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Operation Varsity

Die Operation Varsity war eine Luftlandeoperation der Alliierten gegen Ende des Zweiten Weltkrieges. Am 24. März 1945 wurde sie als Teil der Operation Plunder durchgeführt, mit dem Ziel, bei Wesel einen Brückenkopf über den Rhein zu bilden.

Die Operation Varsity war die größte Luftlandeoperation der Geschichte. An ihr nahmen die 6. Britische Luftlandedivision und die 17. US-Luftlandedivision) mit 540 Transportflugzeugen sowie 1.300 Lastenseglern teil. Die 6. Britische Luftlandedivision bestand aus 5 britischen und 1 kanadischen Bataillonen. Ursprünglich war die 82. US-Luftlandedivision mit für diese Operation eingeplant, allerdings erforderte die begrenzte Transportkapazität eine Begrenzung auf zwei Divisionen. Insgesamt wurden 4.978 britische und 9.387 amerikanische Soldaten abgesetzt.

Bei der Operation wurde erstmalig die Curtiss C-46 Commando, eine Weiterentwicklung der Douglas C-47 Skytrain, eingesetzt. Ebenso erfolgte der erste und einzige Einsatz des US-amerikanischen leichten Luftlandepanzers M22 Locust, allerdings ausschließlich auf britischer Seite.

Die Operation war ein Erfolg, jedoch hatten die Restverbände der deutschen Wehrmacht den Angriff erwartet, so dass sie den Alliierten hohe Verluste zufügen konnten. Allein die britischen Verluste des ersten Tages beliefen sich auf 1.078 Tote und Verletzte.