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Dagmar von Helversen

Dagmar von Helversen (* 1944; † 2003) war eine deutsche Biologin.

Dagmar Uhrig studierte Biologie an der Universität München, wo sie promovierte. Nach ihrer Heirat mit Otto von Helversen arbeitete sie von 1971 bis 1975 als Postdoktorandin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) an der Universität Freiburg bei Bernhard Hassenstein. Danach war sie als Forscherin in nationalen und internationalen Instituten tätig, so unter anderem am Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie in Seewiesen. Hauptforschungsgebiete waren Verhaltensbiologie und Neuroethologie. Ihre Forschungsergebnisse erarbeitete sie zum großen Teil auf privat finanzierten Forschungsreisen.

1993 wurde sie von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften ausgezeichnet. Für Ihre Forschungsarbeiten zu Orientierungs- und Erkenntnisleistungen von Insekten und Fledermäusen erhielt sie am 31. Januar 2003 die Ehrendoktorwürde der Universität Göttingen. Diese Ehrung wurde mit der Begründung verliehen, dass sie wesentlich „zum Fortschritt der Verhaltensphysiologie und Neuroethologie in den letzten 30 Jahren beigetragen“ hat, so die Laudatio. Viele ihrer Arbeiten hat sie zusammen mit Otto von Helversen publiziert, mit dem sie drei Kinder hatte.

Veröffentlichungen

PND: kein individualisierter Datensatz vorhanden (Stand: 10. März 2008)

Nicht individualisierter Eintrag zum Namen Dagmar von Helversen im Katalog der DNB

Personendaten
Helversen, Dagmar von
deutsche Biologin
1944
2003