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Ferdinand Fabra

Ferdinand Fabra (* 8. Oktober 1906 in Geseke; † 22. Dezember 2007 in Hamburg) war ein deutscher Fußballtrainer. Er wurde 1939 Reichsbundpokalsieger mit Schlesien.

Biographie

Ferdinand Fabra wuchs in Lippstadt auf, dort machte er 1926 sein Abitur an der Ostendorfschule in Lippstadt und studierte später Sport in Berlin. Fabras Karriere als Spieler war eher unauffällig (u. a. 1927/28 bei BFC Preussen während seines Studiums in Berlin). 1935 und 1936 war er Assistent des Reichstrainers Prof. Dr. Otto Nerz. Während der Olympischen Spiele war Ferdinand Fabra Bundestrainer Finnlands.

Er war 1946/47 und 1947/48 der erste „echte“ Dortmunder, der Borussia Dortmund trainierte. 1947 wurde seine Mannschaft westfälischer Meister. 1948 wurden die Borussen westdeutscher Meister und wiederholten diesen Erfolg im darauffolgenden Jahre. Am 1. August 1948 wurde Fabra dann vom Wiener Tainer Edy Havlicek abgelöst und der BVB startete in die zweite Saison der Oberliga West. Zwischen Juli 1951 und Februar 1952 war Ferdinand Fabra der Trainer des Weltmeisters von 1954 Karl Mai bei der SpVgg Fürth.

Nach seiner Laufbahn im Bereich Fußball war Ferdinand Fabra von 1954 bis 1978 Lehrer am Ostendorf-Gymnasium in Lippstadt, beim Jubiläumstreffen 2006 des Lippstädter Ostendorf-Gymnasiums wurde er dort herzlich begrüßt. Bis zu seinem Tod lebte er bei seinem Sohn in Hamburg.

Titel als Trainer

Trainerstationen

Personendaten
Fabra, Ferdinand
deutscher Fußballtrainer
8. Oktober 1906
Lippstadt
22. Dezember 2007
Hamburg