz (*)), über 30-50 µm (Leberzelle) bis 100-120 µm (Eizelle).

Hier die Quelle: Konrad Kunsch und Steffen Kunsch: Der Mensch in Zahlen. Eine Datensammlung in Tabellen mit über 20.000 Einzelwerten, Spektrum Akademischer Verlag, Gustav Fischer, ISBN 3-8274-0902-0 ([2]).

(*) ...der Kopfteil (eigentl. ZELLE) bemisst sich hierbei auf ca. 5 µm x 3 µm, während der Schwanzteil mit dem Geißelapparat rund 50 µm lang ist!

Übrigens: die Anzahl der Mitochondrien in einer Nervenzelle beläuft sich lt. derselben Quelle auf bis zu 10.000 Stück!

Anmerkung: interessanterweise gibt Bill Bryson in seiner (A) Short History of Nearly Everything (Kap. 24, S. 450) die enorme Zahl von 10.000 Trillionen Zellen für einen menschlichen Körper an, wobei im englischsprachigen i.d.R mit einer "trillion" die Zahl 1012 gemeint ist, also 10.000.000.000.000.000) - also 100 mal mehr als Kunsch & Kunsch angeben...!

Grüsse, Bertonymus 17:19, 17. Jul 2006 (CEST)

Hallo Bertonymus. Danke für deine Hinweise. Beide von dir genannten Quellen liegen mir vor und ich hatte Kunsch, Kunsch in dieser Frage auch zu Rate gezogen. Bill Bryson ist selbstverständlich keine Originalquelle, er hat ja nur für sein Buch bei Anderen recherchiert (was dabei herausgekommen ist, finde ich übrigens köstlich, wie auch seine anderen Bücher, die Reisebücher!). Seit ich Bill Brysons Buch gelesen habe, steht außer etlichen anderen Anmerkungen im Buch neben der von dir zitierten Angabe zur Zellzahl mein Protest. In der Übersetzung ins Deutsche steht übrigens die Zahl in Ziffern ausgeschrieben (eine 1 mit 16 Nullen). Jedenfalls, wie es denn so ist: Gezählt hat keiner die Zellen eines Menschen, man kann nur aus verschiedenen Daten schätzen und hochrechnen, und da kommt man nicht auf 1016. Ich denke, mit unseren Angaben liegen wir einigermaßen richtig. Gruß -- Brudersohn 21:32, 18. Jul 2006 (CEST)

Berechnung der Zellzahl im menschlichen Körper

Hallo Brudersohn, stimme dir voll und ganz zu sowohl mit Bill Bryson, als auch damit, dass wir mit unserer Einschätzung ziemlich gut liegen. Um dies aber noch ein wenig zu untermauern, habe ich noch ein bißchen recherchiert und gerechnet:
folgende Angaben habe ich hierbei in den US-Wiki-Books für die Größe von eukaryotischen Zellen gefunden: 10 - 30 µm: most Eukaryotic animal cells (Quelle: http://en.wikibooks.org/wiki/Cell_biology:Size_of_cells)

Daraus ergeben sich folgende einfache Berechnungen: => 10-30 x 10-6 M = 1-3x 10-5 M = durchschnittl. 2 x 10-5 M Kugel-Durchmesser; da Zellen in vivo ja meist nicht perfekt rund sind und so die Kugelzwischenräume in Geweben gefüllt sind, gehe ich der Einfachheit halber von einem Zell-Würfel mit 10 µm Kantenlänge (1 x 10-5 M ) als Durchschnittszelle im menschlichen Körper aus (sicher sind viele Gewebszwischenräume auch mit Matrixsubstanzen (Kollagen etc) gefüllt...).

Auf einen Meter (Kantenlänge des Würfels) kommen demnach 100.000 Zellen. Hieraus ergibt sich für einen Kubikmeter 100.000 x 100.000 x 100.000 Zellen = 1x 1015 Zellen/m3.

Bei einem (geschätzten) Volumen von 70-80 L (=0,07-0,08 m3) sollte ein Mensch rund 7-8x 1013 (aufgerundet 1x 1014) Körperzellen aufweisen, also eine Zahl die ziemlich genau mit der Angabe im Kunsch & Kunsch übereinstimmt!! Also: 10 - 100 Billionen Zellen (1013 bis 1014) scheint tatsächlich eine zuverlässige Angabe und sollte m. E. nun wieder in den Artikel eingeführt werden!

