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Übersbach

Wappen Karte
fehlt noch
Basisdaten
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Fürstenfeld (FF)
Fläche: 15,14 km²
Koordinaten: 47° 2′ N, 16° 3′ OKoordinaten: 47° 1′ 31″ N, 16° 3′ 13″ O
Höhe: 265 – 404 m ü. A.
Einwohner: 1195 (31. Dez. 2005)
Bevölkerungsdichte: 79 Einwohner je km²
Postleitzahl: 8362
Vorwahl: 03387
Gemeindekennziffer: 60514
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Übersbach 2
8362 Söchau
Offizielle Website:
uebersbach.steiermark.at
Politik
Bürgermeister: Franz Lang (ÖVP)
Gemeinderat: (2005)
(15 Mitglieder)
10 ÖVP, 3 UAÜ, 2 SPÖ

Übersbach ist eine Gemeinde in der Oststeiermark im Bezirk Fürstenfeld.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Ortsansicht von Übersbach

Übersbach liegt im oststeirischen Thermenland, angrenzend an Fürstenfeld.

Laut Volkszählung aus dem Jahre 2001 hat Übersbach 1220 Einwohner, bei einer Gesamtfläche von 15,14 km².

Katastralgemeinden sind Ebersdorf, Hartl bei Fürstenfeld und Rittschein. Zur Gemeinde Übersbach zählt zudem Welsdorf.

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte im Jahre 1197 als die Übersbacher Kirche durch den Salzburger Erzbischof Adalbert geweiht wurde. Herrand von Wildon übergab damals seine Eigenkirche mitsamt dem Patronats- und Zehentrecht dem Johanniterorden (dem heutigen Malteserritterorden). Der Name Übersbach stammt höchstwahrscheinlich vom "Üblen Bache", dem heutigen Hartlerbach, der fast alljährlich arge Überschwemmungen verursachte. Im 13. Jahrhundert wurde dann das Pfarrrecht nach Altenmarkt übertragen und von nun an war Übersbach eine Filialkirche von Altenmarkt. Seit 1790 ist Übersbach ein Teil der Pfarre Söchau. Die Bevölkerung musste im Laufe der Geschichte oft harte Bewährungsproben bestehen. Die Pest und immer wiederkehrende kriegerische Auseinandersetzungen setzten dem Ort und den Bewohnern schwere Schäden zu, zuletzt 1945 als der zweite Weltkrieg hinter dem Ortsgebiet von Übersbach endete und viele Menschenleben forderte. Um das Jahr 1600 wurde das Schloß Welsdorf von Jonas von Wilfersdorf erbaut. Die Herrschaft Welsdorf wurde 1603 errichtet und blieb bis zur Bauernbefreiung 1848 bestehen.

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