Heim

Ewige Anbetung

Die Ewige Anbetung ist eine alte Tradition der katholischen Kirche. Grundlage dafür ist der Glaube an die tatsächliche physische Gegenwart Jesu Christi bei der Eucharistiefeier. Daraus entwickelte sich der Brauch, ein Stück Hostie in einem Behältnis zu Hause aufzubewahren, um Christus immer bei sich zu haben.

Ab dem 10. Jahrhundert entstand in Klöstern die Tradition, in einer Kapelle Christus in Gestalt der Hostie anzubeten. Diese neue Gebetsform breitete sich vor allem durch Franz von Assisi und seinen Orden ab dem 11. Jahrhundert in ganz Europa aus. Daraus entwickelte sich auch die Fronleichnamsprozession.

Aus der Gebetsform der Anbetung entwickelte sich das Ewige Gebet vor dem in der Monstranz ausgesetzten Altarsakrament. Um die Präsenz Jesu in der Welt ständig gegenwärtig zu halten und sich immer daran zu erinnern, führte man eine Anbetung rund um die Uhr ein. Eingeführt wurde das Ewige Gebet in Deutschland von Johann Philipp von Walderdorff (1701–1768).

Es gibt verschiedene Formen des ewigen Gebets:

Eucharistische Anbetung in der kath. Kirche

Siehe auch

 Wikiquote: Anbetung – Zitate