A propos Bryson: was dieser m. E. in seinem Buch auf S. 457 (engl. Orginalausgabe) wunderbar beschrieben hat ist die unglaubliche Dynamik und irrwitzige Geschwindigkeit mit der molekulare Vorgänge in einer zelle ablaufen! Ich denke man sollte hierauf im Artikel auch eingehen, da sonst - gerade auch angesichts wunderschöner Schnittbilder - leicht eine zwar anschauliche aber leider auch ziemlich falsche (undynamische bzw. statische) Vorstellung von einer Zelle bzw. der darin ablaufenden Vorgängen entsteht (so ähnlich wie es beim Atom der Fall ist, bei dem sich jeder aufgrund eines falschen Modells eine Art Mini-Planetensystem vorstellt...)! Was meinst du?

Was mich interessieren würde, aus wievielen Atomen besteht denn eine durchschnittliche Zelle im menschlichen Körper??

Gruss, Bertonymus 11:42, 19. Jul 2006 (CEST)

Hallo Bertonymus. OK, da sollten wir die Frage der Anzahl an Zellen im Menschen - wenigstens vorläufig - als erledigt ansehen. Du hast aber völlig recht, dass die fast unvorstellbare Dynamik in einer Zelle nicht befriedigend dargestellt ist, es aber sein müsste. Schon bei der Vorstellung des relativ einfachen Vorgangs der Replikation eines Bakterien-DNA-Moleküls wird mir schwindelig, daneben läuft aber noch so vieles weitere ab und in Eukaryoten-Zellen ist es noch viel komplizierter. Aber man muss versuchen, wenigstens eine vage Vorstellung davon zu bekommen und zu vermitteln. Mein Vorschlag: Versuch es doch einmal! Das wäre sehr verdienstvoll. Gruss -- Brudersohn 23:36, 19. Jul 2006 (CEST)
Dem kann ich mich nur anschliessen. Zum Thema Geschwindigkeiten wäre vielleicht neben den molekularen Mechanismen auch andere Dinge wie die Reizweiterleitung interessant - auf der anderen Seite fürchte ich fast, dass das den Rahmen dieses Artikels sprengen würde, verschiedene Aspekte der Dynamik von Zellen näher zu betrachten. Stimmt schon, es wird einem leicht schwindelig, wenn man sich mal versucht zu überlegen, was E.coli so leistet, wenn es sich alle 20-30 min verdoppelt... Viele Grüße --09:25, 20. Jul 2006 (CEST)

Sorgenloses Komma

Das ist ja schön! Ein Komma wurde entsorgt, nun haben wir ein sorgenloses Komma.


funktionelle Einheit

Im ersten Satz wird die Zelle als funktionelle Einheit bezeichnet. Dies ist falsch. Zellen sind mikroskopisch sichtbar und damit Struktur (strukturelle Einheit). Daraus folgt nicht automatisch die funktionelle Einheit. Funktion hat einen Bezug zu Aufgaben außerhalb (der Zelle). Und da ist die einzelne Zelle nur im Idealfall eine funktionelle Einheit. Meist erfüllen mehrere Zellen eine Funktion (z.B. Muskel) oder eine Zelle ist an mehreren Funktionen bezeiligt (Z. B. Zellen der Leber oder jene im Blut). siehe auch Lernen Stichwort Großmutterzelle. Der Fehler Struktur und Funktion ist ebenfalls auch beim Zellkompartiment zu finden. Laut Definition wird dies als funktioneller Teil bezeichnet und dann werden als Beispiel strukturelle Teile benannt.

