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Diskussion:Walgesang

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Englische Bildunterschrift

Idealized schematic of the song of a Humpback Whale bitte noch übersetzen (deutsche Wikipedia ;)). --Schubbay 14:24, 23. Feb 2005 (CET)

Lesenswert-Diskussion

 Pro schön aufgemacht Zollstock 17:51, 15. Nov 2005 (CET)

Ein paar Fragen...

Hallo!

Der Artikel ist bereits sehr gut und informativ. Ein paar weitere Informationen wären aber vielleicht nicht schlecht, wobei ich natürlich nur von meinem eigenen Interesse ausgehen kann.

So wäre es zum Beispiel interessant, inwiefern das Bild des "lachenden Delphins" (bekannt aus dem Fernsehen, Stichwort: "Flipper") hier passt. Man wird nicht selten mit Bildern konfrontiert, in denen ein Delphin an der Wasseroberfläche sich scheinbar freuend Geräusche von sich gibt, die man als Lachen interpretieren könnte. Stimmt dieses Bild etwa oder ist der Delphin auf besondere Art und Weise zu diesen Geräuschen animiert worden und hat mit einem Ausdruck der Freude überhaupt nichts zu tun?

Generell fand ich es sehr interessant zu erfahren, wie Wale diese sehr bekannt gewordenen Töne erzeugen. Aber es bleibt natürlich schwer, sich das vorzustellen. Offensichtlich können einige Geräusche auch über Wasser produziert werden, aber wie würde sich das anhören? Inwiefern spielt also das Medium Wasser eine Rolle bei der Ausbreitung der Töne? In welchen Frequenzbereichen spielen sich die Walgesänge ab? Müssen die Walgesänge erst technisch umgewandelt werden, damit wir sie hören können, oder würde man im Ozean schwimmend tatsächlich ohne Hilfsmittel Gesänge von Walen hören können?

Interessant könnte auch die Frage sein, wie Delphine und Orkas Lebewesen an der Oberfläche wahrnehmen. Wenn sie den Kopf aus dem Wasser stecken, sehen und hören sie die Menschen nur oder nehmen sie sie auch mittels der Echolotung wahr (wie etwa eine Fledermaus)? Manche Schwertwale jagen ja Robben, indem sie sich auf das Festland wuchten. Haben sie so gute Augen oder verlassen sie sich dabei auch auf die Echolotung?

Inwiefern wären diese Fragen auch interessant für andere Nutzer?

Auf bald!

Theryn

Wirklich lesenswert? Reicht die Qualität?

Der Artikel enthält viele Unklarheiten und magelhafte Aussagen: Wieso singen die meisten Bartenwale zwischen 15 und 20 Hz? Dies trifft zwar für Blauwale und Finwale zu, aber nicht für den Grönlandwal, den Glattwal (Nordkaper), den Grauwal, den Buckelwal, den Brydewal den Seiwal und den Zwergwal. Die meisten Bartenwale nutzen also den Frequenzbereich von 15- 20 Hz nicht (Quelle: W. J. Richardson e. a., Marine Mammals and Noise, Academic Press 1995, das bekannteste Buch zu Schall und Wale). Was das mit dem angeblich unbekannten Wal, der 52 Hz verwendet, auf sich hat, kann ich nicht nachvollziehen. Der angegebene Weblink auf den 11. Dezember 2004 verweist auf die jeweils aktuelle Ausgabe, zur Zeit, während ich dies schreibe, auf die Ausgabe vom 5. 2. 2007. Nach Richardson e. a. fallen die 52 Hz in den Bereich der Stimmen des Grönlandwals, des Glattwals, des Grauwals, des Buckelwals, des Finwals und des Blauwals. Da besagtes Buch jeweils konkrete Quellen nennt und die Literatur sicher nicht vollständig ist, kommen zumindest Zwergwale und Brydewale auch in betracht.

Stophenartige Gesänge werden bei vielen Walarten beobachtet, wobei die Frage ist, wie man das begrifflich abgrenzt. Was soll das mit den genau zwei Walarten, den Buckelwalen und "einer Unterart des Blauwals im indischen Ozean". Was soll das für eine Unterart sein, die strophenartiger als zum Beispiel der Grönlandwal singt?

Nun zum Gesang der Buckelwale. Wieso variieren die Töne zwischen 10 und 20 kHz? Richardson e. a. geben für den Buckelwal einen sehr weiten Frequenzbereich von 25 Hz bis 8,2 kHz an, aber keine 10 bis 20 kHz.

Es wäre schön, wenn unter den Sounddateien eine der präzies angegebenen Strophen zu finden wäre. Stattdessen wird unter "Gesang eines Buckelswals" und "Buckelwalgesang an einem windigen Tag" die gleiche Aufnahme mit unterschiedlicher Wiedergabequalität geboten.

Dies nur einige Punkte, die mir beim schnellen Lesen auffielen. Wikipedia steht weitgehend zu Unrecht im Geruch, häufig etwas unzuverlässig zu sein. Dies scheint mir aber ein Beispiel für einen recht fragwürdigen Artikel zu sein, den man nicht noch zusätzlich als lesenswerten Artikel hervorheben sollte. Jelly 18:56, 5. Feb. 2007 (CET)



· Dem oben Gesagten möchte ich mich anschließen: Sollten "10 Hertz bis 20 Kilohertz" gemeint sein (was wenigstens noch etwas Sinn machen würde), so ist das im Artikel genannte "10 bis 20 Kilohertz" zumindest schlecht formuliert; da es ja tatsächlich "10 Kilohertz bis 20 Kilohertz" suggeriert, wiederspricht es damit dann nämlich der im nächsten Absatz zu findenden Benennung als tiefe Frequenz (die die Übertragung über weite Strecken möglich machen soll), und ist somit schlicht falsch! [Matthias]