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Diskussion:Rolf Torring

Politische Ausrichtung der Serie

Die Serie zwischen den Weltkriegen entstanden, hat eine stark deutschnationale, im Sinn von Patriotismus ,gestimmte Note. Die Reichsfahne (schwarz weiß rot) wird immer wieder stolz hervorgehoben. Es gibt gemäßigte rassistische Anklänge, wobei aber immer auch die positiven Seiten einer "Rasse" hervorgehoben werden. Die Serie ist sowohl probritisch als auch proamerikanisch und antifranzösisch ( was die Belgier mit einschließt) Hauptsächlich spielt die Serie in Indien und in Afrika . Die Indienbände sind sicher die gelungensten und werden am liebsten gelesen.

Mit 43. bin ich sicher einer der jüngsten Leser. Man Vater hat die Serie mehr oder minder komplett in Erst und Zweitausgaben und Wiener Nachdrucken ( kopien) der Erstausgabe.

Film

Ich finde dass es traurig ist, dass man diese Serie, die sich wunderbar für eine Fernsehfortsetzungsserie eignen würde, nicht ernsthaft verfilmt hat. Der bestehende Film ist eine Katastrophe und wird von allen Leseren der Serie verachtet.

Man sollte sich die "Indiana Jones" Filme zum Vorbild nehmen . Den Stil behalten, aber das Drehbuch ein wenig weniger chauvinistisch gestalten. Ich schlage vor einen Patriotismus zu kultivieren, der sich am humboltschen Geist orientiert, der durchaus auch in der Serie zu finden ist. Vorallem die Figur Pongo's könnte neu gezeichnet, einen im Umgang mit der Natur, dem Europäer überlegnen positiven Afrikaner zeigen. Die antifranzösische Haltung könnte man in eine antikoloniale verwandeln. Ausserdem könnte man auch die Varianten der damaligen deutschen Fahnen verwenden, die die jetztige deutsche Fahne zeigen, die gab es ja in der Zwischenkriegszeit auch.

Ich bin der Meinung, man sollte eine neue filmische Behandlung der Serie in Fortsetzungen wagen. Schließlich kann man jede Menge "action" einbauen und es gibt Heftnummern, die inhaltlich Nummern zusammen hängen, wodurch es möglich wäre, die Handlung für Drehbücher zu verdichten.

J.

  Frauen'

Die Frauenlosigkeit der Serie entstanden, durch die Übernahme des Männerfreundespaars aus den Sherlok Holmes Kriminalromanen, an deren Character sich die Gestalten Torring und Warren orientieren, gibt der Serie eine gewisse homophile Note, die sicher ungewollt dadurch entstand, da sie für 10 bis 14 Jährige Burschen gedacht war.