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Johanes Zechner

Johanes Zechner (* 26. November 1953 in Klagenfurt) ist ein österreichischer bildender Künstler.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Werk

Johanes Zechner zählt zu den wichtigsten Vertretern der „Neuen Malerei“ in Österreich. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Wien (1972 – 1977) und am Royal College of Art London. Er ist in zahlreichen internationaler Sammlungen und Museen vertreten.

Zechners künstlerische Strategie seit 1985 besteht aus dem kontinuierlichen Wechsel seines Lebensmittelpunktes, die ihn zu immer neuen Erfahrungen und ortspezifischem Arbeiten anregt. Resultat dieser meist längeren Aufenthalte in europäischen Städten (Wien, Köln, Berlin, London, Prag, zuletzt Hamburg) und längeren Projektreisen in zahlreiche Länder der Welt (Irland, Israel, Indien, USA, Ghana, Patagonien, Jugoslawien, Griechenland u.a.) ist ein Oeuvre, das aus verschiedenen malerischen Werkgruppen besteht:

Sein Werk ist gekennzeichnet von bewussten „sidesteps“ in verschiedene Ausdrucksformen bildender Kunst, etwa in die Performance, Rauminstallation und zum Film. Jedoch kehrt er immer zur Malerei zurück. Nicht nur der intensive Kontakt zu Autoren, Text und Lyrik, sondern auch der Einbezug von Geschlechteridentitäten, Alltagsmythen und elementaren Zeichen hat bei Zechner eine eigene Bildsprache erzeugt. Sie ist konsequent zeitlos und subtil persönlich, gleicht im Ganzen visuell lakonischen, „nicht-expressionistischen Notizen“ (Robert Fleck) seiner Umgebung.

Werke von Zechner befinden sich in der Sammlung Essl, Klosterneuburg/ Wien, dem Rupertinum-Museum der Moderne, Salzburg, der Kunstsammlung der Stadt Wien, dem Stedelijk Museum Amsterdam, dem Hessisches Landesmuseum Darmstadt und der Städtische Kunstsammlung Chemnitz.

Preise und Stipendien (Auswahl)

Ausstellungen (Auswahl)

Personendaten
Zechner, Johanes
österreichischer Künstler
26. November 1953
Klagenfurt, Österreich