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SICK: The Life and Death of Bob Flanagan, Supermasochist

Filmdaten
Deutscher Titel: SICK: The Life and Death of Bob Flanagan, Supermasochist
Originaltitel: SICK: The Life and Death of Bob Flanagan, Supermasochist
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 1997
Länge (PAL-DVD): 90 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK 18
Stab
Regie: Kirby Dick
Produktion: Kirby Dick
Musik: Blake Leyh
Kamera: Jonathan Dayton
Kirby Dick
Sheree Rose
Schnitt: Kirby Dick
Dody Dorn
Besetzung
  • Kathe Burkhart: Interviewer
  • Kirby Dick: Interviewer
  • Rita Valencia: Interviewer
  • Bob Flanagan
  • Sheree Rose

SICK: The Life and Death of Bob Flanagan, Supermasochist ist eine US-amerikanische Filmdokumentation des Regisseurs Kirby Dick aus dem Jahr 1997. Der Film begleitet den an Mukoviszidose leidenden Schriftsteller, Musiker, Performancekünstler und BDSM-Aktivisten Bob Flanagan in den letzten Jahren vor seinem Tod 1996.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Die Dokumentation begleitet Flanagan in den letzten Jahren bis zu seinem Tod und zeigt, wie er sich im Rahmen von BDSM selbst Schmerzen zufügt um die durch seine Krankheit verursachten Schmerzen besser ertragen zu können.
Der Regisseur Kirby Dick zeigt neben sadomasochistischen Praktiken des Künstlers mehrere sehr persönliche Interviews mit unterschiedlichen Gesprächspartnern. Der Zuschauer erfährt vom schmerzhaften Kampf des Künstler mit seiner letztendlich tödlichen Krankheit. Neben dem ausgefallenen und teilweise verstörenden Umgang des Künstlers mit seinem eigenen Körper wird insbesondere auch die große Bedeutung herausgearbeitet die die Partnerschaft Flanagans mit seiner Freundin und Domina Sheree Rose für diesen in seinem letzten Lebensabschnitt hatte. Die Darstellungen drastischerer sadomasochistischer Handlungen wurde teilweise von Rose selbst im privaten Umfeld aufgenommen und in den Film integriert. Interviews mit Freunden und Familie des Künstlers, sowie ein Auftritt in dessen Rahmen er vor Studenten Witze über seine Krankheit macht sind ebenfalls enthalten. Die Produktion begleitet den Leidensweg des Künstler schließlich bis auf die Intensivstation und zeigt den Leichnam nach dessen Tod. Sie endet mit der Beerdigung und einer Collage die Videoaufnahmen aus dem Leben des Künstlers seit dessen fünften Lebensjahr zeigt.

Kritiken

Auszeichnungen

Hintergründe

Quellen

  1. Kevin Thomas, „Flanagan and Rose prove to be an exceptionally creative and intelligent couple who were able to turn their obsessions into art, albeit of a highly specialized kind and involving at times an overwhelmingly brutal exhibitionism.“
  2. Volker Hummel, Dem Tod einen Schritt voraustaz Hamburg vom 16.5.2003, S. 23, online unter taz.de
  3. Rüdiger Suchsland, Körperwelten, artechock.de
  4. rhein-zeitung.de
  5. Edward Guthmann, „``Sick`` does a remarkable thing in presenting extreme, sometimes revolting material and simultaneously making us like and admire Flanagan. True, he was a madman and exhibitionist; but he was also a gifted writer who was committed to taking risks, confronting death and living life on his own terms.“,San Francisco Chronicle, 7. November 1997, S. C – 14, online unter sfgate.com
  6. Roger Ebert, „ There are scenes in ``Sick that forced me to look away. But the scenes I did watch were, if anything, more painful. At the end, as Bob fights for breath and Sheree weeps and cares for him, what we are seeing is a couple who had something, however bizarre, that gave them the roles they preferred, and mutual reassurance. Now death is taking it all away.“,Chicago Sun-Times, 5. Dezember 1997, online unter rogerebert.suntimes.com