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Otto Schultze

Otto Schultze (* 11. Mai 1884 in Oldenburg in Oldenburg; † 22. Januar 1966 in Hamburg) war ein deutscher Admiral im Zweiten Weltkrieg.

Militärische Laufbahn

Schultze trat 1900 als Seekadett in die Kaiserliche Marine ein und diente im Ersten Weltkrieg zunächst als Rollenoffizier auf dem Linienschiff König. 1915 wurde er zum U-Boot-Kommandanten ausgebildet und befehligte anschließend U 63, ehe er 1918 zum Korvettenkapitän befördert und Chef einer Unterseebootsflottille im Mittelmeer wurde.

In der Reichsmarine wurde Schultze vorwiegend in Stabsverwendungen eingesetzt. 1927 bis 1929 war er Kommandant des Linienschiffs Elsaß, ehe er 1930 Inspekteur des Bildungswesens der Marine wurde. In dieser Stellung erfolgte 1931 seine Beförderung zum Konteradmiral.

Im Oktober 1933 wurde Schultze zum Chef der Marinestation der Nordsee ernannt und in den Folgejahren zum Vizeadmiral (1934) und zum Admiral (1936) befördert. Nach vier Jahren wurde er 1937 in den Ruhestand verabschiedet.

Bei der deutschen Mobilmachung im August 1939 wurde Schultze in seiner alten Verwendung reaktiviert, da der bisherige Amtsinhaber Alfred Saalwächter gleichzeitig zum Oberbefehlshaber des für den Krieg neu zu bildenden Marinegruppenkommandos West ernannt wurde. Allerdings wurde er schon nach drei Monaten wieder abgelöst und für nahezu anderthalb Jahre in die Führerreserve versetzt. Vom März 1941 bis zum August 1942 war er in seiner letzten Verwendung Kommandierender Admiral Frankreich. Kurz vor seinem endgültigen Ausscheiden aus der Marine wurde Schultze am 31. August 1942 noch zum Generaladmiral befördert.

Auszeichnungen

Personendaten
Schultze, Otto
deutscher Admiral im Zweiten Weltkrieg
11. Mai 1884
Oldenburg in Oldenburg
22. Januar 1966
Hamburg