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xXx – Triple X

Filmdaten
Deutscher Titel: xXx – Triple X
Originaltitel: xXx
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2002
Länge (PAL-DVD): Kinofassung: 119 Minuten
Director’s Cut: 128 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK 12
Stab
Regie: Rob Cohen
Drehbuch: Rich Wilkes
Produktion: Neal H. Moritz
Musik: Randy Edelman
Kamera: Dean Semler
Schnitt: Chris Lebenzon,
Joel Negron,
Paul Rubell
Besetzung

xXx – Triple X ist ein US-amerikanischer Actionfilm von Regisseur Rob Cohen mit Vin Diesel in der Titelrolle.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Xander Cage alias xXx ist ein Extrem-Sportler mit Hang zu anarchischen Stunts und Gesetzesüberschreitungen, die ihm zu einem beachtlichen Strafregister verholfen haben. Der Agent Augustus Gibbons stellt ihm in Aussicht, dieses zu löschen, falls er bereit ist, für den US-amerikanischen Geheimdienst NSA eine Prager Untergrundorganisation namens „Anarchy 99“ zu infiltrieren. Er soll herausfinden, was diese neben den gewöhnlichen kriminellen Delikten und den exzessiven Partys im Schilde führt. Schnell baut er zu Anführer Yorgi ein freundschaftliches Verhältnis auf, muss sich aber gleichzeitig vor dessen misstrauischer rechter Hand Yelena in acht nehmen, die, wie sich später herausstellt, ebenfalls Undercoveragentin, nämlich des KGB, ist. Zwei Jahre zuvor war sie auf „Anarchy 99“ angesetzt worden, jedoch nach der Auflösung des KGB „vergessen“ worden, so dass sie somit keine neuen Befehle mehr erhielt. Cage arbeitet zunächst mit dem tschechischen Polizei-Kontaktmann Milan Sova zusammen, um hinter die geheimen Machenschaften von Anarchy 99 zu kommen. Dieser entpuppt sich jedoch als Verräter. Gemeinsam mit Yelena findet Cage heraus, dass „Anarchy 99“ mit Hilfe biologischer Waffen und dem Einsatz eines solar-betriebenen U-Bootes eine neue Weltordnung erzwingen will. Nachdem Cage die Kommunikationszentrale mit Hilfe einer Lawine ausgeschaltet hat, gerät er in Gefangenschaft. Der Polizei gelingt es mit Hilfe von Granatenwerfern, die Exekution von Cage und Yelena zu vereiteln. Cage gelingt es Yorgi zu töten und folgt anschließend mit Yelena in dem von Shaver aufgerüsteten Pontiac GTO dem U-Boot. Kurz vor Prag schafft es Cage mit Hilfe eines Fallschirmes auf das U-Boot zu gelangen und es zu zerstören.

Cage und Yelena erholen sich auf Bora Bora von ihrem Abenteuer. Dort wird Cage von Gibbons angerufen und darüber informiert, dass er den „Gibbons-Test“ bestanden habe.

Trivia

Director’s Cut

Im April 2005 erschien der ca. 8 Minuten längere Director’s Cut zu xXx hierzulande auf DVD. Trotz der Aufschrift uncensored (engl. für unzensiert) ist die DVD zensiert worden. Der Grund hierfür liegt allerdings nicht in der FSK, sondern in dem britischen Gegenstück, der BBFC. Diese hätte dem Director’s Cut eine Freigabe ab 18 erteilt, was der Verleih Columbia TriStar aber nicht wollte. So entschied man sich dazu, eine Szene für eine Freigabe ab 15 zu zensieren. Da Columbia TriStar ihre DVDs europaweit vertreibt, blieb die deutsche Fassung davon ebenso wenig verschont, wie die restlichen europäischen Fassungen. Die betreffende Szene ist in der 27. Minute des Films zu sehen, bei der sowohl der direkte Treffer eines Kopfstoßes, das zugehörige Geräusch als auch das blutverschmierte Gesicht des am Boden liegenden Mannes durch alternative, weiter entfernte Einstellungen ausgetauscht wurden.

Kritik und Fortsetzungen

Das Lexikon des Internationalen Films bezeichnet xXx als „Abgesang“ auf „stilbildenden Spionage-Spektakel à la James Bond“. xXx sei ein „uncharmanter, komplett durchkapitalisierter Film“, welcher „seine Geschichte dröhnend und grobschlächtig erzählt“. [3]

Obwohl von der Mehrheit der Kritik als dümmliches Gewaltkino verrissen, wurde xXx ein kommerzieller Erfolg und trieb den Bekanntheitsgrad von Vin Diesel enorm in die Höhe. In den folgenden Monaten und Jahren folgten etliche Filme, die das Muster des Actionkrachers zu kopieren versuchten, darunter auch die offizielle Fortsetzung xXx 2 - The Next Level, der aber aufgrund zu hoher Gagenforderungen nicht von Vin Diesel, sondern Ice Cube gespielt wurde. In einer Special-Edition von xXx ist der letzte Einsatz des „ersten“ xXx gezeigt.

Quellen

  1. J. Nagler: Nationale Minoritäten im Krieg - „Feindliche Ausländer“ und die amerikanische Heimatfront während des Ersten Weltkriegs. Hamburger Edition, Hamburg 2000, S. 117.
  2. a b c d e f g h i j Trivia in der IMDb
  3. http://www.filmevonabisz.de/filmsuche.cfm?wert=519307&sucheNach=titel