Es gibt in der Biologie keinen Begriff für eine funktionelles Teil. Warum ? Weil eben der Organismus nicht vom Mensch konstruiert wurde, es existiert also vorab kein funktioneller Bauplan. Aus der Anatomie (also der Struktur) wird Stück für Stück die Funktion abgeleitet. Dies ist falsch herum, aber leider geht es nicht anders. Und da wird eben vorschnell der Struktur eine Funktion zugeordnet. Sollte kein Einspruch erfolgen, werde ich aus der Definition die Stelle funktionelle Einheit löschen. --straktur 08:12, 7. Apr 2006 (CEST)

Entwurf:
Die Zelle (lateinisch cellula = kleine Kammer, Zelle) ist die strukturell erkennbare Einheit aller Lebewesen. Zellen sind an sich lebensfähig und bilden eine funktionelle Einheit. Bei Mehrzellern jedoch haben die Zellen ihre Selbständigkeit durch den Effizienzdruck mittels Arbeitsteilung (Spezialisierung) aufgegeben. Bei Mehrzellern sind die Zellen evolutionsbedingt strukturell sichtbar, funktionell nicht. Meist erfüllen viele Zellen eine Funktion oder Teile der Zelle erfüllen mehrere Funktionen.--straktur 00:09, 13. Apr 2006 (CEST)

Werde am 14.7.2006 aus den ersten Satz wiederholt entfernen „und funktionelle“. Der Satz lautet dann wieder: Die Zelle (lateinisch cellula = kleine Kammer, Zelle) ist die strukturell erkennbare Einheit aller Lebewesen. Bei Einwände gegen diese Änderung, bitte Kommentar hier anfügen. --straktur 08:36, 11. Jul 2006 (CEST)

Dann sollte man mindestens auch den nächsten Satz noch entsprechend mit umgestalten, so dass man zwischen Einzellern (für die IMHO strukturelle und funktionelle Einheit zutrifft) und Mehrzellern unterscheidet. Gruß --Roo1812 09:11, 11. Jul 2006 (CEST)

Einverstanden. Vorschlag: Machen wir es gemeinsam. Für alle Lebewesen gilt: Die Zelle ist strukturell als Einheit erkennbar. Bei den Einzellern gilt außerdem: strukturelle und funktionelle Einheit. --straktur 16:27, 11. Jul 2006 (CEST)
Die Einleitung sieht doch jetzt für mich ganz in Ordnung aus - aber wie sieht es mit dem ersten Satz in den Grundlagen aus ? Jede Zelle stellt ein in sich geschlossenes, eigenständiges und selbsterhaltendes System dar. Wenn ich mich recht erinnere und wenn folgender Artikel richtig ist, dann ist eine Zelle kein geschlossenes System. Schliesslich gibt es sowas wie Exo- und Endocytose...Und im zweiten Satz steht auch direkt Sie ist in der Lage, Nährstoffe aufzunehmen,... Viele Grüße --Roo1812 08:20, 19. Jul 2006 (CEST)

Stimmt, bei den Grundlagen sind Fehler, eine Zelle ist ein geordnetes System. Daraus resultiert laut 2. Hauptsatz der Thermondynamik, daß die Zelle ein offenes System sein muss. Ständig wird wegen des Energiebedarfs dieser optimiert, die Zelle reagiert auf Umweltveränderungen. Und die Selbständigkeit haben die Zellen in Vielzellern verloren - siehe Spezialisierung. Dort überlege ich mir gerade eine Formulierung.--straktur 09:59, 19. Jul 2006 (CEST)

Totaler Zellenaustausch vorstellbar? In welchem Zeitraum?

Hallo, ich als Laie hätte gern eine Aussage darüber (Romanrecherche), inwiefern durch Zellabsterben und Ersetzen sich ein menschlicher Körper komplett "austauscht". Mit anderen Worten: Innerhalb welches Zeitraumes hat sich ein erwachsener menschlicher Organismus derart regeneriert (Zellzyklus durchlaufen), dass keine Zelle gegenüber einem Anfangsdatum überlebt hat? Kann es sein, dass ein Individuum aus dem Jahre 2000 sechs Jahre später so gut wie keine seiner alten Zellen mehr aufweist, demnach einen "unsichtbaren Tod" erlitt, also eine Kopie seiner selbst darstellt? Ich denke mal, dass Gehirnzellen dauerhaft überleben (welche Zelltypen bleiben von Geburt bis zum Tod unangetastet), aber kennt jemand eine Schätzung in Prozent, in welchem Zeitraum wieviel Zellmasse abgestorben und ersetzt wurden ist?

