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Kloster Valroy

Zisterzienserabtei Valroy
Lage: Frankreich
Region Champagne-Ardenne
Département Ardennes
Ordnungsnummer
(nach Janauschek):
300
Patrozinium:
Gründungsjahr: 1147
Jahr der Auflösung/
Aufhebung:
1791
Mutterkloster: Kloster Igny
Tochterklöster: keine

Das Kloster Valroy (Val-le-Roi; Vallis Regis) ist eine ehemalige Zisterzienserabtei in der Gemeinde Saint-Quentin-le-Petit im Département Ardennes, Region Champagne-Ardenne, in Frankreich. Es lag rund 26 km nordwestlich von Rethel und 41 km nördlich von Reims in der Nähe des heutigen Örtchens La Bouverie im einsamen Tal des Bachs Barres zwischen Saint-Quentin-le-Petit und Sévigny.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Das Kloster wurde im Jahr 1147 von Hugues I. de Roucy und seiner Gemahlin Richildis von Hohenstaufen, einer Tochter von Kaiser Friedrich I., gestiftet und mit Mönchen aus Kloster Igny besetzt. Es gehörte damit der Filiation der Primarabtei Clairvaux an. Es besaß einige landwirtschaftliche Anwesen in der Umgebung, darunter La Grange-aux-Bois in Sévigny, Montigny in Nizy, La Croix in Le Thour, Écoret in Chivres, Les Mortiers in Wagnon und Herbay in Signy-le-Petit. Das Kloster blühte, bis es im 16. Jahrhundert in Kommende fiel. Die Zahl der Mönche sank daraufhin bis auf neun im Jahr 1768. In der Französischen Revolution wurde das Kloster aufgehoben, verkauft und anschließend abgebrochen. Lage und Grundriss des Klosters wurden erst nach dem Ersten Weltkrieg wieder aufgedeckt.

Bauten und Anlage

In La Bouverie haben sich einige Spolien erhalten.

Literatur

Koordinaten: 49° 34' 40" N, 4° 05' 06" O