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Nis Randers

Nis Randers ist eine im Jahr 1907 erschienene Ballade des deutschen Dichters Otto Ernst.

Das vor allem an der Nordseeküste bekannte Gedicht schildert in dramatischen Worten den Verlauf einer Rettungsaktion in der Frühzeit der Seenotrettung.

Es handelt von Nis Randers, der bei Sturm vor der Brandungslinie in einem gerade gestrandeten Schiff noch einen Mann in den Rahen ausmacht und beschließt, mit einem Ruderrettungsboot einen Rettungsversuch zu wagen. Seine Mutter versucht, ihn davon abzuhalten, da sie auf See bereits ihren Mann und einen Sohn verloren hat, ein zweiter ist verschollen. Nis Randers widerspricht ihr, indem er sie nach der Mutter des Schiffbrüchigen fragt. Nach gelungener Rettung stellt sich heraus, dass der Gerettete ihr verschollener Sohn Uwe ist.

Rezeption

Der Seenotrettungskreuzer Nis Randers der DGzRS wurde nach der Hauptfigur benannt. Die Ballade wurde von Achim Reichel 1978 auf seinem Album Regenballade vertont und vom deutschen Schriftsteller Klaus Modick zu einen Roman mit dem Titel "Der Mann im Mast" (1997) verarbeitet.

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