Gruß, Frank Rahde 14:08, 22. Apr 2006 (CEST)

Da liegt anscheinend eine Verwechslung vor: Man sagt, dass innerhalb von 7 Jahren fast alle ATOME des Körpers ausgetauscht seien bist auf einen Rest von ca. 1 Promille, die es im allgemeinen Fließgleichgewicht nicht erwischt hat. Das hat mit dem ständigen molekularen Auf- und Abbau im Stoffwechsel zu tun. ABER: davon sind nicht die Zellen als Struktur betroffen ! D.h. die meisten Zellen bleiben, wo und was sie sind, erneuern aber ihre Substanz ständig auf der molekularen Ebene.
Natürlich sterben dazwischen heraus auch immer einzelne Zellen ab. In manchen Geweben werden sie ersetzt, in anderen nicht oder kaum. Blutzellen werden z.B. ständig neu gebildet und ersetzen abgestorbene; im Gehirn werden kaum Zellen neu gebildet, einige aber nach neuesten Erkenntnissen schon. --Kursch 01:13, 23. Apr 2006 (CEST)
Danke für den Hinweis (wo kann ich genaueres über den atomaren Austausch in Bezug auf den Körper in Wikipedia nachlesen?)! Im Artikel erfährt man leider keine Schätzung, aus wie viel Atomen eine typische Zelle besteht (bzw. der gesamte Körper). Wenn nach 7 Jahren fast alle Atome ausgetauscht worden sein sollen, wären doch auch die davon betroffenen Zellen nicht mehr dieselben, zumindest "stofflich". Die Zellteilung und der Stoffwechsel verändern/erneuern doch die Zelle, sie bleiben nur an ihrem Platz in der Struktur, richtig verstanden? Frank Rahde 09:02, 25. Apr 2006 (CEST) (ein Soziologe auf Abwegen)

Umbau

Was soll da umgebaut werden ?--straktur 20:35, 26. Mai 2006 (CEST)

Ich finde den Aufbau des Artikels in der englischen Version sehr gut. Viele Aspekte, die dort behandelt werden fehlen in diesem. Außerdem wollte ich diesen Artikel gern nach der Überarbeitung zur Lesenswert-Kandidatur antreten lassen. --Leuchtbakterienenzym 10:28, 29. Mai 2006 (CEST)

Ich schlage vor, die „Entdeckungsgeschichte der Zelle“, ein bisher leeres Kapitel, im Artikel Zellbiologie (Cytologie) einzustellen. Einerseits könnte dies den ohnehin schon sehr langen Artikel über die Zelle entlasten, andererseits ist die Entdeckungsgeschichte der Zelle, ihrer Funktionen und Organellen, im Cytologie-Artikel bereits grundgelegt und überschneidet sich ohnehin weitgehend mit der Geschichte der Cytologie. mfg--Regiomontanus 16:10, 17. Aug 2006 (CEST)


Ein paar Hinweise zum geplanten Umbau: - Ribosomen haben keine Membran und sind daher per Definition keine Organellen. (Ist im Artikel Organellen und im englischen cell Artikel leider auch falsch). Für Zentriolen gilt das selbe.

- Organellen = membrangebundene Bestandteile sowie Zellskelett gibt es nur in Eukaryonten (Im Gegensatz zu Ribosomen, die gibt's auch bei den Prokaryonten). Daher wäre es logisch die als Unterkapitel der eukaryontischen Zelle zu bringen.

- Der Unterschied von Pro- und Eukaryonten ist nicht die Kernmambran, sondern der Kern an sich.

- Bei Enstehung der Zelle wäre ein Link auf Endosymbiontentheorie gut. Gruß, --Dietzel65 13:32, 7. Okt 2006 (CEST)

Danke für den Hinweis! Hab ich grad nicht mit gedacht. Allerdings hab ich auch ziemlich viel um die Ohren und kann mich schon seit ner Weile nicht mehr um den Artikel kümmern. Wird sich hoffentlich bald ändern. Danke nochmal. --Leuchtbakterienenzym 14:06, 8. Okt 2006 (CEST)

Wieviele Informationen enthält die DNA einer Zelle?

