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Nichts bleibt wie es war

Goethes Erben – Nichts bleibt wie es war
Veröffentlichung

2001

Label

Zeitbombe / Strange Ways Records

Format(e)

CD

Genre(s)

Avantgarde / Rock / Electropop

Anzahl der Titel

16

Laufzeit

66 min 28 s

Besetzung
Produktion

Jürgen Jansen

Studio(s)

Candyland Studios (Hamburg)

Chronik
Kondition: Macht!
(1999)
Nichts bleibt wie es war Dazwischen
(2005)

Nichts bleibt wie es war ist das sechste Studio-Album der Bayreuther Band Goethes Erben.

Das Cover des Albums zeigt ein rotgekleidetes Puppenkind, das im Eis liegt. Es soll die Loslösung von der Kindheit symbolisieren, wenn das erwachsene Kind auszieht und die Puppe dabei zurücklässt.

Inhaltsverzeichnis

Entstehungsgeschichte

Die Existenz von Goethes Erben stand zuvor auf der Kippe, da das blaue Album und Schach ist nicht das Leben nicht den erwarteten Verkaufszahlen entsprachen. Henke führte das auf die zunehmende Zahl von unlizensierten Kopien zurück, die im Internet verbreitet werden. Das Album war deshalb als vorerst letztes der Band konzipiert. Die Erstauflage des Albums wurde daher mit einem Kopierschutz herausgegeben, die nicht am Computer abgespielt werden konnte. Es blieb jedoch bei dieser einen Veröffentlichung mit Kopierschutz, da die Band davon ausging, dass damit unzulässiges Kopieren nicht verhindert werden könne. [1]

Die unsichere Zukunft der Band kommentierte Henke im Booklet mit den Worten:

„Und hier endet vorerst die Geschichte von GOETHES ERBEN, denn "Nichts bleibt wie es war" kann man als Frage an die Zukunft oder als abschließende Feststellung betrachten. Einzig auf den Blickwinkel kommt es an.“

Musikstil

Das Album enthält neben ruhigen Piano-Stücken auch Metal-Anleihen (Nichts Bleibt Wie Es War, Ganz sanft), Rhythmusstrukturen aus dem Hip-Hop-Umfeld (Glasgarten, Himmelgrau) sowie technoide Elemente (Zimmer 34 - Part 2). Lieder wie Fleischschuld sind ein Verweis auf die frühere Wirkungsgeschichte der Band, während die ruhigeren, eingängigeren Klänge eine neue Seite der Band zeigen.

Titelliste

  1. Der Eissturm – 4:29
  2. Vermisster Traum – 3:22
  3. Ganz still – 3:59
  4. Paradoxe Stille – 3:48
  5. Glasgarten – 4:32
  6. Nichts bleibt wie es war – 3:54
  7. Himmelgrau – 3:12
  8. Ganz sanft – 4:00
  9. Rotleuchtende einst weiße Engel – 4:18
  10. Fleischschuld – 5:23
  11. Zimmer 34, Part 1 – 6:53
  12. Zimmer 34, Part 2 – 2:26
  13. Nur ein Narr – 3:41
  14. Was war bleibt – 5:38
  15. Schreiheit – 3:18
  16. Mensch sein – 3:09


Die Lieder 1 bis 5 fallen unter die Überschrift „Zeit nachzudenken“, 6 bis 12 unter „Zornige Utopien“ und 13 bis 16 unter „Resümee“.

Single-Auskopplungen

Als Single wurden die Lieder "Der Eissturm" und "Glasgarten" herausgegeben. Sie existiert als gewöhnliche Single und als Maxi-CD, auf welcher noch "Die Tür in der Vergangenheit" und "Pascal lacht(Live)" vorhanden sind. Die Glasgarten-Single wurde später auch als Bonus auf die Neuauflage des Albums gepackt.

Auf der Eissturm-Single findet sich auch eine Neueinspielung des Liedes "Schatten" mit dem Namen "Schatten II".

Songinfos

DVD-Release

2002 erschien eine Doppel-DVD mit dem Titel "Was war bleibt", in der alle Lieder des Albums in Videoclips wiedergegeben wurden. Eine Visualisierung zu jedem Lied eines Album gab es bisher noch nicht, Goethes Erben erwiesen sich hier als Vorreiter. Die finanziellen Mittel für die Doppel-DVD waren jedoch knapp, so dass man kein allzugroßes Budget besaß.

Der reguläre Vertrieb der DVD über Versand wurde unmöglich gemacht, da die FSK dem Video zu Fleischschuld keine Jugendfreigabe gab und es auch nicht als FSK18 einstufen wollte. [2]

Einzelnachweise

  1. http://www.goetheserben.de/german.php?action=artikel&artikel_id=24&quelle=Gothic%20No.53
  2. http://www.goetheserben.de/german.php?action=artikel&artikel_id=24&quelle=Gothic%20No.53