Hallo, in einer Diskussion mit Freunden kam die Frage auf, ob eine Zelle die genetischen Informationen für den kompletten Körper enthält oder nur die Informationen trägt, die für die Stoffproduktion und Zellteilung nötig sind? Ich finde, dass die Antwort für einen Laien (wie ich es bin) in einem Lexikoneintrag für das allgemeine Verständnis wichtig ist. 84.56.183.156 13:10, 24. Aug 2006 (CEST)

Es ist so, dass die DNA einer Zelle die gesamte genetische Information des Organismus enthält. Es sind lediglich nur die entsprechend gebrauchten Abschnitte der DNA aktiv, d.h. es wird nur ein Teil abgelesen und die Information genutzt. Bei Einzellern ist es ja auch so, dass sie praktisch unsterblich sind, da nach einer Teilung der Einzeller zweimal vorhanden ist. Bei Pflanzen gibt es auch ein Phänomen, das man Omnipotenz nennt. Trennt man zum Beispiel beim Apfelbaum oder Rosenstrauch (es funktioniert allerdings nicht bei jeden beliebig kleinen Teil) einen Ast oder Zweig ab, so können sich Zellen von der Sprossachse zur Teilung anregen und bei entsprechender Wasserversorgung entstehen am unteren Abschnitt neue Wurzeln. Im Tierreich funktioniert das nicht so oft. Bei Menschen geht das glaube ich mit Stammzellen, dass man daraus mit entsprechender Behandlung von bestimmten Hormonen eine neue Niere oder ein neues Ohr züchtet. Ob das wahr ist, kann ich nicht genau sagen. Beantwortet das deine Frage? Und ist es einfach genug ausgedrückt, oder hättest du es lieber spezieller mit mehr Fachausdrücken? --Leuchtbakterienenzym 13:58, 24. Aug 2006 (CEST)
um noch ein paar Fakten zu nennen: die DNA des Bakterium Mycoplasma genitalium enthält ca. 500 Gene, das Darmbakterium Escherichia coli besteht aus etwa 5000 und im Menschen sind ungefähr 25000 Gene kodiert. Falls deine Frage eher in diese Richtung ging. --Leuchtbakterienenzym 14:30, 24. Aug 2006 (CEST)
Die DNA der Spezies Mensch ist ausgelesen. Eine enorme Leistung. Und doch war die Enttäuschung groß. Reicht dies, um alle Details zu determineren ? Nein. Da fehlt eine prägende Komponente in der Ontogenese. --straktur 22:38, 24. Aug 2006 (CEST)

Vergleichstabelle

Sollte man, bzw. könnte man in die Tabelle, die pflanzliche und tierische Zellen miteinander vergleicht, nicht noch die Pilze mit einbringen? --Roo1812 08:40, 18. Okt. 2006 (CEST)

Abschnitt: Zellmembran oder auch Plasmamembran

Die Begriffe sind synonym zu verwenden. Ungeschickt formuliert. => ....Zellmembran, oder auch Plasmamembran genannt, ....

Unterscheidung von pflanzlicher und tierischer Zellen (Tabelle)

Folgender Fehler: Die Zellen stehen nicht über die Mittellamelle in Kontakt. Diese besteht v.a. aus Keratin und "klebt" die Zellen aneinander. Durch die Tüpfel (Durchbrüche in der Zellwand) verlaufen Plasmodesmen. Die ermöglichen direkten Stoff und Informationsaustauch zeischen Zellen. --91.89.125.95 21:00, 19. Okt. 2006 (CEST)

Ich finde Zellen total kompliziert ... und so was lernt man in der 11. :-P

== Abschnitt: Ribosomen keine Zellorganellen

So weit ich informiert bin sind die Ribosomen nicht als Zellorganellen anzusehen! Sie besitzen keine Membran (eine derartige Kompartimierung ist ein wesentliches Merkmal für eine Zellorganelle) und es handelt sich jediglich um einen "sehr großen" Proteinkomplex. Ich denke das ist in dem Artikel Zelle ein wenig missverständlich gegliedert, meiner Meinung nach sollte dies korrigiert werden.

Ansonsten aber ein super Artikel, wunderschön verlinkt!!

Zu: Grundlagen

Zwar ist es schon einmal auf dieser Diskussionsseite erwähnt worden, doch hat sich im Abschnitt "Grundlagen" - falls meine Vermutung stimmt, dass Prokaryoten nicht AUSSCHLIEßLICH Einzeller sind - ein Fehler eingeschlichen: "...Prokaryoten treten immer als Einzeller auf...."

Dank für den Hinweis! Habe es übersehen, aber jetzt korrigiert. Leider wird diese falsche Behauptung noch und noch wiederholt, ist offenbar nicht auszurotten. --Brudersohn 21:04, 16. Mär. 2007 (CET)

Euglena / Pantoffeltierchen?

Unter Vakuolen wird erwähnt, dass diese auch bei Pantoffeltierchen vorkommen, wobei in der Klammer auf Euglena verwiesen wird. Da ich mich erst seit kurzem mit der Zellbiologie beschäftige kenn ich mich nicht wirklich aus, aber handelt es sich bei Euglena nicht eher um ein Augentierchen und daher um ein Geißeltierchen und bei einem Pantoffeltierchen um Paramecium, also einem Wimperntierchen? Bin erst recht neu bei Wikipedia, aber würde mich freuen wenn das wer richtig stellen könnte, da die Seite ja für neue gesperrt ist, auch wenn es sich nur um eine Kleinigkeit handelt. Mfg --cleeb

Hallo cleeb. Du hast vollkommen recht und ich weiss nicht, wie das so hineingekommen ist. Habe es gleich korrigiert. Danke für den Hinweis! Gruß --Brudersohn 19:01, 25. Mär. 2007 (CEST)

Photosynthese oder Fotosynthese?

Hallo Roo1812. Im wissenschaftlichen Bereich wird im Deutschen das Wort Photosynthese mit Ph geschrieben. So wird es auch im übrigen Teil dieses Artikels und auch im bezogenen Lemma („Photosynthese“), worauf das Wikilink verweist, geschrieben. Die Schreibweise wurde dort auch schon ausreichend diskutiert. Es scheint mir deshalb nicht angebracht, immer wieder die Schreibweise in „Fotosynthese“ zu ändern. Gruß --Brudersohn 15:22, 2. Apr. 2007 (CEST)

Bilder

Jede mikroskopische Aufnahme sollte in ihrer Bezeichnung eine Angabe über den Vergrößerungsgrad enthalten. Ohne diese Angebe ist ein Größenvergleich von Eu- und Prokaryoten unmöglich.

Ja, die Größe der abgebildeten Objekte sollte ersichtlich sein, aber nicht durch Angabe eines „Vergrößerungsgrads“. Denn der ist je nach Darstellung des Bildes verschieden! Es muss ein Vergleichsmaß, etwa in Form eines Balkens mit Angabe von dessen Größe, in das Bild eingefügt werden. Dann wird der im selben Maß vergrößert oder verkleinert wie das Bild und die darin abgebildeten Objekte selbst. --Brudersohn 23:20, 5. Jun. 2007 (CEST)

Rolle der Zellmembran

Vielleicht sollte man im Artikel die Rolle der Zellmembran stärker betonen. Ohne die wäre eine Zelle ja nicht lebensfähig. Habe gerade von einem Versuch von Bruce Lipton gelesen, bei dem Zellen der Zellkern entfernt wurde, sie aber weiterhin arbeiteten wie zuvor und genauso auf Reize reagierten. Der Zellkern kann also nicht das "Monopol" auf die Steuerung der Funktionen haben. Evt. diese Theorie mit erwähnen?!

Dadurch wird ein Konzentrationsunterschied oder auch elektrochemisches Potential aufrechterhalten

Ein Konzentrationsunterschied muss kein elektrochemisches Potential nach sich ziehen, da der Konzentrationsunterschied auch zwischen ungeladenen Molekülen bestehen kann. Desweitern sind diese Bergriffe nicht synonym, sondern verhalten sich wie Ursache und Wirkung. Ein Konzentrationsgradient verursacht ein chemisches Potential. Ich bitte dies zu ändern, ist nur eine Kleinigkeit aber dann wird es exakter.

Ich hab es jetzt selber geändert. 89.204.150.128 11:13, 12. Sep. 2007 ans Ende gestellt & Unterschrift nachgetragen von --Roo1812 11:20, 12. Sep. 2007 (CEST)

Überarbeitung des Abschnitts „Grundlagen“

„Prokaryotische Zellen“ und „Prokaryoten“ wurden gleichgesetzt und bei Eukaryoten entsprechend. Das sind selbstverständlich verschiedene Begriffe und ich habe den Text entsprechend geändert. Weierhin wurde gesagt, Prokaryoten seien physiologisch sehr flexibel, und als Beispiele wurden einige extreme Umweltbedingungen genannt, unter denen Prokaryoten leben können. Das ist so nicht richtig: Die einzelnen Prokaryoten können nicht unter allen diesen Bedingungen leben, sondern es gibt jeweils einige Spezialisten, die nur einen oder wenige der extremen Umweltfaktoren tolerieren oder lieben. Sie können sich nicht durch hohe „Flexibilität“ allen extremen Bedingungen anpassen. Auch dazu habe ich den Text entsprechend geändert. Und schließlich ein Irrtum, der oft vorkommt: Das Genom von Prokaryoten besteht - abgesehen von Plasmiden - aus einem DNA-Molekül. Oder sagt man besser: Es ist auf einem DNA-Molekül durch die Basensequenz manifestiert? Jedenfalls aber kann man nicht generell sagen, das Nucleoid besteht aus nur einem DNA-Molekül. Das mag im Ruhezustand richtig sein, bei Wachstum und Vermehrung ist das DNA-Molekül ständig in Replikation (in der Regel sogar mehrfach zugleich), so dass in einem Nukleoid das DNA-Molekül wenigstens zum Teil in zwei- oder vierfacher Ausfertigung vorliegt. Kurz vor der Teilung des Nucleoids ist es mindestens einmal vollständig dupliziert und in beiden Ausfertigungen meistens auch schon in mehrfacher Duplikation befindlich. Man muss also Genom und Nucleoid unterscheiden! Den Text habe ich auch in diesem Punkt dementsprechend geändert. --Brudersohn 15:49, 18. Nov. 2007 (CET)

Schematisches Bild einer Bakterienzelle

Gestern hat „Winkelmann“ das schematische Bild einer Bakterienzelle aus dem Artikel Prokaryot hier eingefügt. Dort hatte ich es aber schon vor einigen Tagen bemängelt: „Hallo Tirkfl. Das von Dir am 11. Oktober 2007 eingefügte Bild finde ich nicht gut. Die Darstellung der Geißel ist völlig missglückt, sie entspricht nicht der tatsächlichen Form und Struktur einer Prokaryoten-Geißel. Und die Geißeln sind ja wichtige Unterscheidungsmerkmale von Prokaryoten und Eukaryoten. Ich bin dafür, das Bild zu eliminieren. Man sollte ein besseres Bild aussuchen oder erstellen. --Brudersohn 18:42, 13. Okt. 2007 (CEST)“. Nun haben wir es in diesem Artikel Zelle (Biologie) auch noch! Sind denn tatsächlich alle damit zufrieden?? Ich plädiere auch hier noch einmal dafür, es auszuwechseln. --Brudersohn 13:20, 19. Nov. 2007 (CET)

Wie wäre es denn mit dem hier? Ist zwar ziemlich schematisch, aber vielleicht etwas besser, als das jetzige Bild. Viele Grüße --Roo1812 13:33, 19. Nov. 2007 (CET)
Danke Roo1812 für die Recherche und den Vorschlag. Das Bild ist aber tatsächlich arg schematisch und die Geißel auch nur als Rudiment dargestellt. Ein solches Bild bekomme ich auch noch hin und möglicherweise noch etwas besser. Dann sollten wir vielleicht noch etwas warten, bis jemand mit mehr Talent als ich (oder sogar ich) ein Bild selbst kreiert. Ich werde es mal versuchen und vom Versuch berichten. --Brudersohn 14:46, 19. Nov. 2007 (CET)

Verleichstabelle überarbeiten

Könnte jemand die Vergleichstabelle überarbeiten? Sehr wenige Zeilen sind informativ. 1. Zeile: pflanzliche Zellen sind von einer Zellwand aus Zellulose umschlossen, tierische haben keine. So weit so gut. Das ist wirklich vergleichende Information. Dann aber schon der Eintrag bei Pilzen: Zellwand ja, aber es wird nicht gesagt, woraus. Ist sie auch aus Zellulose? Wie bei Pflanzen? Oder aus etwas anderem? Kann man das benennen? Die Frage drängt sich doch bei der derzeitigen Formulierung geradezu auf. Zeilen 2-4 sind ok, wenn auch ab Zeile 4 die Infos zu den Pilzen fehlen... schade. Zeile 5 ist wieder unverständlich. Pflanzenzellen "teilen sich durch Zellmembraneinschnürung..." und Tierzellen ... ich erwarte einen Unterschied ... aber was finde ich? sie "teilen sich ... mittels Zellmembraneinschnürung". OK, ich habe Textteile weggelassen, um zu verdeutlichen, daß trotz anderem Satzbau hier dieselbe Info drinsteckt. Was ist mit den Teilen, die ich ausgelassen habe? Bei Pflanzen bildet sich offensichtlich eine neue Zellwand zwischen den Tochterzellen. Ja bei Tieren denn nicht? Bei Tieren wird im ausgelassenen Teil nur noch einmal wiederholt, daß eine Abschnürung erfolgt, das wird wohl dasselbe sein wie die Einschnürung, oder? Also bei genauerem Hinsehen: kein Unterschied. Warum dann eine Zeile zu diesem Thema? Zeile 6 ist in Ordnung, da habe ich mal wieder was neues gelernt. Zeile 7 ist wieder merkwürdig. In einer Vergleichstabelle würde ich erwarten, daß mindestens einmal pro Zeile ein Unterschied auftaucht (und da hier nur noch zwei Entitäten verglichen werden, müßte er also notwendig zwischen Spalte 1 und 2 auftreten). Aber was sagen uns die beiden Einträge? Daß in beiden Fällen Lysosomen existieren. Bei Tieren wird noch etwas hinzugefügt, von dem man nun nicht weiß, ob das für Pflanzen auch gilt. Der Begriff "lytische Vakuolen" ist im Artikel nicht eingeführt und auch nicht verlinkt, gibt es die bei Pflanzen, und bei Tieren übernehmen deren Aufgaben die Lysosomen? Es wird nicht klar.

Ansonsten fand ich den Artikel informativ und gut strukturiert.

--Kaernbach 19:10, 25. Nov. 2007 (CET)


Begriffe überarbeiten

ich bin relativer Laie und erarbeite mir das Thema von Grund auf. Mir fällt auf, daß viele Fachtermini (Morphologisch, Ribosomen, Cytoplasma, saprovorisch) nicht erläutert werden, andere dagegen (pathogen , Plasmide) schon. Ich finde es gut, wenn sie sowohl - soweit möglich - kurz in Klammern erläutert werden, als auch ein Link auf die entsprechende Wiki-Seite eingefügt wird (wie z.B. bei pathogen).

Unterschiede von pflanzlichen, tierischen und Pilz-Zellen

Außerdem sind mir noch einige Unterschiede aufgefallen, die ich aufnehmenswert finde: tierische Zellen haben eine Membran statt einer Zellwand und sind rund, pflanzliche dagegen haben eine Zellwand und sind eckig! Abschnitt eingefügt um 22:57, 8. Jan. 2008 von 87.189.90.231


Hallo Anonymus, alle Zellen haben eine Zellmembran, von daher ist das kein Unterschied. Wenn ich drüber nachdenke ist dies eine von wenigen Strukturen die allen Zellen ohne Ausnahme quer über die Reiche des Lebens gemeinsam ist. Sollte man wohl im Abschnitt "Grundlagen" noch mit einfügen. Pflanzen und Pilze haben außerhalb der Membran noch zusätzlich eine Zellwand, die Tabelle ist diesbezüglich also schon in Ordnung. Die Form verschiedener Zelltypen kann innerhalb eines Tieres oder einer Pflanze sehr unterschiedlich sein, das ist nicht zu verallgemeinern. Spezielle Formen haben beispielsweise Neuronen bei Tieren oder Spaltöffnungszellen bei Pflanzen. -- Dietzel65 09:20, 9. Jan. 2008 (CET)

logik

wenn "die möglichkeit sich zu bewegen" ein notwendiger bestandteil des lebens ist, sind alle pflanzen also tot? (Der vorstehende, nicht signierte Beitrag stammt von 84.60.240.123 (Diskussion • Beiträge) 23:19, 12. Apr. 2008) --Roo1812 20:44, 13. Apr. 2008 (CEST)

Auch Pflanzen bewegen sich. Siehe z.B. Venusfliegenfalle oder Mimose - hier ist es besonders deutlich. --Roo1812 20:44, 13. Apr. 2008 (CEST)